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(Leonrodt), Hymelwagen + Beibd.
Lot 1430
Lot 1430
Estimate
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(Leonrodt, H. v.). Hymelwagen auff dem, wer wol lebt und wol stirbt, fert in das ewig leben. Hellwagen auff dem, wer übel lebt und übel stirbt, fert in die ewigen verdamnuß. Das ist die materi und innhalt diß büchlins. Augsburg, S. Otmar, 1518. 4to (21:15 cm). Mit Holzschnitt-Titelbordüre v. Daniel Hopfer u. 27 (4 blattgr., 5 wiederh.) von Hans Schäufelein. 88 nn. Bll. - Angebunden: (Pseudo-) Augustinus. Sermones ad heremitas. Homiliae duae. (Straßburg, Johann Prüss, nicht nach 1487). Got. Typ. 2 Kol. 106 (st. 108) nn. Bll. Blindgeprägter Schweinsldr. d. Zt. über Holzdeckeln, zwei Schließen.
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I. VD 16, L 1239; Oldenbourg L 132; Hollstein XLIII, 313-34; Schreyl 846-867 (Ausg. 1517 mit identischen Holzschnitten). - Zweite Ausgabe, erstmals ein Jahr zuvor bei Otmar erschienen. Schöne und seltene Holzschnittfolge von Schäufelein. "Die Leonrodt-Holzschnitte bezeichnen einen weiteren Höhepunkt Schäufeleinscher Illustrationskunst. Alle handelnden Personen sind als große Figuren gegeben. Das Eingängige dieser Illustrationen liegt nicht so sehr in einer vordergründigen Einfachheit, etwa in der Beschränkung von Motiven, sondern in der Fähigkeit des Künstlers zu prägnanter Wiedergabe. Bei der Illustrierung von Leonrodts Text, der in seiner Weise mit ganz verwandten Mitteln arbeitet, entstand eine genuine, wirkungssteigernde Verbindung von Wort und Bild" (Schreyl). - Etwas stock- u. fingerfleckig, stellenw. etwas gebräunt, F6 mit kl. Loch im weißen Rand durch Papierfehler, K3 mit zwei Braunflecken. - Vorsatz mit mehrzeiligem Besitzvermerk Antonius de Lapide, dat. 1563. Exlibris Bibliotheca Philosophica Hermetica.
II. Hain-C. 1997; GW 3002; BMC I, 125; Goff A-1314. - Vierte Ausgabe. - Gering fleckig, Titel etwas angestaubt, letztes Bl. mit kl. Wurmspur im weißen Rand. Es fehlt Bl. K4 u. K5.
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)I. VD 16, L 1239; Oldenbourg L 132; Hollstein XLIII, 313-34; Schreyl 846-867 (Ausg. 1517 mit identischen Holzschnitten). - Zweite Ausgabe, erstmals ein Jahr zuvor bei Otmar erschienen. Schöne und seltene Holzschnittfolge von Schäufelein. "Die Leonrodt-Holzschnitte bezeichnen einen weiteren Höhepunkt Schäufeleinscher Illustrationskunst. Alle handelnden Personen sind als große Figuren gegeben. Das Eingängige dieser Illustrationen liegt nicht so sehr in einer vordergründigen Einfachheit, etwa in der Beschränkung von Motiven, sondern in der Fähigkeit des Künstlers zu prägnanter Wiedergabe. Bei der Illustrierung von Leonrodts Text, der in seiner Weise mit ganz verwandten Mitteln arbeitet, entstand eine genuine, wirkungssteigernde Verbindung von Wort und Bild" (Schreyl). - Etwas stock- u. fingerfleckig, stellenw. etwas gebräunt, F6 mit kl. Loch im weißen Rand durch Papierfehler, K3 mit zwei Braunflecken. - Vorsatz mit mehrzeiligem Besitzvermerk Antonius de Lapide, dat. 1563. Exlibris Bibliotheca Philosophica Hermetica.
II. Hain-C. 1997; GW 3002; BMC I, 125; Goff A-1314. - Vierte Ausgabe. - Gering fleckig, Titel etwas angestaubt, letztes Bl. mit kl. Wurmspur im weißen Rand. Es fehlt Bl. K4 u. K5.

© 2013 Reiss & Sohn

