Los 544
Freitag, Architectura militaris
verkauft
verkauft
Auktionsablauf:
07.05.2025 / Los 511-607 / Sitzungsbeginn 11.45 Uhr
Freitag, A. Architectura militaris nova et aucta, oder Newe vermehrte Fortification von Regular Vestungen, von Irregular Vestungen und Aussen wercken, von praxi Offensiva und Defensiva: Auff die neweste Niederländische Praxin gerichtet und beschrieben. Letzte Edition verbessert. Leiden, Elzevir, 1642. Fol. (31,5:21,5 cm). Mit gest. Titel, 35 doppelblattgr. Kupfertaf. u. 8 doppelblattgr. Tabellen. 3 Bll., 194 (recte 186) S., 1 w. Bl. Prgt. d. Zt. mit span. Kanten; fleckig, vorderes Innengelenk angebrochen.
VD 17 23:321879G; Willems 537; Cockle 836; Jähns 1111 f.; vgl. Bibl. Dt. Mus., Libri rari 106. - Dritte Ausgabe. "Gehört zu den wichtigsten Traktaten zum Festungsbauwesen des 17. Jahrhunderts. Zwar wurde viel über die altniederländische Manier geschrieben und gestritten, doch nur hier liegt eine ausführliche Interpretation vor. Durch Freitags Werk wurde die neue Art zu befestigen auch in Deutschland bekannt und von zahlreichen Ingenieuren aufgenommen" (HAB, Architekt u. Ingenieur, Nr. 316). "So einleuchtend, so deutlich, so überzeugend ist seine Darstellung, daß man, seit sie erschienen, ebensowohl von der Freitag'schen Manier als von der niederländischen sprach; denn sein Buch ist der Kanon dieser für das 17. Jhdt. so überaus wichtigen Befestigungsweise" (Jähns). Die Taf. zeigen Festungspläne, Werkzeuge, Detaildarstellungen etc. Tafel Gg mit Plan von Wesel von W. Hondius. - Gleichmäßig gebräunt, im Kopfsteg und an vereinzelten Stellen leicht braunfleckig, gelegentliche alt hinterlegte Papierfehler. Taf. O mit Randeinriss, Taf. Mm mit kl. Loch durch Papierfehler. Innendeckel mit Resten von Verklebungen und kl. Wurmspuren.
Third edition of this most influential handbook on fortification of the Dutch golden age. With engr. title-page and 35 double-page engr. plates. - Some equal browning, minor brownish staining to top margin and few leaves, few plates with old backed paper flaw. Marginal tear to plate O, tiny hole by paper flaw to final plate. Remnants of glued wrappers and little worming to pastedowns.
