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Rasgowory utschitelja s utschenikom
Lot 2436
Lot 2436
Estimate
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Rasgowory utschitelja s utschenikom (russ.: Gespräche des Lehrers mit dem Schüler). Handschrift auf Papier in russischer, lateinischer u. griechischer Sprache. (Perejaslaw?) ca. 1749/51. 4to (20,5:16 cm). 161 (statt 162?) nn. Bll. Von verschiedenen Händen mit braunen Tinten geschrieben. Hldr. d. Zt., beschädigt.
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Sicherlich zu Studienzwecken entstanden und aus verschiedenen Handschriften zusammengefügt. Enthält zunächst auf 70 Bll. ein in russisch-lateinischem Paralleltext angeordnetes Gespräch zwischen einem Lehrer (utschitel/magister) und seinem Schüler (utschenik/discipulus). Am Ende datiert 19./22. Juni 1749 mit Erwähnung eines "illustrissimi Archipastoris Nicodemi". Dabei könnte es sich um Nikodim (Skrebnizki) handeln, der 1742-1745 erster Bischof von St. Petersburg und von 1745 bis zu seinem Tod 1751 Bischof von Perejaslaw und Borispol war. In Perejaslaw (südöstlich von Kiew) bestand seit 1736 ein Seminar. Es folgen auf 10 Bll. "Homilia 4" (slowo 4) in lateinischem, griechischem und kirchenslawischem Paralleltext. Danach "Praxes variae rhetoricae" (22 Bll.), überwiegend in Latein, mit russischen Passagen. Hier neben der Überschrift datiert "1751 me(n)se (octobris?) die 14". Die übrigen Abschnitte, darunter "Medula logicae" durchgehend lateinisch. Vorsätze mit alten, tlw. gestrichenen russischen Besitzvermerken darunter ein Ieromonach (Klostergeistlicher) Weniamin. - Stellenw. gebräunt, zu Beginn wasserrandig; vereinzelt unten angeschnitten; 2 Bll. (in Praxes variae rhetoricae) mit Textverlust durch Ausriß. Fehlt das letzte Blatt der letzten Lage (weiß?).

Manuscript written in the middle of the 18th century mostly in Latin and partly in Russian and Greek. Most probably written by students. - Some browning here and there, waterstaining at beginning; text touched by binder's knife at lower margin here and there, 2 leaves with loss of text. Lacking last leaf (blank?). Contemp. half-calf, heavily worn.
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)Sicherlich zu Studienzwecken entstanden und aus verschiedenen Handschriften zusammengefügt. Enthält zunächst auf 70 Bll. ein in russisch-lateinischem Paralleltext angeordnetes Gespräch zwischen einem Lehrer (utschitel/magister) und seinem Schüler (utschenik/discipulus). Am Ende datiert 19./22. Juni 1749 mit Erwähnung eines "illustrissimi Archipastoris Nicodemi". Dabei könnte es sich um Nikodim (Skrebnizki) handeln, der 1742-1745 erster Bischof von St. Petersburg und von 1745 bis zu seinem Tod 1751 Bischof von Perejaslaw und Borispol war. In Perejaslaw (südöstlich von Kiew) bestand seit 1736 ein Seminar. Es folgen auf 10 Bll. "Homilia 4" (slowo 4) in lateinischem, griechischem und kirchenslawischem Paralleltext. Danach "Praxes variae rhetoricae" (22 Bll.), überwiegend in Latein, mit russischen Passagen. Hier neben der Überschrift datiert "1751 me(n)se (octobris?) die 14". Die übrigen Abschnitte, darunter "Medula logicae" durchgehend lateinisch. Vorsätze mit alten, tlw. gestrichenen russischen Besitzvermerken darunter ein Ieromonach (Klostergeistlicher) Weniamin. - Stellenw. gebräunt, zu Beginn wasserrandig; vereinzelt unten angeschnitten; 2 Bll. (in Praxes variae rhetoricae) mit Textverlust durch Ausriß. Fehlt das letzte Blatt der letzten Lage (weiß?).

Manuscript written in the middle of the 18th century mostly in Latin and partly in Russian and Greek. Most probably written by students. - Some browning here and there, waterstaining at beginning; text touched by binder's knife at lower margin here and there, 2 leaves with loss of text. Lacking last leaf (blank?). Contemp. half-calf, heavily worn.

© 2013 Reiss & Sohn

