226. - 227. Auktion Reiss & Sohn • 28. - 30. Oktober 2025

Los 23
Helvetius, Guldenes Kalb + Beibände / 2 Bde.

verkauft

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verkauft

Auktionsablauf:

28.10.2025 / Los 1-96 / Sitzungsbeginn 11.00 Uhr

Helvetius (Schweitzer), J. F. Guldenes Kalb, welches die gantze Welt anbetet und verehret, in welchen gehandelt wird von einem sehr hohen Wunder der Natur die Metalleu (!) zuverändern, nemlich, wie die gantze Substanz und Wesen des Bleyes in einer Minuten von einem sehr kleinen Körnlein des wahrhafftigen Philosophischen Steins in ein vollkommen Gold zu Graffenhage verwandelt worden. Nürnberg, Felsecker, 1668. (16:10,5 cm). 4 Bll., 54 S. (ohne die Tafel). - Angebunden (beigedruckt): J. Rist. Philosophischer Phoenix. Das ist: Kurtze jedoch gründliche und Sonnenklare Entdeckunge der waaren und eigentlichen Matery des Alleredelsten Steins der Weisen. Ebda. 1668. 4 Bll., 34 S. - Vorgebunden: J. F. Helvetius. Vitulus aureus, quem mundus adorat et orat. Editio secunda auctior, & emendatior. Den Haag, J. Kitto, 1702. Mit 1 doppelblattgr. Kupfertafel. 72 S. Ldr. d. Zt. mit Rsch., bestoßen, Rvg. oxydiert, Rücken mit kleinen Fehlstellen.

I. VD 17 29:734262Q (nur Erlangen u. Augsburg); Brüning 2177; Ferguson I, 383. - II. VD 17 23:639639Q (nur Wolfenbüttel); Brüning 2180; Ferguson II, 279 ("Along with Schweitzer's Güldenes Kalb"); Dünnhaupt 3381, 9.2. - III. Brüning 3052. - Zweite lateinische Ausgabe. Johann Friedrich Helvetius (1625-1709), in den Niederlanden tätiger Arzt, war ursprünglich Gegener der Alchemie und wurde durch ein Erlebnis im Dezember 1666 "bekehrt", als ein geheimnisvoller Besucher vor seinen Augen anscheinend vermittelst des Steins der Weisen Blei in Gold verwandelte. "One of the most important alchemical books, as it contains a (seemingly) very convincing account of a transmutation, which is still believed in by many at the present day" (Zeitlinger nach Duveen 287 zur ersten Ausgabe). Die doppelblattgroße Kupfertafel zeigt die "Prager Medaille", die aus dem 1648 bei einer angeblichen Transmutation im Beisein des Kaisers gewonnenen Gold gegossen wurde. - Das "Guldene Kalb" ist die erste deutsche Ausgabe des "Vitulus aureus". Leider fehlt die doppelblattgroße Kupfertafel, die ebenfalls die "Prager Medaille" zeigt (abweichend zum "Vitulus aureus"). Diese Kupfertafel ist im VD 17 nicht erwähnt, in den digitalisierten Exemplaren von Erlangen und Augsburg allerdings vorhanden. Die Signaturformel des "Guldenen Kalbs" ist )(4, A-C8, D3. Beigedruckt ist - ohne dass wir in einem der Werke einen Hinweis darauf finden konnten - Johann Rists "Philosphischer Phoenix (Titel = Bl. D4, folgen E-F8 ,G4); beide Werke von den Bibliographien einzeln geführt. - Insgesamt meist gebräunt oder stockfleckig; alle drei Titel mit hs. Signatur, Titel von (III) recto u. verso mit Stempel u. verso mit eingedrucktem gest. Wappenexlibris von Friedrich Roth-Scholtz. Fehlt die Kupfertafel in (I). - Dazu: L. Lemnius. De miraculis occultis naturae libri IIII. Frankfurt, W. Hoffmann für J. Fischer Erben, 1628. 16mo. 8 Bll., 582 S., 29 S. - Angebunden: Ders. Similitudinum ac parabolarum, quae in bibliis ex herbis atque arboribus desumuntur, dilucida explicatio. Ebda. 1626. 16mo. 8 Bll., 288 S. Prgt. d. Zt., etwas fleckig. - VD 17 1:068817Q u. 1:066645Z. - Etwas gebräunt, stellenw. mit Unterstreichungen, Titel von des ersten Werks mit Stempel. - Zusammen 2 Bde.

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