Miniaturen und Einzelblätter
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Antiphonar. Frühes 16. Jh. 1 Blatt
Antiphonar. - Einzelblatt aus einer liturgischen Handschrift auf Pergament. Wohl Deutschland, frühes 16. Jh. Blattgr. 52:27 cm, Schriftspiegel ca. 41:26 cm. Text in Schwarz- u. Hellbraun u. Rot, Quadratnoten auf 5 Linien. Mit einer mehrzeiligen schlichten Initiale B. - Wenige Schnitte im unteren weißen Rand, Rectoseite etwas gebräunt. - Enthält den bekannten Gesang "Benedicimus Deum caeli, et coram omnibus viventibus confitebimur ei..."
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Bartholomaeus Anglicus. Livre des propriétés. 6 Miniaturen
(Bartholomaeus Anglicus. Livre des propriétés des choses). 6 Miniaturen aus einer französischen Handschrift in Gold und Farben auf Pergament. Frankreich, frühes 15. Jahrhundert. Verschiedene Blattgrößen. Auf Pappe montiert, davon 5 mit Passepartouts.
Die schönen Miniaturen stammen aus der bedeutenden naturwissenschaftlichen Enzyklopädie "Livre des propriétés des choses", das der Franziskaner Bartholomaeus Anglicus (ca. 1203-1272) Anfang des 13. Jh. verfasst hatte und in zahlreichen Handschriften verbreitet wurde. Jean Corbichon übersetzte 1372 das Werk erstmals ins Französische. Dargestellt sind 1. Zwei Kranke mit Verbänden und Krücken vor einem Arzt mit Salbentopf (aus Buch 5: Über den menschlichen Körper). Blattgr. 7,6:9 cm. - 2. Ein buckliger Greis, der sich an drei jüngere Personen richtet (aus Buch 6. Über die Menschenalter). Blattgr. 8,4:9 cm. - 3. Ein Gelehrter weisst auf eine symbolische Darstellung einer Stadt (aus Buch 11: Über das Element Luft). Blattgr. 6,9:9,2 cm. - 4. Vier Vögel (Adler - Schwan - Kranich - Hahn) in vier Fächern in quadratischem Rahmen (aus Buch 12: Über die Vögel). Blattgr. 7,8:9,1 cm. - 5. Landschaft mit Orten, Wald und Fluss (aus Buch 15: Über die Regionen der Erde). Blattgr. 7,5:8,9 cm. - 6. Klösterliches Seminar mit vortragendem Lehrer und zuhörenden Mönchen und Nonnen (!) (aus Buch 17: Über Kräuter und Medizinpflanzen). Blattgr. 8,4:9 cm. - Sämtlich bis zur Einfassungslinie beschnitten u. mit Klebefälzen montiert.
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Biblia latina. Um 1150. 1 Blatt
Biblia latina. - Fragment eines Einzelblatts einer karolingischen Bibel. Lateinische Handschrift auf Pergament. Wohl Deutschland, Mitte 12. Jahrhundert. Fol. Blattgr. 29,5:15 cm. 28 Zeilen. Mit einer großen (ca. 6:5 cm), mit roter Feder gezeichneten und mit einfachen pflanzlichen Ornamenten gefüllten Initiale. Minuskel des 12. Jahrhunders in schwarzer und roter Tinte.
Erhalten sind die oberen 28 Zeilen einer von zwei Spalten, die in einer feinen, regelmäßigen Buchhandschrift geschrieben sind. Der Text umfasst das Ende von Sirach (alias Ecclesiasticus) 51:37-38, gefolgt vom Beginn des gemeinsamen Prologs zu Hiob: "(de)mini in laude ipsius... Explicit liber Ihesu filii Syrach. Incipit prefacio. sancti. Hieronimini. presbyteri. In librum Iob. Cogor per singulos... quos vel" und "(te)stimonio me verum dicere... depravata corrigere". Verziert mit einer großen Initiale. Verso in der der 7. Zeile von unten ein kurzer Einschub in transliteriertem Griechisch. - Teilblatt mit Erhaltung einer Spalte, unten mit Textverlust beschnitten. Einbandfund, entsprechend teilw. fleckig u. gebräunt, etwas gereinigt. Aus der Sammlung Marvin L. Colker (Colker MS 525).
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Breviarium, 10 Bll.
Breviarium. - 10 Bll. aus einer lateinischen Handschrift auf Pergament, wohl einem Stundenbuch. Mitte 15 Jh. Blattgr. 13,5:11 cm, Schriftspiegel 8:7 cm. 15 Zeilen, regliert. Textualis formata in brauner Tinte, rubriziert, Versalien blass gelb schattiert, Zierbuchstaben alternierend in Blau oder Rot, einige ein- u. zweizeilige Initialen mit Federwerk in der Gegenfarbe. Geheftet in mod. Prgt. mit Ldr.-Bindebändern.
Alle Blätter aus derselben Handschrift, textlich jedoch nicht fortlaufend. - Etwas gebräunt u. fleckig.
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Gregorius I., Moralia in Iob. Doppelblatt
Gregorius I., papa. Moralia in Iob. Doppelblatt aus einer lateinischen Handschrift auf Pergament. Wohl 2. Hälfte des 12. Jahrhundert. Fol. Blattgr. insgesamt ca. 34:43,5 cm, Schriftspiegel ca. 27:17 cm. 40 Zeilen. Spätkarolingische Minuskel in brauner Tinte.
Enthält den Schluss von Kapitel 13, die vollständigen Kapitel 14-17 sowie das fast vollständige Kapitel 18 (Migne, PL LXXVI, 110-116), der Text beginnt bei "plangit(ur)" und endet "humana(m) quide(m) facie(m) beluina". - Einbandfund, gebräunt, die in der Abfolge des Textes 1. u. 4. Seite mit Leimspuren, aber lesbar. Im Oberrand mit kl. Fehlstellen, 1 Loch im Text ist ein Fehler im Pergament, kein Buchstabenverlust.
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Gregorius I., Registrum epistolarum. Doppelblatt
Gregorius I., papa. Registrum epistolarum. Doppelblatt aus einer lateinischen Handschrift auf Pergament. Wohl 1. Hälfte des 12. Jahrhundert. Fol. Blattgr. insgesamt noch ca. 29:40 cm. 2 Spalten, 30 Zeilen. Leerraum für Initialen. Spätkarolingische Minuskel in brauner Tinte.
Von Papst Gregor I. (ca. 540-604), dem Großen, sind etwa 850 Briefe bekannt, die er seit seiner Wahl zum Papst im September 590 geschrieben hat. Vorliegend vollständig vorhanden ein Brief vom Oktober 590 an Johannes IV., Patriarch von Konstantinopel (I, 4). Aus der Sammlung Marvin L. Colker (Colker MS 287). - Einbandfund, stellenw. fleckig oder gebräunt; Oberrand verstärkt. Die jeweils äußere Spalte mit Buchstaben- oder Textverlust angeschnitten sowie mit Buchstabenverlust durch Wurmfraßstellen, diese mit Archivband geklebt.
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9 Ausschnitte mit Initialen d. 13./14. Jh.
Initialen. - Ausschnitte aus einem lateinischen juristischen Manuskript des 13./14. Jahrhunderts (laut älterer franz. Notiz aus Südfrankreich) mit 9 gefüllten (6 figürlichen, 3 ornamentalen, ca. 2,4:2,1 cm) Initialen in Gold und Farben in verschiedenen Formaten. - Unter den Initialen "A", "I", "N", "P" (3), "Q" (2) u. "U" sind 4 porträtartige Darstellungen von Dame, Ritter, Nonne u. Jüngling. Die Texte in brauner Rotunda mit Hervorhebungen in Rot, tls. dünn regliert u. mit zahlr. feinen Annotationen von alter Hand. - Sauber u. gut erhalten. Mit kl. Fälzen auf Pappe montiert.
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Lektionar. Um 1150. 4 Bll.
Lektionar. - Lesungen für die Karwoche mit Kantillationszeichen. Zwei Doppelblätter aus einer lateinischen Handschrift auf Pergament. Wohl Deutschland, Mitte 12. Jahrhundert. 4to. Blattgr. ca. 21:17 cm, 23-24 Zeilen. Rubriken u. schlichte Initialen in Rot. Minuskel des 12. Jahrhunderts in braunter Tinte.
Der nicht fortlaufende Text umfasst das Ende des Dienstags in der Karwoche bis zum Gründonnerstag ("et deponens eum... [Markus 15:46] Feria III... In cena domini... Dicit ei Symon Petrus Domine [Johannes 13: 9]"), darunter Teile der Passionsgeschichte aus dem Lukasevangelium mit hochgestellten Kantillationszeichen: 'e' für den Erzähler, 't' für Jesus und 'c' für andere. - Wohl Einbandfund. Fleckig bzw. angeschnmutzt, einige Wurmspuren im weißen Rand. Je 2 Bll. als Bifolium in späterer Zeit im Bund zusammengesetzt, davon eines im oberen Rand beschnitten mit Verlust der oberen Zeilen. Aus der Sammlung Marvin L. Colker (Colker MS 109).
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Missale / 2 Bll.
Missale. - 2 Bll. aus einer lateinischen Handschrift des 15. Jahrhunderts auf Pergament. Gr.-fol. Blattgr. 42:29 cm, Schriftspiegel 30,5:21 cm. 9 Zeilen. Textura in schwarzbrauner Tinte, rubriziert, Mensuralnotation auf 4 Linien. Mit 1 großen Fleuronné-Initiale "D" mit Fleuronné-Stab über den größten Teil der Seite, 4 kleineren Fleuronné-Initialen sowie 2 großen, wohl im 19. Jh. eingefügten historisierten Schmuckinitialen "G" und "S" über je 2 Zeilen und Notenlinien mit ausgreifendem mehrfarbigem floralen Rankwerk mit Drachen und Vögeln.
Etwas gebräunt und gering fleckig. Das ausgreifende Rankwerk teilweise etwas angeschnitten. Einseitig im Bundsteg mit Resten eines Papierfalzes. Montagespuren verso.
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Einzelblatt mit Miniatur "Pfingsten"
Pfingsten. - Initiale "S" (5:4,5 cm) historisiert mit Miniatur der Ausgießung des hl. Geistes. Auf dem vollen Blatt eines Missale auf Pergament. Avignon oder Norditalien, 2. Viertel 14. Jh. Blattgr. 36,5:25,5 cm, Schriftspiegel inkl. Verzierungen ca. 29:20 cm. Die Initiale in Gold u. Farben mit Rankwerks- bzw. Laubstabausläufern zwischen die beiden Textspalten sowie über Kopf, Außen- u. Fußrand der Seite, Gesamtlänge über 70 cm. Je Spalte 28 Zeilen runder gotischer Buchschrift in Schwarz u. Rot mit 4 größeren u. 7 kleineren Federwerksinitialen in Rot u. Blau oder Gold u. Lila, am Kopf röm. Foliierung in allen 4 Farben. Rückseite leer u. auf Papier montiert. - Farbenfrohes, ausgewogenes Blatt. Mit alten Faltspuren u. etwas berieben sowie angestaubt, rechts mittig Farbverwischung.
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Pseudo-Abdias. 1 Blatt
Pseudo-Abdias. Ein Einzelblatt aus einem Homiliar oder Martyrologium, das ein seltenes Zeugnis der apokryphen Jakobuspassion von Pseudo-Abdias enthält. Lateinische Handschrift auf Pergament. Wohl Frankreich, erste Hälfte 11. Jahrhundert. Fol. Blattgr. ca. 29:19 cm. 28 Zeilen. Mit 1 schlichten roten Initiale, eine kurze Rubrik in Rot. Schräg gestellte karolingische Minuskel in brauner Tinte. Im Rand auf einem Papierstreifen befestigt u. in mod. Pappband.
Der Text der Lesung für den Apostel Jakobus (beginnend mit "accipe penitentem" und endend mit "virtus & imperiu[m] in s[e]c[u]la s[e]c[u]loru[m] amen") wurde aus der Passio Sancti Jacobi von Pseudo-Abdias zusammengefasst, einem apokryphen Text des Neuen Testaments, der sich in einer Handschriftensammlung in der Bibliothèque nationale de France befindet und die lateinischen Übersetzungen des Lebens der Apostel enthält Die Zuschreibung an "Pseudo-Abdias" stützt sich auf die Erwähnung eines Jüngers namens Abdias, der als Begleiter der beiden Apostel Simon und Judas Thaddäus auf dem Weg nach Persien dargestellt wird. Verso eine Randnotiz des 13. Jahrhunderts, die den Leser auf Blatt 12 des übergeordneten Manuskripts verweist, wenn er etwas über den heiligen Christophorus (25. Juli) lesen möchte. - Etwas fleckig bzw. fingerfleckig, einige Knickspuren u. Randverschmutzungen, kleiner Einschnitt am unteren Rand. Aus der Sammlung Marvin L. Colker (Colker MS 316).
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Rückkehr des verlorenen Sohnes. Einzelblatt + 2 Bde.
Rückkehr des verlorenen Sohnes. - Der reich gekleidete Vater in blauem, pelzbesetzten Gewand ergreift die Hand seines zurückgekehrten Sohnes, der dürftig bekleidet mit einem Wanderstab vor ihm kniet. Links hinter dem Vater und abgewandt der andere Sohn und ein Diener. Im Hintergrund ein großer Baum, weitere Landschaft und das Haus des Vaters. Einzelblatt aus einer deutschen oder lateinischen Handschrift auf Pergament. Süddeutschland (vermutlich Nürnberg) 2. Viertel des 16. Jahrhunderts. Blattgr. 18:13 cm, Miniatur 13:8 cm. Eingefasst von einem Rahmen auf gelbem Grund in Gent-Brügger Stil mit weißen und blauen Glockenblumen und aus einem Topf sprießenden roten Nelken. Schlichte Randleiste (0,5 cm) in dunkelgrau. Verso weiß. Dekorativ unter Glas gerahmt.
Prachtvolle und seltene Szene. - Aus demselben Gebetbuch finden sich mehrere Miniaturen in verschiedenen Sammlungen, so u.a. zwei in der Pierpont Morgan Library (M. 896). Einige dieser Miniaturen stammen von Holzschnitten aus dem Dürer- und Cranach-Umkreis ab, umgesetzt in den verfeinerten Gent-Brügger Miniaturenstil. Auch werden sie dem Umkreis des Nürnberger Illuminators Nikolaus Glockendon zugeschrieben. Vergleiche hierzu das beiliegende Faksimile des "Glockdon-Gebetbuch" mit seinen prachtvollen Miniaturen, die dem vorliegenden Blatt in seiner Ausstattung durchaus entsprechen. - Pergament etwas wellig, einige Farbabplatzungen in der äußeren Randleiste. - Dazu: Das Glockendon-Gebetbuch. Faksimile nach der Handschrift alpha. U.6.7, Bibliotheca Estense Universitaria. Farbiges Vollfaksimile u. Kommentar von R. Cermann, E. Milano, U. Merkl u. E. König. 2 Bde. Luzern 1998. 4to (23:18,5 cm). Blindgepr. Or.-Ldr. mit 2 Schließen u. Or.-Hldr. in Or.-Acryl-Kassette. - Eins von 420 (GA. 440) arabisch nummerierten Exemplaren.
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Sammlung von Einzelblättern / ca. 30 Bll.
Sammlung von ca. 30 Einzel- u. Doppelblättern und Fragmenten aus verschiedenen lateinischen Handschriften auf Pergament sowie 2 auf Papier des 13.-15. Jahrhunderts. Meist Einbandfunde. Vereinzelt rubriziert, wenige eingemalte Initialen. Verschiedene Formate. Lose.
Enthält u.a. 3 Bll. aus Bibelhandschriften des 13. Jahrhunderts mit Abschnitten aus Exodus 23-26, Proverbia 10-12 u. Habakuk 3. - 1 Doppelblatt, wohl Italien, 14. Jh. aus einem juristischen Formularbuch, enthält "Instrumentum procurationis", "Instrumentum sindicatus", "Forma brevis testamenti" etc. - Summa über die Logik. 3 Bll. aus einer Handschrift des 14. Jh. - 2 Bll. aus einer liturgischen Handschrift auf Papier. Oberrhein (?), 1. Hälfte 15. Jh. Enthält Texte aus Genesis 9 u. 10 sowie Matthäus 6. - Überwiegend Einbandfunde in entsprechendem Zustand: fleckig, gebräunt, teilw. berieben u. nicht mehr lesbar oder sehr fragmentarisch. oRR/Waf.
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2 Stundenbuchbll. mit figürl. Initiale "Maria mit Kind"
Stundenbuchblätter. - Maria mit dem Jesuskind. - Zwei beidseitig beschriebene Einzelblätter aus einem lateinischen Stundenbuch auf Pergament. Wohl Nordfrankreich, 13. Jh. Blattgr. 11,4:7,5 cm, Schriftspiegel 8,4:5,7 cm. Je 10 Zeilen. Textura mit dunkelbrauner Tinte, Hervorhebung in Rot. Recto Miniatur in Gold und Farben als figürliche Füllung der Initiale "D" (3,4:3,5 cm). Jeweils recto mit Stableiste mit Dornblattausläufern.
Die schöne figürliche Initiale bildet die Eröffnungsversikel zur Matutin "Domine, labia mea aperies..." (Psalm 51, 17). Dazu 2 zweizeilige Initialen in Gold, Blau und Mauve sowie 11 einzeilige Initialen in Gold u. Farben mit Federwerk. - An den Außenkanten verbunden. Gering gebräunt, fleckig u. berieben.
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7 Stundenbuchblätter
Stundenbuchblätter. - 7 (6 beidseitig beschriebene) Einzelblätter aus einem lateinischen Stunden- oder Gebetbuch auf Pergament. Wohl Frankreich, 15. Jh. Blattgr. ca. 15,5:10,8 cm, Schriftspiegel 8,5:5,5 cm. 13-15 Zeilen, dünn regliert. Textura in schwarzer Tinte. Mit zusammen 11 zweizeiligen Initialen in Gold auf einem Grund aus Blau, Mauve u. Deckweiß; ferner 1 einzeilige Initiale, 1 Fleuron und einige Zeilenfüller in denselben Farben. - Leicht gebräunt u. etwas fleckig, vor allem in den Rändern.
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8 Stundenbuchblätter
Stundenbuchblätter. - 8 Bll. aus 5 verschiedenen lateinischen Stunden- oder Gebetbüchern auf Pergament. Wohl Frankreich, 15. Jh. Unterschiedl. Blattgrößen von 11,5-15:8,5-10,5 cm. Jeweils in schwarzer oder brauner Tinte in ebenmäßiger Textura geschrieben. Mit zusammen 15 zweizeiligen Initialen in Gold auf farbigem Grund, etlichen einzeiligen Initialen u. einigen Zeilenfüllern; 1 Bl. mit Fleuronnée-Initialen. - Leicht gebräunt bzw. fleckig, 4 Bll. etwas stärker; 1 Bl. mit Kleberest bis in die Schrift.
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(abgelaufen)
Miniatur auf Einzelblatt. Maria mit Spinnrocken
Stundenbuchblätter. - Maria mit Spinnrocken. Seitlich zwei kniende Engel mit Gefäßen. Darunter der geflügelte Stier als Symbol für den Evangelisten Lukas. Einzelblatt mit blattgroßer Miniatur in Gold und Farben aus einem lateinischen Stundenbuch auf Pergament. Nordfrankreich, ca. 1470. Blattgr. 13:9,4 cm, darunter 3 Zeilen Text in Rot, seitlich und unten in blauem Schmuckrahmen mit weißen Kameen. Alles umgeben von reicher Bordüre aus Akanthus u. Früchten in Mauve auf Goldgrund. Verso 14 Zeilen Text, regliert, Textura in brauner Tinte. Seitlich begrenzt von feiner Bordüre aus blauem u. goldenem Akanthus, roten und rosa Blüten mit grünen Blättern. Schriftspiegel 6,7:4,2 cm.
Seltene Mariendarstellung der Maria als Tempeljungfrau mit dem Spinnrocken, von 2 Engeln gespeist, vor rotem Vorhang sitzend. Die Darstellung der Maria am Spinnrocken (oder mit Spindel) beruht auf dem Protoevangelium des Jakobus 10,3-12,1, wonach Maria auf Wunsch der Hohepriester Garn spinnt für einen neuen Vorhang für das Allerheiligste im Tempel des Herrn. - Etwas gebräunt u. leicht knittrig, mit Braunflecken im weißen Rand, kl. Eckabriss mit Berührung der äußeren Einfassungslinie.
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