Los 752 *#
Urkunde zum Haus Zum Grimmvogel. Frankfurt 1367
verkauft
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Auktionsablauf:
30.10.2024 / Los 738-840 / Sitzungsbeginn 14.30 Uhr
Frankfurt. - Zum Grimmvogel. - Emmerich von Eschersheim verzichtet vor Bürgermeistern, Schöffen und Rat der Stadt Frankfurt auf seine Anrechte am Haus zum Grimmvogel ("zum Crymfogel an dem paradyse gelegen"). Deutsche Urkunde auf Pergament. Frankfurt, am Sonntag nach Mariä Geburt, 1367. Qu.-8vo. Blattgr. ca. 14:23 cm, Plica ca. 3 cm; Schriftspiegel ca. 8,5:18,5 cm. Kanzleischrift in brauner Tinte. Mit anhängendem großen Stadtsiegel (Durchm. ca. 6,5 cm) in alter Lederhülle; Siegel beschädigt.
Vgl. Battonn, Oertliche Beschreibung IV, 204ff., hier 205. - Währschaftsbrief der Frankfurter Stadtkanzlei. Der Stadtschultheiß Siegfried zum Paradies (der sich nach dem benachbarten Haus nannte) hatte 1366 das Haus zum Grimmvogel gekauft und konnte jetzt, nachdem Emmerich von Eschersheim auf seine Anrechte verzichtet hatte, ein großes steinernes Haus mit Turm an dessen Stelle setzen, das an der Ecke Liebfrauenberg und Neue Kräme noch bis 1775 stand. Unter den Zeugen wird auch Siegfrieds Schwager Jacob Knoblauch genannt ("Jacob Clabelouch"). - Gefaltet. Einzelne Passage der Urkunde von späterer Hand in Tinte unterstrichen.
