Musik

Los 657
Rousseau, Dissertation sur la musique

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Rousseau, (J. J.). Dissertation sur la musique moderne. Paris, G. F. Quillau, 1743. (19,5:12,5 cm). Mit 1 mehrf. gefalt. Kupfertafel. 1 Bl., XVI, 101 S., 1 Bl. Hldr. d. frühen 19. Jh. mit Rvg.; berieben, Kanten beschabt, Deckel etwas verzogen.

Dufour 7; Sénelier 111; Tchemerzine X, 23 (b); RISM B VI, 723; Hirsch I, 514; MGG XI, 1009; nicht bei Gregory-B. u. Wolffheim. - Erste Ausgabe, von großer Seltenheit. Eine von Sénelier zitierte Ausgabe von 1742 existiert nicht. Rousseau beschreibt hier seinen Versuch eines neuen Notensystems, bei dem er Noten durch Ziffern ersetzte, die Oktaveneinteilungen durch Punkte über oder unter der Ziffer und die Dauer der Töne durch Kommas und Querstriche kenntlich machte. Seine Zahlennotenschrift wurde trotz der Fürsprache von Réaumur und Fontenelle kein Erfolg; insbesondere Rameau, von dem Rousseau eigentlich Unterstützung erwartet hatte, wurde zu seinem erbitterten Gegner. - Text etwas gebräunt u. stockfleckig, erste ca. 10 Bll. mit Wasserrand im Fußsteg, Tafel nur leicht gebräunt.

First edition, of greatest rarity. With engraved folding plate. Rousseau invented a new scheme for simplifying musical writing by substituting ciphers for notes and presented it to the Académie des Sciences. "The system was ill-adapted to anything more complex than melodies with simple accompaniments - precisely the ideal of music Rousseau propounded all his life - and it was rejected... His 'Dissertation sur la musique moderne' of 1743 is an embittered defence of his invention, it won no converts" (New Grove XVI, 270). - Some browning and foxing, dampstain in lower margin of first c. 10 leaves, light browning only to folding plate. Early 19th cent morocco-backed boards, rubbed, some wear to cover edges, covers somewhat warped.

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