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Missale. Handschrift um 1400

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Auktionsablauf:

Missale. Incipit: "Ad te levavi animam meam...". Lateinische Handschrift auf Pergament. Deutschland, um 1400. Fol. Blattgr. ca. 37:26 cm, Schriftspiegel meist 27:18 cm. 2 Spalten, meist 30 Zeilen, regliert u. rubriziert. Textura in brauner u. roter Tinte, überwiegend von einer Hand. Mit hunderten von mehrzeiligen Initialen in Rot. 235 (statt 236?) nn. Bll. Schweinsledereinband d. Zt. über Holzdeckeln mit 2 Schließen, deren Leder erneuert, die Haften auf dem Vorderdeckel versetzt; fleckig, Rückdeckel mit großer Bezugsfehlstelle, der vordere Pergamentspiegel überwiegend entfernt.

Pergamenthandschrift für den Gebrauch in der Messe. Ohne Lagenreklamanten. Lagen meist zu 8 Bll. Enthält nach 6 Bll. Kalendarium das Proprium de tempore (Temporale; Bl. 7-135v), beginnend mit dem Introitus zum ersten Adventssonntag mit der großen Initiale A(d te levavi), den Kanonteil. (Bl.136-151) und das Proprium de Sanctis (Sanctorale; Bl. 151v-189v). Der folgende Abschnitt beginnt mit "Officia de s(ancto) Sp(iritu)". Es folgt u.a. auf Bl. 191 "Officiu(m) de beata Virgine". Auf demselben Blatt in Form einer Marginalie ein "Officiu(m) contr(a) Turcos", in dem das Wort "holocaustum" vorkommt. Bl. 195v "Pro defunctis" ("Si enim credimus quod Ihesus mortuus est et resurrexit..."). Die Noten als Hufnagelnoten auf vierlinigem System. - Provenienz: Bl. 202v ein Gebet zu Ehren des hl. Ansverus (Answer von Ratzeburg), das als Marginalie durch ein weiteres Gebet ("Oblationem famulorum tuorum suscipe omnipotens Deus quam tibi suppliciter deferimus in honore beati Ansueri" etc.) ergänzt wird. Auf Bl. 146v und Bl. 147r - Mitte Juli im Sanctorale - drei weitere Zusätze zu Ansverus, dessen Gedenktag der 15. Juli ist. Ansverus wurde vor allem in Holstein und Mecklenburg verehrt. Im vorderen Innendeckel findet sich ein zeitgenössischer Auszug aus einem Stadtbuch o.ä., bei dem es um die Übertragung einer Kapelle der St. Georgskirche "dieser Stadt" an die Wollweberzunft geht, die sich um deren Renovierung und Erhaltung kümmern soll, datiert 1448. Genau dies geschah 1448 in Wismar, wo eine Kapelle der Georgenkirche an das Amt der Wollenweber verkauft wurde, unter der Bedingung, dass dieses sich um die bauliche Erhaltung der Kapelle kümmere (vgl. Schröder, Papistisches Mecklenburg, Bd. 2 [1741], S. 1741). Die vorliegende Handschrift war also zumindest zeitweise in der Georgenkirche in Wismar in Benutzung. - Vereinzelt Marginalien von verschiedenen Händen des 15. u. 16. Jh. Stellenw. etwas fleckig, fingerfleckig oder abgegriffen, besonders im Kanonteil; vereinzelt verwischt. Hier u. da Pergamentfehler, tlw. zeitgenössisch genäht u. in der Handschrift ausgespart; einige Bll. mit Randfehlstellen oder Randabschnitten (z. B. Bl. 1, bei Bl. 107 mit Buchstabenberührung); am Ende im äußersten unteren Rand mit kleinen Fraßspuren. Das letzte Bl. auf den hinteren Spiegel montiert. Es fehlt zumindest das drittletzte Blatt.

Missal for the use during the Holy mass. Latin manuscript on vellum. With numerous initials in red. A note to the front pastedown suggests that the manuscript was in use for a time in St. George's Church in Wismar. - Some 15th and 16th century marginalia. Staining, thumbing or rubbing in places, especially to the canon part; some vellum flaws, partly contemporarily sewed; marginal flaws or cut-offs to few leaves; outer lower margins of last leaves partly mouse-bitten. Lacking at least 1 leaf. Contemporary pigskin over wooden boards with 2 clasps, staining, large flaw to rear cover, vellum pastedown of front cover mostly removed, leather ties renewed.

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