Handschriften

Los 35 *#
Stammbaum Leiningen-Westerburg. Ger.

abgelaufen

unverkauft

Stammbaum. - Leiningen-Westerburg. - Seekatz, Johann Martin (zugeschrieben). Stammbaum des Hauses Leiningen-Westerburg. Farbiges Aquarell auf Papier. Um 1700. Quer-Imp.-fol. Blattgr. 80:100 cm. Auf sechs zusammengesetzten Papierbogen, aufgezogen und in neuerer Zeit gerahmt.

Vgl. Thieme-B. XXX, 428 f. - Prachtvoller und großformatiger Stammbaum des Hauses Leiningen-Westerburg. Die Ahnenfolge reicht von Siegfried von Runkel (12. Jh.) bis zu Philipp Ludwig v. Leiningen-Westerburg (1652-1705) und Maximilian Heinrich zu Wied (1681-1706), wobei die Todesdaten der letzteren noch nicht eingetragen sind und damit einen Hinweis auf die Entstehungszeit des Aquarells geben. Der weit verzweigte Baum steht in einer Phantasielandschaft, in der links Schloss Westerburg (Westerwald), seit dem 13. Jahrhundert Stammsitz der Herren von Westerburg, und rechts das Wappen der Grafen von Leiningen-Westerburg mit der Festung Neuleiningen (Bad Dürkheim) dargestellt ist. Als Urheber des Blattes wird Johann Martin Seekatz (1680 Westerburg - 1729 Worms) vermutet, der als gräflich Leiningenscher Hofmaler in Grünstadt tätig war. - Fleckig, etwas angeschmutzt u. berieben, Einträge teilw. verblasst und nicht mehr lesbar, das ursprünglich auf Leinwand aufgezogene Blatt restauriert und neu auf Papier aufgezogen. Provenienz: Aus dem Besitz von Konrad Graf zu Leiningen-Westerburg (1893-1993), der den Stammbaum im März 1984 dem Grünstädter Bäckermeister und Lokalhistoriker Horst Wilhelm (1949-2010) schenkte (verso Nachlass-Etikett sowie handschriftlicher Eintrag Wilhelms mit Provenienzgeschichte und Zuschreibung an Seekatz).

Nachricht an Reiss & Sohn

Anmelden

Als angemeldeter Benutzer können Sie Gebote abgeben, Ihr Profil speichern und Ihre Gebotshistorie einsehen.

Noch nicht registriert?

Hier registrieren

Ihr Höchstgebot:

Einen Moment bitte...