Los 1325
Richter, Leipziger National Trachten

verkauft

[{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021.jpg"},{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021a.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021a.jpg"},{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021b.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021b.jpg"},{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021c.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021c.jpg"},{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021d.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021d.jpg"},{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021e.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021e.jpg"},{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021f.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021f.jpg"},{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021g.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021g.jpg"},{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021h.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021h.jpg"},{"image":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021i.jpg","thumb":"https:\/\/cdn.philasearch.com\/A09454\/E02217\/0221700021i.jpg"}]

verkauft

Auktionsablauf:

27.10.2022 / Los 1290-1356 / Sitzungsbeginn 11.00 Uhr

Leipziger Kaufrufe

Leipzig. - Richter, J. S. Leipziger National Trachten. Leipzig, J. B. Klein, (1791-1792?). (19,5:13,5 cm). 48 altkolorierte Kupfertafeln. Roter Maroqinband um 1930 mit Rückenvergoldung u. goldgepr. Deckelfileten.

Thieme-B. XXVIII, 296; Lipperheide Dfg 3 ("Leipziger Ausruf", 36 Bll.); Colas 2552 (24 Taf.); Hiler 750 (24 Taf.); vgl. Beall D 41 (zum Abdruck der Taf. 1-36 in der Zeichenschule). - Sehr seltene vollständige Folge der schönen Leipziger Kaufrufe, koloriert und auf "holländisch Papier" (Werbung zu dieser Ausgabe in der Zeichenschule von 1791). Die Darstellungen mit Verkäufern von Lebensmitteln (Butter, Käse, Früchte, Gemüse, Fische, Saft, Selterswasser), Hausrat (Besen, Porzellan, Siebe, Mausefallen), Verbrauchsgütern (Kohle, Sägespäne, Feuerstein), Druckwerken (Kalender, Buß-Texte, dekorative Graphik, Ansichten), Hausierer u.v.m. häufig nach originalen Vorbildern aus den Straßen Leipzigs. "Salomon Richter besitzt die Gabe, das Mühselige, die Armut unsentimental, unter Verzicht auf malerische Wirkung, zur Anschauung zu bringen" (Maurenbrecher I, S. 76; nach Kat. Slg. E. Hauswedell, Nr. 34). Tafeln 1-36 erschienen 1791 als Teil 5 von Richters 'Unterweisung für Anfänger beyderley Geschlechts im Zeichnen', ebenfalls bei J. B. Klein, jedoch mit abgedeckter Bezeichnung, Signatur u. Verlagsvermerk. Dort wird im Vorwort dazu vermerkt: "Auch hätten viele von den Ausrufern erhebliche Grundsätze geheischt, warum man sie gezeichnet, wenn sie sonst wären angenommen worden, so wie hinwiederum andere, ihr Gleichniß selbst kauften, und in Umlauf brachten." Vorliegende Folge durchgängig 1-48 nummeriert und unterhalb der Darstellung mit dem Kaufruf bezeichnet, 1-37 dort auch in der Platte signiert u. mit Verlegeradresse, Taf. 48 bezeichnet und in der Platte signiert. Auf den Taf. 13 u. 25 der Titel wiederholt und mit der Bezeichnung "2te (bzw.) 3te Liefrung" versehen. Die abschließende vierte Lieferung mit den Tafeln 37-48 blieb, mit Ausnahme von Thieme-B., allen Bibliographen unbekannt. Auch in der ausführlichen Beschreibung der Folge von G. Wustmann "Leipziger Ausrufer vor hundert Jahren" (in: Zeitschrift des Leipziger Meßverbandes, Jg. 1896, S. 231-233; Lipperheide [alt] 827) werden diese 12 Tafeln nicht erwähnt. Die Platte zu Taf. 21 "Lumpen Samlerin" gegenüber dem Abdruck in der Zeichenschule etwas überarbeitet. - Gering fingerfleckig, vereinzelte kleine Braunflecken, Taf. 1 rechts bis in den Plattenrand beschnitten, sonst sehr schön erhalten. - Provenienz: vermutlich das Exemplar aus K. W. Hiersemann Kat. 589 (1928), Nr. 1513 (noch ohne Einband, "Wohl Unikum"). - Slg. E. Hauswedell, Hauswedell & Nolte, Kat 252, Nr. 33. - Deutscher Privatbesitz.

Nachricht an Reiss & Sohn

Das ist ein sehr kurzer Test!

Anmelden

Als angemeldeter Benutzer können Sie Gebote abgeben, Ihr Profil speichern und Ihre Gebotshistorie einsehen.

Ohne Benutzerkonto

Neues Benutzerkonto erstellen

Ihr Höchstgebot:

Einen Moment bitte...