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Bericht an den Bischof von Urgell
Nr. 1226
Nr. 1226
Schätzpreis
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Urgell/Spanien. - Visitationsbericht an den Bischof von Urgell. Lateinische Handschrift auf Pergament. Lilicensis (?), 13. Jahrhundert. 6,5:12 cm. Ältere gotische Buchkursive in brauner Tinte. 1 Bl. mehrfach gefaltet (2,5:5,0 cm). Reste einer Stoffschnur, an der ursprünglich ein Siegel angebracht war.
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Eine Art Visitationsbericht über die Pfarrgemeinde "Lilicensis" an den Bischof von Urgell (Spanien/Katalonien, heutiges "La Seu d'Urgell"). Hier wird über ein "malefactu(m)" berichtet, dass sich in eben jener Pfarrgemeinde zugetragen hat. Anscheinend haben der Herr von "orataplana" und dessen Bedienstete im Streit mit der Pfarrgemeinde Gebäude und den Palast zerstört, die "ad honorem domini et ecclesie urgelleii" errichtet wurden. - Der Brief war mehrfach gefaltet und mit einer Stoffschnur durchstochen. Die Einstichlöcher lassen sich noch klar in jedem Faltabschnitt erkennen, woraus ersichtlich ist, dass der Brief komplett versiegelt war. Auf der Außenseite des Briefs wurde u. a. Urgell vermerkt. - Die Größe des Briefs lässt erkennen, dass es sich hierbei nicht um ein offizielles Schreiben handelte und es "unter der Hand" weitergegeben werden konnte. - Gebräunt leicht fleckig und mit Resten des Siegelwachses auf der Rückseite.
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)Eine Art Visitationsbericht über die Pfarrgemeinde "Lilicensis" an den Bischof von Urgell (Spanien/Katalonien, heutiges "La Seu d'Urgell"). Hier wird über ein "malefactu(m)" berichtet, dass sich in eben jener Pfarrgemeinde zugetragen hat. Anscheinend haben der Herr von "orataplana" und dessen Bedienstete im Streit mit der Pfarrgemeinde Gebäude und den Palast zerstört, die "ad honorem domini et ecclesie urgelleii" errichtet wurden. - Der Brief war mehrfach gefaltet und mit einer Stoffschnur durchstochen. Die Einstichlöcher lassen sich noch klar in jedem Faltabschnitt erkennen, woraus ersichtlich ist, dass der Brief komplett versiegelt war. Auf der Außenseite des Briefs wurde u. a. Urgell vermerkt. - Die Größe des Briefs lässt erkennen, dass es sich hierbei nicht um ein offizielles Schreiben handelte und es "unter der Hand" weitergegeben werden konnte. - Gebräunt leicht fleckig und mit Resten des Siegelwachses auf der Rückseite.
© 2013 Reiss & Sohn

