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Patiens, Concordantz und Zeiger
Lot 1482
Lot 1482
Estimate
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Patiens (Gedultig), P. Concordantz und Zeiger uber die gantze heilige biblische Schrift des Alten und Neuwen Testaments... Alles auff die Dolmetschung D. Martin Luthers... gerichtet. 5 Tle. in 1 Bd. Frankfurt, G. Rab für S. Feyerabend, 1571. Fol. (35,5:24 cm). Mit 1 fast blattgr. Portr.-Holzschn. u. 4 gleichen Druckerm. Blindgepr. Schweinsldr. d. Zt. über Holzdeckeln mit 2 Schließen, etwas fleckig u. berieben.
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VD 16, G 669 (nicht in der BSB); Reinitzer, Biblia deutsch 175. - Erste Ausgabe, selten. "Zweite Gesamtkonkordanz zu einer Bibel in Luthers Übersetzung, nachdem 1530 bei Wolfgang Köpfel in Straßburg ein 'Zeiger der Sprüche und Historien' von Lienhard Brunner erschienen war" (Reinitzer). P. war Pfarrer in Landau und Superintendent in der Pfalz, 1571 wurde er Prediger in Frankfurt, 1579 Prof. der Theologie in Heidelberg. Mit seiner Konkordanz wollte er die Sprache Luthers, den er den "Vater der Deutschen Sprache" und den "deutschen Cicero" nennt, konservieren. Das schöne Porträt des unbekannten Meisters V. T. zeigt Herzog Johann Wilhelm I. von Sachsen-Weimar in halber Figur, eingefaßt von einer reichen Kartusche mit allegorischen Figuren (Nagler, Monogr. II, 518, 1351). - Gleichmäßig etwas gebräunt, stellenw. leicht wasserandig bzw. -fleckig. Vord. Innendeckel mit Besitzvermerk von Heinrich Christian Loche, Pfarrer in Petterweil (Wetterau), dat. 1696; freies Vorsatz mit Geschenkvermerk an Johann Andreas Rutz (1821-1904), Hauptprediger u. Dekan in Nördlingen, dat. 1867, Titel mit Namenstempel des Schenkenden, Griot aus Graubünden.
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)VD 16, G 669 (nicht in der BSB); Reinitzer, Biblia deutsch 175. - Erste Ausgabe, selten. "Zweite Gesamtkonkordanz zu einer Bibel in Luthers Übersetzung, nachdem 1530 bei Wolfgang Köpfel in Straßburg ein 'Zeiger der Sprüche und Historien' von Lienhard Brunner erschienen war" (Reinitzer). P. war Pfarrer in Landau und Superintendent in der Pfalz, 1571 wurde er Prediger in Frankfurt, 1579 Prof. der Theologie in Heidelberg. Mit seiner Konkordanz wollte er die Sprache Luthers, den er den "Vater der Deutschen Sprache" und den "deutschen Cicero" nennt, konservieren. Das schöne Porträt des unbekannten Meisters V. T. zeigt Herzog Johann Wilhelm I. von Sachsen-Weimar in halber Figur, eingefaßt von einer reichen Kartusche mit allegorischen Figuren (Nagler, Monogr. II, 518, 1351). - Gleichmäßig etwas gebräunt, stellenw. leicht wasserandig bzw. -fleckig. Vord. Innendeckel mit Besitzvermerk von Heinrich Christian Loche, Pfarrer in Petterweil (Wetterau), dat. 1696; freies Vorsatz mit Geschenkvermerk an Johann Andreas Rutz (1821-1904), Hauptprediger u. Dekan in Nördlingen, dat. 1867, Titel mit Namenstempel des Schenkenden, Griot aus Graubünden.

© 2013 Reiss & Sohn

