III. Inkunabeln

Los 60
Missale Augustanum

verkauft

[{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E00988\/0098800015.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E00988\/0098800015.jpg"},{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E00988\/0098800015a.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E00988\/0098800015a.jpg"},{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E00988\/0098800015b.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E00988\/0098800015b.jpg"},{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E00988\/0098800015c.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E00988\/0098800015c.jpg"},{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E00988\/0098800015d.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E00988\/0098800015d.jpg"},{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E00988\/0098800015e.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E00988\/0098800015e.jpg"},{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E00988\/0098800015f.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E00988\/0098800015f.jpg"},{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E00988\/0098800015g.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E00988\/0098800015g.jpg"},{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E00988\/0098800015h.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E00988\/0098800015h.jpg"}]

verkauft

Erinnert an Gutenbergs Psaltertype 1457 (Geldner)

Missale Augustanum. (Bamberg bzw. Dillingen), Johann Sensenschmidt, 10. I. 1489. Fol. (41:29 cm). Got. Typ., 2 Kol. Druck in Rot u. Schwarz. Zahlreiche gedruckte größere Initialen in Rot. 6 (st. 8) nn., 313 (st. 316 bzw. 324) Bll. (Kollation s.u.). Schlichter Prgt. d. frühen 20. Jh. über (alten?) Holzdeckeln.

Hain-C. 11259; GW M24229; ISTC im00645450; Weale-Boh. 103; Geldner 33 (in Dillingen gedruckt). - Sehr seltenes Missale. Erste Ausgabe des ersten Augsburger Meßbuches, schöner Druck mit eingedruckten Initalen in Rot. Nach GW sind 15 Exemplare bekannt, davon 9 unvollständig, ISTC verzeichnet 12 Exemplare. Kollation: 6 (st. 8) nn. Bll., vorliegend fehlt das erste weiße sowie das 8. mit einem Holzschnitt verso. Es folgen die num. Bll. 1-138, 12 nn. (mit Noten), num. Bll. 142-298. Vorliegend fehlen hier die Bll. 141 sowie 165-166. 139 u. 140 fehlen ebenfalls, sind aber wohl in der Nummerierung ausgelassen, es ist keine Textlücke erkennbar und im digitalisierten Exemplar der BSB sind sie ebenso nicht vorhanden. GW nennt insgesamt 316 Bll., INKA nennt 324 und zählt einen Kanonteil von 8 Blatt mit, der hier fehlt und auch in keinem anderen aufgeführten Exemplar vorhanden ist.
"Johann Sensenschmidt ist nicht nur der Erstdrucker Nürnbergs und der Gründer der bedeutendsten Bamberger Druckerei des 15. Jahrhunderts, er führte die Buchdruckerkunst, während seiner Bamberger Zeit, auch in Regensburg, Freising und Dillingen ein. Warum man den Druck des ersten Augsburger Meßbuches nicht dem bedeutenden Augsburger Frühdrucker Erhard Ratdolt anvertraute, der 1486 auf Wunsch des Augsburger Bischofs Johann Graf von Werdenberg in seine Vaterstadt zurückgekehrt war, ist nicht ganz klar. Jedenfalls bedeutete es eine außerordentliche Anerkenung für Sensenschmidt, daß die Wahl auf ihn fiel... Von der gerundeten, außerordentlich gefällig wirkenden Missaltype des "Missale Benedictinum" (1481) ist er wieder abgekommen und hat seine zahlreichen Meßbücher seit 1485 wieder mit einer strengen Textura gedruckt... erinnert in ihrer kraftvollen Klarheit an die von Johannes Gutenberg geschaffenen Typen des Mainzer Psalters von 1457" (Geldner S. 44 f.). - Teilw. Wasserränder, teilw. fleckig, 2 Bll. braunfleckig, einige, meist hinterlegte Randläsuren. Die letzten Bll. (293-298) mit ergänzten größeren Eckbeschädigungen, bei den letzten 4 mit Textverlust, dabei auch das Kolophon auf Bl. 295r betroffen. Blatt 271 u. 280 vertauscht. - Aus der Bibliothek Steinwachs (Auktion Bern 1934).
 

Extremely scarce first Augsburg missal, printed in black and red, initials printed in red, ca. 15 copies known, most of them incomplete. - Partly waterstained, spotting in places, some repaired marginal defects, larger to last five leaves, with loss of text to last four leaves, leaf 271 and 280 misbound. Lacking the first blank, last nn. leaf of first gathering (with woodcut verso), numb. leaves 141, 165-166 and probably 8 leaves of a canon. 139 and 140 skipped in numbering. Early 20th cent. vellum.

Nachricht an Reiss & Sohn

Das ist ein sehr kurzer Test!

Anmelden

Als angemeldeter Benutzer können Sie Gebote abgeben, Ihr Profil speichern und Ihre Gebotshistorie einsehen.

Ohne Benutzerkonto

Neues Benutzerkonto erstellen

Ihr Höchstgebot:

Einen Moment bitte...