Terentius, Comoediae
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Terentius Afer, P. Comoediae. Cum directorio vocabulorum, glossa interlineari, et commentariis Donati, Guidonis, et Ascensii. Add. vita Terentii. Straßburg, Johann (Reinhard) Grüninger, 1. Nov. 1496. Fol. (32:22,5 cm). Rom. Typ. Mit großem Titelholzschnitt u. ca. 150 (7 blattgr.) Textholzschnitten. 6 nn., 176 (recte 173) num. Bll. (o.d.l.w.). Ldr. d. späten 17. Jh. über Holzdeckeln, etwas berieben, Rückdeckel mit Tintenfleck, mit Restaurierungen, Vorsätze erneuert (eventuell Remboîtage des 19. Jh.).
Hain-C. 15431; GW M45481; BMC I, 110; Goff T-94; Hieronymus, Oberrhein. Buchillustr. I, 138 (3. A.); Schramm XX, Abb. 240-338; Schweiger II, 1053. - Zweite illustrierte Gesamtausgabe, die erste mit diesen Illustrationen. Bei den Terenzholzschnitten wendet Grüninger erstmals konsequent seine Methode der "beweglichen Holzschnittstreifen" an, bei der Landschafts- und Architekturstücke sowie Einzelfiguren oder Figurengruppen zu beliebigen Szenen vor Kulissen zusammensetzbar sind. "There is an amusing fantasy in the frontispiece, the 'Theatre of Terence', and a full-page cut preceding each play, while the various characters, properties and backgrounds reappear in a variety of combinations in the smaller composite illustrations" (Hind, History of Woodcut, S. 342 u. Abb. 153 & 154). Der Titelholzschnitt mit Darstellung von Theaterloge (oben) und -eingang (unten); dieser am Ende der Vorstücke wiederholt. Die übrigen blattgroßen Holzschnitte leiten jeweils eine der sechs Komödien ein. Es existieren mehrere Druckvarianten, der Kommentar zu Bl. c3r hier auf der rechten Seite, das Kolophon mit "ac libera vrbe". - Hier u. das etwas fleckig oder wasserfleckig, meist nur im Rand; gegen Ende mit einigen, Wurmlöchern, auch im Satzspiegel; vereinzelt hinterlegte Einrisse im weißen Rand; einige fehlende Namen in den kleinen Holzschnitten alt hs. ergänzt; der wiederholte Holzschnitt ankoloriert; unter dem Kolophon offenbar Namenszug entfernt. Die Bll. d6 u. p4 mit Interlinearglossen u. vermutlich aus anderem Exemplar ergänzt. Ohne das weiße Schlussblatt F8.
Second illustrated edition. "Grüninger's Latin Terence of 1496 is the first important work with cuts in the new style" (Hind). - Some staining or waterstaining here and there, mostly marginal; few wormholes at end, partly affecting printed area; restored marginal tears hear and there; names supplied to some of the small woodcuts; 1 large woodcut partly coloured; erased old inscription below colophone. 2 leaves probably supplied from another copy. Late 17th century calf, spine gilt; some rubbing, restorations; endpapers renewed (possibly 19th century remboîtage).
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