Alte Drucke
(verkauft)
Early Example of a Reading-School Leaflet
Tabulae abcdariae - Einblattdruck ABC-Tafel 1550
ABC. - Tabulae abcdariae pueriles. (Leipzig, V. Bapst, um 1550). Fol. (33:21 cm). Einblattdruck mit mehrteiliger Metallschnitt-Bordüre und 1 Holzschnitt-Initiale. Lose.
HKJL I, 480; Osborne Coll. 738; Gumuchian 1, Rümann 338; Bilderwelt 975; Slg. Brüggemann I, 0. - Selten. Eines der ältesten erhaltenen Beispiele einer gedruckten Leseschule. "ABC-Tafel mit der noch Jahrhunderte gültigen Anordnung von ABC, Silbentafel und Vaterunser" (Bilderwelt). "Mit je einem Alphabet in Antiqua-Versalien, in Fraktur-Minuskeln und in Antiqua-Minuskeln, mit den fünf bzw. sechs Vokalen, den fünf Diphthongen und den Konsonanten. Darunter schließt sich in der linken Spalte eine Tafel für Syllabierübungen, in der rechten das Paternoster an, beides in Fraktur gesetzt" (HKJL). "Enthält also das ganze methodische Programm einer Lesefibel im damaligen Sinne" (Slg. Brüggemann). Zwei Elemete der schönen Schrotschnitt-Bordüre mit Monogramm "IL" oder "IV". "Die nachweisbare Verwendung einzelner dieser Bordürenstücke in den Andachtsbüchern von Bapst weisen das ABC-Blatt dieser Offizin zu" (HKJL). Eines der im Jahr 1925 aufgefundenen unbenutzten Exemplare. Ursprünglich auf 1544 datiert, wird heute nur der Zeitraum in dem Bapst in Leipzig wirkte (1542-1556, bzw. seine Erben bis 1564) als möglicher Entstehungszeitraum angegeben. - Unbeschnitten, äußerster Rand stellenw. gering angestaubt, horizontaler Mittelfalz.
Rare ABC-Sheet. "A broadside primer printed on one side only... This is probably one of the oldest instruction sheets to have survived and is considered to be a forerunner of the horn-book. One of a number of specimens discovered about 1925 in a record-office in Germany" (Osborne). - Uncut. Minor dust-soiling to margins, single crease mark to center.
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(abgelaufen)
Alcázar, Vestigatio arcani sensus
Alcázar, L. de. Vestigatio arcani sensus in Apocalypsi. Cum opusculo de sacris ponderibus ac mensuris. Antwerpen, M. Nuyts Erben, 1619. Fol. (36,5:24 cm). Mit 24 ganzseit. Kupfern von Juan de Jáuregui y Aguilar u. 1 Kupferkarte im Text. 10 Bll., 960, 82 S., 1 w., 36 Bll. Blindgepr. Schweinsldr. über Holzdeckeln, berieben, Bezug des Rückdeckels mit kl. Fehler.
Palau 6003; de Backer-S. I, 45f., 1. - Erstmals 1614 erschienenes Werk über die Offenbarung des Johannes. Illustriert mit eindrucksvollen Kupfern nach dem Dichter und Maler Juan de Jáuregui y Aguilar (1583-1641). - Stellenw. gebräunt; zu Beginn mit Wurmgang, auch 2 Kupfer betroffen; Titel mit Stempel u. altem Besitzvermerk.
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(verkauft)
Counterfeit Edition
Martialis, (Epigrammata)
Aldinen. - Martialis, M. Valerius. (Epigrammata). O. O., Dr. u. J. (= Lyon, B. Gabiano, 1502?). Mit 15 eingemalten Initialen in Gold u. Farben. 190 (statt 192) nn. Bll. Regliert, tlw. Hervorhebungen in Gelb. Hldr. d. 19. Jh. mit Rvg., berieben, hinteres Außengelenk geplatzt.
Adams M 690; Baudrier VII, 10; Renouard 306, 6; Schweiger 594; Shaw, The Lyons counterfeit of Aldus's Italic type, 123, 7. - Sehr seltener Raubdruck der Aldine vom Dezember 1501. Aldus beschwerte sich in seinem Monitum vom 16. März 1503 über unberechtigte, qualitativ schlechtere Nachdrucke und führte auch Kennzeichen an (tlw. zitiert von Baudrier; vgl. auch Renouard 303). Vorliegend wohl die zweite von Baudrier beschriebene Variante (= Adams M 690) mit folgenden Kennzeichen: ohne Kolophon, die (hier nicht vorliegenden) Bll. &7 und &8 sind weiß. Bl. A2, Z. 2: AMPHITEATRUM. Ohne griechischen Druck (z.B. auf C3r in der zweiten Hälfte der letzten Zeile oder auf Bl. &4r zwischen den Zeilen 7 u. 8 von unten). Außerdem nach Shaw: Mit Kustoden am Ende der Lagen (quire catchwords), Typ der Bogensignatur auf dem jeweils 4. Blatt: $iiii. Die qualitätvollen eingemalten Initialen stammen sicherlich von einem Pariser Meister. - Leicht gebräunt; wasserfleckig, meist nur im Rand, erste u. letzte Bll. auch etwas sporenfleckig. Ohne die Schlussbll. &7 u. &8, wohl beide weiß. - Bl. A2 im Fußsteg mit eingemaltem Wappen (goldene Sonne auf blauem Grund, umgeben von drei goldenen Jakobsmuscheln). Vorsatz mit Besitzvermerk "Exlibris Andrae Denesde Doct. med.", außerdem mit Vermerk, dass Charles Sylvain Gaudon (Carolus Sylvanus Gaudon) das Buch von Jacques (Jacobus) Denesde, Doktor der Theologie, geschenkt bekommen habe, sowie mit gestrichenem älteren Namenszug.
Scarce counterfeit edition of Aldus's 1501 Martial. With 15 fine initials in colours and gold. - Mild browning; mostly marginal waterstaining; some mildew traces at beginning and end. 19th century half calf, spine gilt, worn.
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Apian, Cosmographia, corregida por G. Frisio
Apian, P. (Libro de la) Cosmographia, el qual trata la descripcion del mundo, y sus parres, por muy claro y lindo artificio, augme(n)ntado por Gemma Frisio ... nuevamente tradizidos en roma(n)ce Castellano. Antwerpen, G. de Bonte, 1548. 4to (19,5:15,5 cm). Mit doppelblattgr. u. eingefalt. Holzschn.-Weltkarte u. zahlr. Textholzschn., davon 4 mit beweglichen Teilen. 2 nn., 68 num., 2 nn. Bll. Alter Ldr., beschabt, Rücken u. Vorsätze alt erneuert.
IA 106.443; Palau 13808; Peeters-Fontainas 61; Alden-L. 548/1; van Ortroy, Apian 37 & Gemma Frisius 16; Shirley 82. - Erste spanische Ausgabe, selten. Auf Bl. 8v, 11v, 31v verso und 53r die Holzschnitte mit drehbaren Sphären und Zeigern; Bl. 9 ist mit einem Anker ausgestattet, bewegliche Teile hierzu sind jedoch nicht erschienen. - Knapp beschnitten, stellenw. mit etwas Text- oder Bildverlust angeschnitten, auch der Titel (1. Zeile u. Druckvemerk) u. die Karte in den Randdekorationen, Karte außerdem mit kl. Randeinriss. oRR.
First Spanish edition, scarce. With the folding cordiform world map and numerous woodcuts in the text, 4 with volvelles (no volvelles appeared to accompany leaf 9 which, however, mostly bears an anchor). - Trimmed, here and there touched by the binder's knife with some loss of text or image, including title-page and map, small marginal tear to map. Old calf, worn, spine and endpapers renewed some time ago. Waf.
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Aristophanes, Comoediae XI. 1607
Aristophanes. Comoediae undecim, cum scholiis antiquis. (Graece & latine). Genf, Caldoriana Societas, 1607. Fol. (36:24 cm). Mit Holzschn.-Druckermarke a. d. Titel. 18 Bll., 916 S., 14 Bll. Etwas späterer Prgt. (Remboîtage) mit hs. Rücken- u. Deckeltitel, fleckig, berieben u. bestoßen, Vorderdeckel mit ergänzter Fehlstelle.
Schweiger I, 46. - Nach der Basler Ausgabe von 1547. Von O. Biset edierte griechisch-lateinische Parallelausgabe, reich kommentiert. - Etwas gebräunt, teilw. stockfl. u. wasserrandig, wenige Anmerkungen von alter Hand, Titel mit kl. Quetschfalte, Randläsuren u. ergänztem Eckabriss, Vorsätze erneuert.
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Aristoteles, Sammelband mit 4 Kommentaren
Aristoteles. - Sammelband mit 4 Kommentaren des Ammonius Hermiae (3) u. des A. M. S. Boëthius zu Schriften des Aristoteles und zugehörigen Schriften. Venedig, G. Scoto (3) u. J. Gryphius, 1549-1553. Fol. (32:22 cm). Mit 8 (5 wiederh.) Holzschnitt-Druckermarken u. einigen schematischen Textholzschnitten. Flex. Prgt. d. Zt. mit hs. Rtit.; fleckig,. kl. Einrisse u. Wurmspuren, Bindebänder entfernt.
Enthält in Bildefolge: I. Ammonius Hermiae. Explanatio in quinque voces Porphyrii. I. B. Rasario interprete. Venedig, G. Scoto, 1550. Fol. (32:22 cm). Mit 2 Holzschn.-Druckerm. 18 Bll. - EDIT 16, CNCE 1620. - II. Ders. In Arist. praedicamenta commentarii, per B. Sylvanium Salonensem latine conversi. Ebda, 1550. Mit 2 Holzschn.-Druckerm. u. einigen Textholzschn. 2 nn., 38 num., 6 (l.w.) nn. Bll. - EDIT 16, CNCE 1621. - III. Ders. Interpretatio in librum Aristotelis perihermenias. Utrumque vero latina oratione reddente B. Silvanio Salonensi. Ebda, 1549. Mit 2 Holzschn.-Druckerm. u. einigen Textholzschn. 12 nn., 41 num., 1 w. Bl. - EDIT 16, CNCE 1619. - IV. A. M. S. Boëthius. Inter latinos Aristotelis interpretes ... dialectica, nunc denique post tot impressiones auxilio manu scriptorum codicum in pristinum candorem a M. Rota restituta ... Quibus adiecta est disputatio A. Aphrodisii de diffinitione, cum annotationibus A. Leonis in eandem numquam alias impressa. Venedig, J. Gryphius, 1553. Mit 2 Holzschn.-Druckerm., zahlr. Holzschn.-Initialen u. einigen Textholzschn. - EDIT 16, CNCE 6566. - Insgesamt schwach gebräunt u. gering fleckig, durchgängig mit Wurmspuren in den Rändern, diese nur vereinzelt mit Textberührung und geringem, am Schluß stärkerem Buchstabenverlust. Titel von I. gering sporfleckig, mit altem priv. Stempel u. altem Besitzvermerk. Bl. 4 von II. mit Eckabriss. - oRR.
Collective volume of 4 commentary works on Aristoteles and related texts. - Minor tanning and staining, some, mainly marginal worming throughout with little (somewaht heavier at end) loss of letters. Old owners-inscription, stamp and little mildew-spotting to first title-page, chip to leaf 4 of second work. Bound in contemp. limp vellum; stained, little worming and fraying to edges, ties removed. - Waf.
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Artomedes, Erklerung des Catechismi
Artomedes, S. Kurtze und einfältige, jedoch richtige und reine Erklerung des heiligen Catechißmi, sampt der Christlichen Haußtaffel, von allerley Ständen und Orden der Christen, was jedem in seinem Beruff und Stande zu thun oder zu lassen gebüre. Wie dieselbe der Christlichen Gemeine der F. Stadt Kneiphoff Königßberg in Preussen, fürnemlich aber der lieben Jugend, in der Thumbkirchen ... geprediget worden. 2 in 1 Bd. Leipzig, V. Am Ende für T. Schürer, 1614. 4to (20:17 cm). Mit Holzschnitt-Titelbordüre, Holzschn.-Porträt u. 2 wiederh. Druckermarken. 4 Bll., 601 (recte 599) S.; 1 Bl., 265 S. Blindgepr. Schweinslederbd. d. Zt. mit geprägtem Monogramm "I L O" und Datierung 1614 auf dem Vorderdeckel, hs. Rückentitel sowie grün eingefärbten Deckelbezügen aus einem Prgt.-Manuskript mit karolingischen Minuskeln des 11./12. Jh.; etwas angestaubt, gering fleckig, wenige Wurmspuren, Färbung des Rückdeckels teilw. abgerieben, Rücken mit hs. Bibl.-Signatur.
VD 17 23:285801L - Dritte Ausgabe in dieser Form, zuvor 1605 u. 1609 ebenfalls bei Schürer erschienen. Der Theologe u. Dichter Artomedes (eigentl. Brotsorg; 1544-1602) wird zu den gemäßigten Philippisten gezählt. - Gebräunt, Schnitt mit schwachem Wasserrand. - Gest. Wappenexlibris von Friedrich August von Braunschweig-Lüneburg-Oels 1740-1805.
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Athenagoras, Apologia pro christianis
Athenagoras. Apologia pro christianis. De resurrectione mortuorum. (Grace & latine). (Genf), H. Stephanus (Estienne), 1557. (16,5:10,5 cm). Mit Druckermarke. 208 S. Ldr. d. 18. Jh. mit Rsch. u. Rvg., leicht beschabt.
IA 109.431; Renouard 115, 1; Schreiber 140. - Griechischer u. lateinischer Text. Erste Ausgabe der Apologia, erster Zusammendruck beider Werke. Die Apologia wurde übersetzt von C. Gessner, De resurrectione mortuorum von P. Nanning. "Editio princeps of the principal works of the second-century Christian apologist, who blended Greek philosophical with Christian thoughts. In the 'Apology', addressed to the Emperor Marcus Aurelius, Athenagoras sought to rebut the current accusations levelled against the Christians: e.g., atheism, cannibalism, incest, etc" (Schreiber). - Leicht gebräunt; stellenw. im Rand Markierungen in Tinte, Erscheinungsjahr hs. in arabischen Ziffern hinzugefügt.
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Beaujoyeulx, Balet comique
Ballett. - Beaujoyeulx, B. de. Balet comique de la royne, faict aux nopces de Monsieur le Duc de Ioyeuse & madamoyselle de Vaudemont sa soeur. Paris, Le Roy, Ballard & Patisson, 1582. 4to (22:17 cm). Mit Druckermarke, ganzseit. Wappenkupfer, 8 ganzseit. (7 überblattgr. u. eingefaltet) Textkupfern mit Szenenbildern aus dem Ballett, 16 (st. 18 emblematischen Tondo-Kupfern (den Tanzrollen zugeordnet) nach J. Patin sowie zahlreichen Noten im Text. 8 nn., 73 (st. 75) num. Bll. (u. ohne das nn. Bl. Privileg am Schluss). Hldr. um 1800, etwas berieben, Reparaturen an Gelenken u. Kanten. In aufwändiger Holzkassette.
IA 115.118 (dat. irrig 1587); RISM A/I/1, 1448 (kein Ex. in Deutschland); MGG I, 1165 ff.; Mortimer 48; Kindermann II, 143 ff.; Ornamentstichkat. Bln. 2985. - Erste Ausgabe. "Von diesem Ballett sind die vollständ. Beschreibung, der Text und die Musik erhalten. Es ist das erste sicher belegte Beispiel einer höfischen Aufführung, in der Dichtung, Musik, Tanz, große Dekoration und Kostüme mit allegor. Bedeutung und andere Elemente der früheren ballets und mascarades zu einem organischen Ganzen zusammengefaßt sind... Die wohl gelungene Verschmelzung dieser Elemente war etwas Neues und blieb für die nächsten 40 Jahre ein Vorbild, das oft nachgeahmt, aber selten erreicht wurde" (MGG). "Darf als erster wichtiger Schritt der Verselbständigung des französ. Theaters gelten; überdies auch ein Beitrag Frankreichs zur Vorgeschichte der europ. Oper" (Kindermann). Entwurf und Stoff stammen von dem italienischen Violinisten und Choreographen Baldassarino da Belgiojoso (Beaujoyeulx, auch: Beaujoyeux, Baltazarini), die Kompositionen von Beaulieu und Salmon, die Verse von La Chesnaye. - Teilw. gebräunt u. fleckig bzw. fingerfleckig, vereinzelte Wasserränder. Die blattgroßen Textkupfer u. das Wappenkupfer knapp bzw. teilw. angeschnitten, Überschrift zu Bl. 3 beschnitten. Erste Lage im Bund verstärkt, einige Kupfer etwas flau im Abdruck. Kurze Anmerkung auf Bl. 2 der Vorstücke, Namenszug auf dem Wappenkupfer. Titel stärker fleckig, mit Besitzvermerk u. wenigen Anmerkungen, verso Exlibris in Typendruck (Ce present Livre appartient à Monsieur Camille, Maistre Ioüeur d'Instruments de Musqiue & à danser. A Paris). Blatt 69 in Kopie ergänzt. - Angebunden: (C. Nicaise). Les Sirenes ou discours sur leur forme et figure. Paris, J. Anisson, 1691. Mit gest. Titelvign., 4 Textvign. u. 5 (1 ganzseitig) Textkupfern. 3 Bll., 78 S., 1 Bl. - Stellenweise gebräunt, knapp beschnitten. - Brunet V, 401.
Only edition. - Partly browned and stained resp. fingerstained, isolated waterstains. The leaf-sized text engravings and the coat-of-arms engraving partly trimmed, one headline trimmed. Restorations to inner margin of the first gathering, some engravings somewhat weak in the impression. Short annotation of second of the prelims, name on the heraldic engraving. Title with ownership inscription and few annotations, on verso bookplate in type (Ce present Livre appartient à Monsieur Camille, Maistre Ioüeur d'Instruments de Musqiue & à danser. A Paris). Lacking leaf 69 with two engravings (supplied in facsimile) and the last nn. leaf with privilege. Half-calf around 1800, some repairs to joints and extremities. Bound with Claude Nicaese's "Sirenes", Paris 1691.
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Bacci, De thermis
Balneologie. - Bacci, A. De thermis libri septem. In quo agitur de universa aquarum natura, deque earum differentiis omnibus, ac mistionibus cum terris, cum ignibus, cum metallis. De terrestris ignis natura nova tractatio. De fontibus, fluminibus, lacubus. De balneis totius orbis, et de methodo medendi per balneas. Venedig, F. Valgrisi, 1588. Fol. (35:25 cm). Mit 1 (statt 2) Druckermarke, doppelblattgr. Holzschn.-Plan u. 1 fast blattgr. Holzschnitt sowie zahlr. figürlichen Initialen und Vignetten. 24 Bll., 492 S. Ohne das letzte nn. Bl. Alter Hprgt. mit Inkunabelpapierbezug, berieben u. bestoßen, Rücken mit 2 kl. Wurmlöchern.
IA 111.349; EDIT 16, CNCE 3833; Adams B 6; Durling 427; vgl. Garrison-M. 1986.2 ("gives considerable attention to wines"), Duveen 35, Neu 172, Simon, Bibl. Bacchica II, 66 ("fait éloge d'un certain nombre de vins") & Bagnasco 130 (alle EA. 1571). - Zweite Ausgabe, gegenüber der ersten um den Abschnitt "De terrestris ignis" (Vulkane u. heiße Quellen) in Buch 4 erweitert und wesentlich seltener als diese. Der Plan zwischen S. 435 u. 436 zeigt die Thermen des Diocletian im Grundriss, der Holzschnitt auf S. 443 einen Bade- u. Trinktempel. "The classic work on mineral waters, dealing with all the spas of the then known world" (Duveen). Bacci war 1567-1600 Professor der Botanik in Rom, zeitweise auch Leibarzt von Papst Sixtus V. 1587 veröffentlichte er seine berühmte Monographie über Edelsteine. - Durchgängig stockfleckig u. gebräunt, erste Lage mit winziger Wurmspur mit geringem Buchstabenverlust, Titel recto u. verso mit kl. altem Stempel, Buchblock gebrochen, tls. mit Wasserfleck im oberen Bundsteg, 1 Bl. mit Randeinriss, Vorsatz mit Schenkungsvermerk. Fehlt das letzte Bl. mit Druckermarke.
Second edition, obviously much scarcer than the first and enlarged with a chapter on volcanos and burning wells. Contains also a passage "mundi novae balnea" (not recorded by Sabin). - Browning and foxing throughout, small worming to first quire by some loss of letters, small old stamp to title recto and verso, body of book cracked but sound, waterstaining to upper margin in places, tear to single leaf, manuscript entry to pastedown. Bound in old half-vellum, boards covered with paper from incunabulum, somewhat rubbed and bumped, 2 small wormholes to spine. Lacking last leaf with woodcut printer's device.
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Bernardus Claravallensis, Christliche Pedigten
Bernardus Claravallensis (Pseudo-Bernardus). Christliche geistliche Predigen, von den furnembsten Christlichen Tugenden. Geschrieben an sein geliebte Schwester. Auß dem Latein verteutscht durch Iodoc. Lorichium. Köln, M. Cholinus, 1581. (16,5:10 cm). 8 Bll., 421 (recte 413) S., 1 w. Bl. - Angebunden: Hieronymus, Sanctus. Zwo schöne lehrreyche Episteln: die erst ad Celantiam, wie ein thugentsame Haußmütter sich verhalt, damit sie Gott und ihrem Haußwirt gefalle: die ander ad Laetam, wie sie ihr Töchterlin zu dem Dienst unnd forcht Gottes ziehen soll. Köln, Cholinus, 1581. 104 S. Blindgeprägter Kalbldr. d. Zt. über Holzdeckeln mit 1 Schließe (von 2); bestoßen, Bezug an Kanten u. Kapitalen abgestoßen, Bezug des vorderen Spiegels entfernt.
I. u. II. VD 16, B 1957 u. H 3506. - Enthält ein frühes Pädagogikum: die zweite Abhandlung mit der "Epistola at Laeta" in der deutschen Übertragung. Eine Art Erziehungsbuch in 18 Kapiteln (vgl. Brüggemann I, 1076, spätere Übertragung, allerdings als dem Hieronymus untergeschobenes Werk bezeichnet). - Gering gebräunt u. fleckig, vorderes Vorsatzblatt mit Kritzeleien u. Besitzvermerk, hinteres mit Bibelworten. Titel mit drei alten Besitzvermerken, einer durchgestrichen.
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Bèze, Annotationes maiores
Bèze, T. de. Annotationes maiores in Novum Dn. nostri Jesu Christi Testamentum. In duas distinctae partes... Quibus etiam adiuncti sunt indices rerum ac verborum locupletißimi. Multo correctior & emendatior. 2 Teile in 1 Bd. (Genf, H. Estienne ?), 1594. (20,5:14 cm). Mit Holzschn.-Druckermarke u. 1 eingefalt. Tab. 570 (recte 574) S., 1 w. Bl., 18 (l.w.) Bll.; 648 S., 26 Bll. Prgt. d. Zt. mit Rücken- u. Deckelgoldpräg.; etwas fleckig u. wellig, Rücken stark angestaubt, Deckel mit zahlr. kl. Einschnitten.
Adams B 896; Moeckli 139; IA 118.855. - Exegese des neuen Testaments in zweispaltigem Druck. Die Zuweisung an Henri II Estienne (so IA) scheint fraglich, wird doch die Druckermarke mit dem Motto "Vide benignitatem ac servitatem dei" auch M. Berjon, S. Crispin, J. Le Preux zugewiesen. - Schwach gebräunt, gering stockfleckig, stellenweise schwach wasserfleckig. Titel etwas angestaubt, mit Namensstempel u. hs. Namenszug, obere Außenecke ausgerissen, Druckermarke ankoloriert. Gegen Ende mit kl. Wurmgang im Bundsteg.
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Bèze, Icones id est verae imagines
Bèze, T. de. Icones, id est verae imagines virorum doctrina simul et pietate illustrium quibus adiectae sunt nonnullae picturae quas emblemata vocant. Genf, J. de Laon, 1580. 4to (24:16,5 cm). Mit Titelvignette, 38 Porträts in blattgr. Bordüren, 53 blattgr. Bordüren u. 44 emblematischen Darstellungen in Bordüren, alles in Holzschnitt. 159 (statt 160) nn. Bl. (ohne d. l. w.). Alter Prgt.; gering fleckig, 2 Bibl.-Etiketten.
Adams B 920; Fairfax Murray 614; Landwehr VI, 154; Praz 270; Schottenloher 37534; Moeckli 96. - Erste Ausgabe. Mischung aus reformatorischer Bildbiographie und Emblembuch des Genfer Reformators Théodore de Bèze (1519-1605). Unter den Abgebildeten Hus, Savonarola, Erasmus, Musculus, Melanchton, Luther, Zwingli, Simpler, S. Münster, Gesner, Calvin und zahlreiche andere geistige Größen der Zeit. Gewidmet Jakob VI. von Schotland, dessen Porträt Titel verso. Die Porträts repräsentativ in Holzschnitt-Medaillons mit Bordüren. "Over fifty spaces were left open for portraits not available for this edition" (Landwehr) - was für das Bemühen de Bèzes spricht, authentische Porträts zu verwenden. Die Emblemdarstellungen ebenfalls in dekorativen Bordüren. Bl. Gg2 bis auf die Bogensignatur leer. - Schwach gebräunt, stellenweise gering fleckig, vereinzelt mit schwachem Wasserfleck im Rand. Einige Emblemholzschnitte ganz gering ankoloriert, einige mit einzelnem kleinen Wurmloch in der Darstellung. 4 S. (inkl. 1 Portr.) mit etwas Abklatsch. Ohne das letzte leere Blatt. Vorsatz mit Exlibris von Christian Friedrich Eberhard (1753-1818; Jurist, Registrator der Universität Leipzig) sowie Stempeln und Bibl.-Etikett der Österr. Staatsdruckerei mit ihrem Deakzessionsstempel.
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Biblia germanica. Frankfurt 1562
Biblia germanica. - Biblia. Das ist, Die gantze Heylige Schrifft, Teutsch. D. Mart. Lut. Sampt einem Regist(er, S)ummarien uber alle Capitel, und schönen Figuren. 3 Teile (= 2 Bde.) in 1 Bd. Frankfurt, D. Zöpfel u. J. Rasch, 1562. Fol. (35:24 cm). Mit 3 (2 wiederh.) Holzschnitt-Titelbordüren, 2 ganzseit. Holzschnittporträts und 151 Textholzschnitten in breiten Renaissance-Holzschnittbordüren, alles von Virgil Solis. 20 nn. (l.w.), 301 röm. num., 1 w. Bll.; röm. num. Bll. 1-200, 1 nn., num. 201-343, 8 nn. Bll. Blindgepr. Schweinsldr. d. Zt. über Holzdeckeln mit 2 Messingschließen; etwas berieben und fleckig, wenige kleine Wurmlöcher, Rückdeckel mit original vom Buchbinder ergänztem Bezugsstück, vorderes Gelenk unten etwas eingerissen.
New Hollstein LXVII, 18; nicht in VD 16, Bibelslg. Württ. LB u. bei Adams. - Außerordentlich seltene Ausgabe mit den bedeutenden Illustrationen von V. Solis, die erstmals 1560 (VD 16, B 2747 mit 152 Textholzschn.) in einem Bibeldruck von Zöpfel, Rasch und S. Feyerabend verwendet wurden. Vorliegende Ausgabe gegenüber den Drucken von 1560 und 1561 (VD 16, B 2752) sowie der 1563 von Zöpfel und Rasch gedruckten Ausgabe (VD 16, B 2758) in vollständig abweichendem Satz. New Hollstein verzeichnet nur 2 Standorte (Graz u. London), beide Exemplare inkomplett. Weitere Exemplare lassen sich in Augsburg, Ötisheim u. Stuttgart (2) nachweisen. "Mit der von Virgil Solis illustrierten Bibel beginnt eine neue Epoche der Bibelillustration" (Schmidt 236). Evangelien uind Apostelgeschichte, wie von Schmidt beschrieben, nur mit Holzschnitten der Evangelisten sowie 4 weiteren Holzschnitten illustriert. Die Darstellung des Untiers zu Offenbarung 11 mit Papstkrone. Die Holzschnitte in kräftigen, scharf zeichnenden Abdrucken. - Gebräunt, etwas fleckig, stellenweise stärker, gelegentlich etwas fingerfleckig, zu Beginn und am Schluß wasserfleckig. Wenige kleinere, teilw. hinterlegte Randeinrisse. Vorderes Innengelenk und die ersten 10 Bll. im Bund mit schmalem Papierstreifen verstärkt. Haupttitel mit größerem, alt hinterl. Einriss und kl. hinterl. Loch mit etwas (mit Tinte nachgezeichnetem) Buchstabenverlust. Porträt des Pfalzgrafen Friedrich mit etwas unsachgemäßer älterer Hinterlegung die durch Verklebung zu kleineren Rasurstellen am nachfolgenden Porträt des Ottheinrich führte. Bl. 4 der Vorstücke mit Randausriss mit etwas Textverlust an den gedruckten Marginalien. Bd. 1, Bll. 230-231 mit größerem Randeinriss, Bd. 2, Bl. 349 mit Eckabriss ohne Textberührung. Gegen Ende gering wurmstichig, Vorsätze u. letztes Blatt mit größerem Braunfleck.
Extremely scarce edition with the famous woodcuts by Virgil Solis, comprising 3 title-borders, 2 full-page portraits, and 151 woodcuts with Renaissance-borders in the text. This edition has a completely different typesetting than the editions printed in 1560 and 1561 by Zöpfel, Rasch und Feyerabend and and the edition printed in 1563 by Zöpfel and Rasch. - Some browning and staining, occasional thumbing, waterstaining to first and last parts. Minor worming at end. Few, partly restored closing tears, somewhat heavier to leaves 230-31 of first part. Large backed tear and small hole with little loss of letters to main title, imperfectly backed tear to first portrait causing small abrasions from agglutination to second portrait. Chip to leaf 4 of prelims with little loss of printed marginalia. Torn away corner to leaf 349 of second part. Heavier staining to endpapers and last leaf. Bound in contemp. blindstamped pigskin over wooden boards with 2 brass clasps; some rubbing and staining, little worming, a piece of pigskin supplemented by the binder previous to the tooling, front joint split at lower end.
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(verkauft)
Neues Testament. Wittenberg 1566
Biblia germanica. - Das Newe Testament. D. Mar. Lut. 2 Tle. in 1 Bd. Wittenberg, H. Lufft, 1566. (16,5:11,5 cm). Mit Druckermarke u. 38 blattgr. Textholzschnitten (inkl. 2 Wiederholungen). 404 (statt 408) nn. Bll. Mod. blindgepr. Ldr. über Holzdeckeln mit 2 Schließen.
VD 16, ZV 32688 (nur Kremsmünster; gibt 407 Bll. an u. "D. Mart. Lut."). - Sehr selten, für uns nur das Exemplar in Kremsmünster nachweisbar. Druck des Titels in Rot und Schwarz. Die Holzschnitte, Kopien nach Lucas Cranach d.Ä. und anderen, wurden auch in Luffts Quartausgaben des Neuen Testaments verwendet, sie zeigen die Evangelisten (2 verschiedene zu Johannes), Paulus (4 verschiedene) und Petrus; der Holzschnitt zu Lukas findet sich auf Bl. K8 und am Anfang der Apostelgeschichte auf Bl. X5v, einer der Holzschnitte zu Paulus auf Bl. m6 und q5. Zur Offenbarung gibt es 26 Holzschnitte nach dem Monogrammisten AW (dieselben wie in der Quartausgabe bei Lufft 1568). Idealkollation: A-Z, a-z, Aa-Ee8. Vorliegend fehlen die Bll. A2 (Beginn der Vorrede), A7 (2. u. 3. Seite des Matthäusevangeliums), Ee1 (ein Teil von Kap. 21 der Offenbarung) und Ee8 (eventuell weiß, das vorangehende "Register der Episteln ... auf der Aposteln ... Festen" ist komplett und schließt z. B. auch Luffts Quartausgabe des NT von 1568 ab). - Gebräunt u. stellenw. wasserrandig oder fleckig; zu Beginn mit Wurmloch im Satzpiegel; stellenw. mit Restaurierungen im Rand, am Ende auch mit Text- oder Bildverlust; Titel mit altem Namenszug u. verso mit Namensstempel. Fehlen die Bll. A2, A7, Ee1 u. Ee8 (dieses weiß?). oRR./Waf.
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Biblia germanica. Wittenberg 1576
Biblia germanica. - Biblia. Das ist, Die gantze heilige Schrifft, Deudsch D. Mart. Luth. 2 Tle. in 1 Bd. (Wittenberg, H. Krafft, 1576). Fol. (36,5:28 cm). Mit 2 breiten Holzschn.-Titelbordüren, Holzschn.-Porträt u. zahlr. Textholzschnitten. 18 (statt 20) nn., 391; 447 num. Bll. Mod. brauner Maroquinband über Holzdeckeln, Rückdeckel mit 4 Metallbuckeln.
VD 16, B 2785; Bibelslg. Württ. LB, E 499 (nur Tl. 1); vgl. Schmidt 274ff u. Bibelslg. Württ. LB, 483 (zur Ausgabe 1572). - Die zweite Krafft-Bibel, erstmals 1572 erschienen. "Im Jahr 1572 erschien in der Druckerei Hans Krafft ... eine Art Prachtbibel, deren Holzschnitte nach 100 Jahren in Frankfurt immer noch verwendet wurden ... Der Meister Johann Teufel oder Deubel ist der Hauptillustrator dieser Bibel ... Die Illustrationen von Johann Teufel sind aus einer tiefen Kenntnis der Bibel, besonders der israelitischen und jüdischen Geschichte, hervorgegangen. Der Künstler bringt sie immer wieder mit seiner Zeit in Verbindung: mit dem Widerstand gegen die wachsende Gegenreformation, seiner Treue zu Luther und der noch noch nicht fernen Zeit der Reformation" (Schmidt 274-277). Von den Bearbeitern des Katalogs der Bibelsammlung der Württ. LB wird die Zuschreibung an Johann Teufel abgelehnt (vgl. ausführlich a.a.O.). - Stellenw. gebräunt, zu Beginn mit Braunfleck in der oberen Innenecke; gedruckte Marginalien meist angeschnitten; vereinzelt mit Randeinrissen, zu Beginn u. am Ende mehrere Bll. restauriert, Tl. 1, Bl. 2 sowie Tl. 2, Bl. 444 mit etwas Textverlust; Lagen Ss u. Bbbb in sich verbunden; beide Titel verso mit Namensstempel. Fehlen die Bll. )(8 mit einem Teil des Registers und [Vignette] 6 mit dem blattgroßen Schöpfungsholzschnitt sowie Bl. Ttt8 (weiß). oRR./Waf.
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Biblia germanica. Wittenberg 1583
Biblia germanica. - Biblia: Das ist: Die gantze heilige Schrifft: Deudsch. Doct. Mart. Luther. 2 Tle. in 1 Bd. Wittenberg, H. Lufft, 1583. Fol. (34:23 cm). Mit wiederh. Titelholzschnitt, Holzschnitt-Porträt u. zahlr. (1 blattgr.) Textholzschnitten. 20 (statt 22) nn., 323; 376 num. Bll. Blindgepr. Ldr. d. Zt., berieben, restauriert.
VD 16, ZV 1513; Bibelslg. Württ. LB, E 522. - Die letzte von Lufft gedruckte Bibel. Auf Bl. [Vignette]8 verso der Schöpfungsholzschnitt von Hans Brosamer (fehlt in Stuttgart). - Gebräunt u. stellenw. etwas fleckig; zu Beginn u. am Ende mit restaurierten Randläsuren, bei 5 Bll. am Schluss mit Verlust der gedruckten Marginalien, diese hs. ergänzt; Schlussbl. u. erster Titel aufgezogen, Titel mit etwas Bildverlust am Holzschnitt; beide Titel verso mit Namensstempel. Fehlen die beiden Bll. )(7 u. )(8 (Schluss der "Vorrede auff das alte Testament") sowie das weiße Bl. Hhh6.
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Biblia graeca, Triton Biblion Meros
Biblia graeca. - Triton Biblion Meros (graece). Hrsg. von J. Lonicer. Bd. 3 (von 4). Straßburg, W. Köpfel, 1526. (16,5:10,5 cm). Mit Titelbordüre, 3 (2 wiederh.) Holzschn.-Druckermarken. 1 Bl., 455 S. Späterer Ldr. unter Verwendung des alten Materials mit goldgepr. Wappensupralibros auf beiden Deckeln u. etwas Rvg., berieben.
VD 16, B 2575; Bibelslg. Württ. LB, C 18; vgl. Darlow-M. 4602 (Band 2). - Dritte Gesamtausgabe der griechischen Bibel. Enthält den dritten Teil des Alten Testaments sowie die Apokryphen ab S. 264. - Exlibris "Seminarium Aquense" mit dem Wappen des Girolamo Grimaldi-Cavalleroni (1595-1685), Kardinal u. ab 1648 Erzbischof von Aix-en-Provence, auf dem Innendeckel, sowie 1 weiteres franz. Exlibris. Das Supralibros mit Wappen eines kirchlichen Würdenträgers. - Gering gebräunt, stellenw. mit schwachem Wasserrand, 1 Bl. eingerissen, Titel mit Randläsuren, Innengelenke mit Gewebeband verstärkt.
Third edition of the Greek Bible. Contains the third part of the Old Testament and the Apocrypha from p. 264. - Some browning, marginal faint waterstaining in places, marginal fraying to title, tear to 1 leaf, inner hinges reinforced with fabric tape. Bookplate of "Seminarium Aquense" with coat of arms of cardinal Girolamo Grimaldi-Cavalleroni (1595-1685). Bound in later calf using the old material with gilt coat of arms of an ecclesiastical authorityto covers, somewhat rubbed.
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Biblia graecolatina Teil 1 Basel 1550
Biblia graecolatina. - Biblia graeca et latina, quorum pars prima continet Mosis quinq, libros, Iosuam, Iudices & Ruth. Basel, N. Brylinger, 1550. (18:12 cm). Mit 1 Holzschnitt. 1 Bl., 829 S. Blindgepr. brauner Kalbldr. d. Zt. über Holzdeckeln, zwei Schließen; etwas berieben, Rücken restauriert.
VD 16, ZV 22421; Bibelslg. Württ. LB, C 63; Darlow-M. 4621. - Teil 2 der vierbändigen Brylinger'schen "Taschen"-Bibel. "Der Anfang des griechisch-lateinischen Textes der Genesis mit einer Darstellung der Erschaffung Evas (anonymer Holzschnitt nach Darstellungen Hans Holbeins des Jüngeren)" (Hieronymus, GG 383). - Gering gebräunt u. fingerfleckig, letzte Bll. mit Wasserrand. Titel mit Besitzvermerk, der Name des Drucker mit Tinte überschrieben.
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Biblia latina. Leipzig 1543-44
Biblia latina - Sacrae Scripturae et divinarum literarum Byblia universa. Cum diligentia... elaborata... D. Erasmi Roterod. versione novi testamenti... Praemissis... D. Hieronymi prolegomenis, & insuper Proemi... J. Brentii. Tle 1-2 (von 3) in 1 Bd. Leipzig, Wolrab, 1543-1544. Fol. (36,5:25 cm). Mit 1 Holzschnitt-Titelbordüre zum Neuen Testament, 28 blattgr. Holzschnitten (davon 7 von Lucas Cranach d. J.), 75 Textholzschnitten und zahlr. Holzschnitt-Initialen. 18 Bll., 867; 416 S. Blindgeprägter Schweinsldr. d. Zt. über Holzdeckeln, stärker berieben u. beschabgt, fleckig, Bezug an den Kanten tls. geplatzt, Rücken an Kopf u. Fuß etwas eingerissen, Schließen u. Eckbeschläge fehlen.
VD 16, B 2617; Bibelslg. Württ. LB, D 539; Darlow-M. 6126 Anm.; Dodgson II, 339, 3; Hollstein VI, 121, 1-7; Koepplin-Falk I, 278. - Erste Ausgabe dieses Bibeldruckes, basierend auf der Ausgabe von R. Estienne (1540). Die beiden Teile enthalten das Alte und Neue Testament. Ohne Teil 3 mit dem Index: "Hebraea... nomina virorum, mulierum, populorum, idolorum". Prächtig illustrierte Bibelausgabe. Den Höhepunkt bilden sicherlich die 7 blattgroßen Holzschnitte von Lucas Cranach d. J., die Wolrab erstmals für seine deutsche Bibelausgabe von 1541 verwendete. Die Cranach'sche Serie umfasst die vier Evangelisten und die drei Apostel Petrus, Paulus und Jakobus. Die übrigen, in der Qualität kaum nachstehenden Holzschnitte stammen von Brosamer, Leigel u.a. - Gebräunt, stellenw. stärker finger- oder braunfleckig, 3 Bll. mit Einriss (1 mit Klebestreifen stabilisiert), 1 Bl. mit Randausriss, 1 Bl. mit Anmerkungen von alter Hand, Titel mit alten Besitzvermerken d. 17. u. 18. Jh. (1 gelöscht) u. Annotation sowie Schwärzung der Holzschn.-Vignette, Vorsatz mit Bibl.-Stempel u. Eintrag. - Ohne Tl. 3 mit dem Index.
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Boccaccio, Le Laberinthe d'amour. 1571
Boccaccio, G. Le Laberinthe d'amour, autrement invective, contre une mauvaise femme. Mis nouvellement d'Italien en Francoys (par F. de Belleforest). Paris, J. Ruelle, 1571. 16mo (11,5:7,5 cm). 114 num., 5 nn. Bll. Auberginefarbener Maroquin mit Vergoldung, Goldschnitt.
IA 120.381; Cioranesco, 16e siècle 3417. - Seltene erste französische Ausgabe des "Corbaccio" in der Übersetzung von Belleforest. - Gering stockfleckig, im unteren teilw. etwas braun- u. wasserfleckig, durchgehendes Wurmloch im oberen Rand mit vereinzeltem Buchstabenverlust. Titel fingerfleckig, mit kurzer handschriftlicher Anmerkung, Bordüre leicht angeschnitten. Exlibris.
Very rare first edition of the French translation by F. de Belleforest of the misogynist work "Il Corbaccio". - Slight foxing, some browning and waterstaining to lower margin, wormhole to upper margin throughout with slight loss of few letters. Thumbing to title, old annotation, border slightly trimmed. Late 19th cent. morocco gilt, gilt edges. Bookplate.
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Bonifacius de Ceva, Opus de perfectione + Vorband
Bonifacius de Ceva. Excelle(n)tissimu(s) opus de perfectione (Christ)iana. Paris, B. Rembolt für J. Petit, 1517. 4to (19:14 cm). Mit großer Metallschnitt-Druckermarke u. 27 großen u. 2 kleineren Textholzschnitten. 4 nn., 115 röm. num. Bll., 1 nn. Bl. - Vorgebunden: Ders. Viatice excursio(n)es ad domini Joha(n)nis Gozthon ... insta(n)tiam, nuper ... edite. (Hrsg. von B. de Varda und N. Du Puy, gen. Bonaspes). Ebda, 1515. Mit kleiner Metallschnitt-Druckermarke u. figürlichen Schrotschnitt-Initialen. 3 (statt 4) nn., 88 röm. num. Bll. Blindgepr. Schweinsldr. d. Zt. auf Holzdeckeln mit 2 Messingschließen; gering angestaubt u. fleckig, Rücken mit Resten von Einträgen in Tinte, eine Hafte defekt.
Beide Werke in erster Ausgabe. - I. IA 122.048; Adams C 1295; Mortimer 110. - Erste Ausgabe der schönen Postinkunabel, Titel in Schwarz und Rot gedruckt. "The blocks in the first part of the text are narrative scenes, followed by a series of figures of the Virtues... The two small blocks are part of a set representing combat between the Virtues and the Vices" (Mortimer). Die großen Holzschnitte (ca. 9:9 cm), darunter eine Darstellung der Temperantia mit mechanischer Uhr und Brille, stammen von einem unbekannten Meister. Die beiden kleineren (ca. 4:7,5 cm) sind Nachschnitte von Illustrationen, die von Pigouchet-Vostre für Pierre Gringores "Chasteau de labour" von 1499 und Stundenbuch-Bordüren benutzt wurden. - Gering, Titel etwas stärker gebräunt und fleckig, letzte Bll. gelockert, Schlussblatt mit kleinem Loch im Zentrum mit geringem Buchstabenverlust und unbedeutenden Läsuren im Bundsteg. Lage b hinter Lage c verbunden. - II. IA 122.046; Moreau II, 1032. - Vereinzelt schwach stockfleckig, wenige kleine Randläsuren, Titel etwas gebräunt und fleckig u. mit altem hs. Besitzvermerk. Die letzten beiden Bll. mit größeren Einrissen im Fußsteg, das Schlussblatt mit kl. Loch im Außensteg u. ergänztem Eckabriss. Fehlt Blatt A4 der Vorstücke.
Two works in one volume, both in first edition. - I. With Petit's large shield device, 27 large and 2 small woodcuts. - Title somewhat browned and stained, final leaves coming loose, last leaf with small hole to center with little loss of letters and small tears to inner margin. Quire b misbound after quire c. - II. Little foxing, minor occasional fraying, some browning and staining and old owner's inscription to title page, larger marginal tears to last 2 leaves, final leaf with small marginal hole and remargined at lower outer corner. Lacking last leaf of prelims. Bound in contemporary blindstamped pigskin on wooden boards with 2 brass clasps; minor staining, one of the catches damaged.
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Borghini, Riposo in cui della pittura
Borghini, R. Il riposo in cui della pittura, e della scultura si favella, de più illustri pittori e scultori... e le cose principali appartenenti a dette arti si insegnano. Florenz, G. Marescotti, 1584. (16,5:11 cm). Mit Holzschn.-Druckermarke und 1 blattgr. Holzschnitt. 24 Bll., 648 S. Prgt. d. 19. Jh. mit 2 Rsch.
IA 122.394; Adams B 2495; Cicognara 2217; Gamba 241. - Erste Ausgabe. "L'opera è di molto pregio per le notizie di fatto, e la buona critica di cui è piena" (C.). - Stockfleckig, stellenw. gebräunt, einige alte Anstreichungen u. Anmerkungen in Tinte, Holzschnitt außen angeschnitten. Mod. Exlibris. Titel mit hs. Monogramm "MAB" in Tinte, möglicherweise der in Rom im 17. Jh. tätige Maler und Radierer Marcantonio Bellavia (vgl. Nagler, Monogr. IV, 1549).
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Vytištěno v Olomouci
Regeln d. Dietrichsteinischen Klosters, Brünn
Brünn. - Regeln Oder STatuten deß Dietrichsteinischen Klosters zu Brünn. Olmütz, M. Händl, 1619. (15:9,5 cm). Mit Holzschn.-Titelbordüre u. Wappenholzschnitt Titel verso, alle Textseiten mit typographischer Bordüre. 120 nn. Bll. (l.w.). Blindgepr. Ldr. über Holzdeckeln mit zwei Schließen, etwas berieben.
Nicht im VD 17. - Sehr selten. Statuten für das Franziskanerinnenkloster St. Joseph in Brünn, das 1618 von Kardinal Franz von Dietrichstein (1570-1636), Bischof von Olmütz gegründet worden war. Die heutige Kirche St. Joseph (Kostel svatého Josefa) ist ein Nachfolgebau der 1650er Jahre, nachdem das ursprünglich vor den Stadtmauern gelegene Kloster 1643 abgerissen werden musste. Enthält zunächst die Konfirmationsbulle Papst Pauls V. vom 24. April 1618 in Latein und Deutsch, danach "Die Gemeine regeln des driten Ordens S. Francisci", dann "Absonderliche stauten für die, so in dem Closter Sanct Joseph zu Brün wohnen unnd Gott dienen" (Bl. C8v-F1r). Es folgen Gebete etc., beginnend mit "Gebett, welche für de(n) Stiffter dieses Kloßters, so lang er im Leben sein wirdt, Täglig Sollen geschen" (Bl. F1r-F5v), gefolgt von "Gebet so nach Ableben des Stiffters dieses Klosters, Täglich für sein Seel sollen verrichtet werden". Einen längeren Abschnitt (Bl. H3v-L8r) bildet: "Ein Geistliches SendSchreiben einer Ansehnlichen person, so sie Zu einer Jungfrawen, die im Kloster St. Ioseph den habit anzunehmen sich entschlossen, abgehen lassen". Matthias Händl (Matěj Handl) übernahm 1618 seinen Anteil an der Druckerei seines Vaters Georg Händl (auch Handel oder Händel, Jiří Handl; zu diesem vgl. Reske 760) und druckte in Olmütz bis 1622 oder 1623. - Unterschiedlich gebräunt; typogr. Bordüren tlw. angeschnitten; Bl. A4 mit Buchstabenverlust durch kl. Fehlstelle; Bl. C3 mit Tintenfleck u. Unterstreichung.
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Cardano, De subtilitate
Cardano, G. De subtilitate libri XXI. Nürnberg, J. Petreius, 1550. Fol. (32:21 cm). Mit Doppelwappen a. d. Titel, Druckermarke u. 57 kl. Textholzschnitten. 18 Bll. (l. w.), 371 S. Mod. Hprgt.
VD 16, C 931; IA 132.058; Adams C 668; Riccardi I/I, 252, 6.1; Dibner 139; Wellcome I, 1290; Sinkankas 1145. - Erste Ausgabe. "Represents the most advanced representation of physical knowledge up to his time and the idea that all creation is in progressive development" (Dibner). "It is a mine of facts, both real and imaginary; of notes on the state of the sciences; of superstition, technology, alchemy, and various branches of the occult" (DSB III, 66). Die Holzschnitte mit geometrischen Figuren, chemischen Versuchsanordnungen, physikalischen Apparaturen etc. - Etwas gebräunt, am Ende im Bundsteg wasserrandig. Titel mit kl. Randläsuren, alter Notiz, gekröntem Monogrammstempel u. tektiertem Ordensstempel.
First edition. With numerous small woodcuts in the text. - Some browning throughout, waterstaining to inner margins at end; small marginal tears to title, old entry and 2 stamps to title (1 pasted over). Recent half vellum.
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Cassianus, Libri XII
Cassianus, J. Libri XII. Quorum IIII. priores sunt de coenobiorum institutis, redditi a D. Dionysio Carthusiano. His adiecimus non dissimilis argumenti opusculum D. Iohannis Climaci. Köln, M. von Neuß, 1540. Fol. (31:21 cm). Mit Holzschnitt-Druckermarke und zahlreichen Holzschnitt-Initialen von Anton Woensam von Worms. 22 nn., CXCIX (recte 189) num., 1 nn. Bll. Hldr. d. 19. Jh., etwas berieben, Ecken bestoßen.
VD 16, D 1857 und J 393; IA 133.207; Merlo, Anton Woensam 539ff. 542ff. 545ff. - Teil 1 eines Sammelwerkes mit Dionysius und Boethius, nach VD 16 auch einzeln erschienen. Bearbeitung des Dionysius Carthusianus von Cassianus' zwölf Büchern, die dieser verfasste. Darin stellt er zunächst das monastische Leben und die Gebräuche der Zönobiten auf Grund seiner persönlichen Erlebnisse dar und beschreibt die acht Hauptsünden, sowie Möglichkeiten ihrer Bekämpfung. Mit den schönen Initialen aus dem großen Kinder-Alphabet, dem kleinen Alphabet mit geflügelten Kindern und dem kleinen Tier-Alphabet von Anton Woensam von Worms. - Gering gebräunt u. fleckig, stellenweise Feuchtigkeitsspuren im Rand, einige alte Anmerkungen u. Unterstreichungen, Titel fingerfleckig.
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(Castelvetro), Ragione d'alcune cose
(Castelvetro, L.). Ragione d'alcune cose segnate nella canzone d'Annibal Caro Venite a l'ombra de gran gigli d'oro. O.O. (Modena, C. Gadaldini) u. J. (1559?). 4to (19:14 cm). 4 nn. (l.w.), 116 num. Bll. Ldr. d. 18. Jh. mit Rsch. u. Rvg., sowie Goldschnitt; leicht beschabt, Ecken bestoßen.
IA 133.549; EDIT 16, CNCE 10038; Gamba 1297; Melzi II, 407. - Erste Ausgabe. Teil einer berühmten Kontroverse zwischen Lodovico Castelvetro (ca. 1505-1571) und Annibale Caro (1507-1566), die aus Castelvetros Kritik an Caros Sprache entstand, wie sie sich in Caros Lied "Venite a L'imbra (etc.)" zeigt. Die Kontroverse endete mit der Exkommunikation Castelvetros, der beschuldigt wurde, protestantische Texte übersetzt zu haben. Mit Castelvetros persönlicher Devise: der hübsche Titelholzschnitt zeigt eine auf einer umgestürzten Vase sitzende Eule, darunter in Letterndruck "Kekpika" (griechisch: ich habe gewählt). Castelvetro wurde von seinen Kritikern "Gufo" genannt (italienisch: Eule, auch Misanthrop oder Dummkopf). - Stellenw. mit alten Marginalien; Titel mit verblassten Einträgen von alter Hand.
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Champier, Duellum epistolare
Champier, S. Duellum epistolare: Gallie & Italie antiquitates summatim complectens (inter Hieronymum Papiensem et S. Champier). (Lyon?, J. Giunta) für J. Phiroben u. J. Divineur, "Alemanos" in Venedig, 1519. (16:11 cm). Mit 1 Holzschnitt-Tafel. 95 nn. Bll. Prgt. aus altem Material, Deckel etwas aufgebogen, Spiegel gewellt.
IA 135.510; Adams C 1323; Brunet I, 1768; Baudrier VI, 98; Allut, Champier 207. - Erste Ausgabe. Sehr selten. "Jacques Giunta, libraire, fils de Francois Giunta, naquit a Florence en 1486. On le trouve ensuit, en 1519, a Venise ou il fait imprimer par J. Phiroben et J. Divineur un volume decrit plus loin. A la fin de la meme annee ou au commencement de 1520, il vint s'etablir a Lyon u il demeura sans interruption jusqu'a sa mort" (Baudrier VI, 77). Titel in Rot und Schwarz gedruckt. Der Holzschnitt zeigt das Martyrium des Hl. Symphorien. - Etwas gebräunt, stellenw. fleckig, anfangs im unteren weißen Rand wasserfleckig u. mit kl. Wurmspur im oberen Bundsteg, Titel mit Besitzvermerk von alter Hand, Einträge von alter Hand verso Holzschnitt tls. durchschlagend.
Rare first edition. With 1 woodcut plate, showing the martyrdom of St. Symphorien. - Some browning, staining in places, waterstaining to white margin and small worming to inner gutter at the beginning, old owner's entry to title, old entries verso woodcut plate visible on recto. Bound in vellum from old material.
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Champier, La nef des princes
Champier, S. (u. R. de Balsac). La nef des princes et des batailles de noblesse avec aultres enseignemens utiliz & profitables à toutes manieres de gens pour congnoistre à bien vivre & mourir. Tl. 1 (v. 2). (Lyon, G. Balsarin, 1502). 4to (24,5:17,5 cm). Mit gr. Titelholzschnitt (am Schluß wiederholt), 2 Holzschn.-Initialen, 33 Textholzschn. u. 3 Metallschnitten. 52 (statt 54) röm. num. Bll. (fehlende Bll. 46/47 in Faksimile ergänzt). Späterer Hprgt. mit mont. Titelschildchen, berieben u. bestoßen, angestaubt.
Brunet I, 1769; Baudrier XII, S. 56ff; Fairfax Murray 83; Allut, Champier III, S. 109ff; nicht bei Adams. - Sehr seltene erste Ausgabe. Ohne den von Robert de Balsac (ca. 1440-1503) verfassten zweiten Teil (12 Bll.), der wohl auch separat ausgegeben wurde (vgl. Brunet). Der Fürstenspiegel des Lyonnaiser Gelehrten Symphorien Champier (1472-1539) zählt zu seinen Frühwerken und beschreibt in franz. Versen u. in Prosa die Erziehung und Vervollkommnung des Menschen durch 'nature', 'doctrine' und 'experience'. "Un des livres les plus rares & les plus curieux" (Allut). Enthält den bemerkenswerten Traktat "declaration du ciel & du monde & des merveilles de la terre & de la situation... a la requeste & commandement de Gabriel de Vis de Challain" (d.i. Gabriel de Levis, Baron de Couzan, vgl. Allut 112) mit 2 Rad-Weltkarten (Bl. 33r u. 39v, letztere in Form einer TO-Karte) in östlicher Orientierung mit Bezeichnungen von Erdteilen und Ländern. Unter den Illustrationen finden sich auch 3 Metallschnitte, die ursprünglich aus den berühmten 'Meditationes' des Turrecremata stammen, die zuerst 1479 bei Jean Neumeister in Mainz gedruckt worden waren. - Etwas gebräunt, stellenw. stock-, wasser-, spor- u. braunfleckig, am oberen Rand Reste von einem Tintenklecks. Titel mit Randläsuren angefalzt. Mehrere Bll. mit kl. hinterlegter Wurmspur im weißen Rand. Unbeschnitten. Ohne die beiden letzten Lagen mit 12 Bll. sowie den Bll. 46/47, letztere in ausgezeichnetem Faksimile auf altem Papier ergänzt.
Very rare first edition. Comprises the pieces written by Champier, without the pieces of Balsac (12 leaves, sometimes listed as separate work). With numerous woodcuts in the text, on the title and repeated at end. Remarkable among the illustrations are 2 round worldmaps oriented to the east (one in the shape of a T-O map) with names of continents and countries and 3 metall-cuts from Turrecremata's famous 'Meditationes' first edited by Neumeister in 1479. - Some browning throughout, staining, soiling and mildew spotting in places, repaired marginal worming and marginal ink spotting in places. Bound in later half-vellum, printed label to cover, rubbed and worn, somewhat dustsoiled. Titel strengthened to inner gutter. Uncut. Lacking leaves 46/47 (expertly replaced by old paper facsimile).
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Chassignet, Les paraphrases. 1613
Chassignet, J. B. Les paraphrases sur les cent cinquante pseaumes de David. Lyon, C. Morillon, 1613. (14:8,5 cm). 18 Bll., 666 S., 4 Bll. Ldr. d. Zt. mit Rückenvergoldung, teilw. berieben, Ecken u. Kanten bestoßen, Vordergelenk oben etwas eingerissen.
Brunet I, 1819; nicht bei Cioranescu u. Goldsmith. - Sehr seltene erste Ausgabe. Metrische Übersetzung des Psalters, jedem Psalm vorangestellt ist eine kurze Inhaltsangabe in Prosa. Chassignet war Sohn eines Arztes. Er studierte in Dole und wirkte dann als Steueranwalt in Gray. Sein Hauptwerk veröffentlichte er 1594 mit 23 Jahren. Es ist eine Sammlung von 434 Sonetten, in denen er unter dem Titel "Le Mespris de la vie et consolation contre la mort" (Die Verachtung des Lebens und Trost wider den Tod) ein monumentales Memento mori entfaltete, dessen Schlüsselvers lautet: „Unser Leben ist nichts als ein ewiger Tod“. Mit großer Präzision und kräftiger Metaphorik beschreibt der Autor in barocker Manier Misere und Krankheiten des menschlichen Lebens, um den Menschen anzuhalten, sich ausschließlich dem Erwerb der Ewigkeit zu widmen. Seine Dichtungen wurden erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt. - Leicht gebräunt, gering fleckig, oberer Rand teilw. etwas knapp bzw. schief beschnitten. Titel mit gestrichenem Besitzvermerk, 2. Blatt mit kleiner Buntstiftnummerierung im unteren weißen Rand.
Very scarce first edition. The paraphrases in French verse are each preceded by the first verse of the corresponding psalm of the Vulgate and an argument in prose. Jean-Baptiste Chassignet was born in Besançon in 1571 and died in 1637. He was a tax lawyer in Gray and author of the famous and macabre "Le Mespris de la vie et consolation contre la mort" (1594). - Slight browning and spotting, upper margin partly somewhat trimmed resp. crooked. Title with cancelled ownership inscription, 2nd leaf with small crayon numbering in lower blank margin.
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Cordier, De corrupti sermonis
Cordier (Corderius), M. De corrupti sermonis emendatione libellus. Lyon, S. Vincent Erben & D. Harsy, 1535. (17,5:10,5 cm). Mit Druckermarke auf dem Titel u. kleiner Vignette auf dem letzten Blatt. 8 Bll., 349 S., 1 Bl. Beschädigter flex. Prgt. d. Zt., Rücken fehlt.
IA 144.646 (datiert 1536, ungenaue Kollation); nicht bei Adams, zum Autor vgl. Haag, La France Protestante IV, 59. - Frühe und sehr seltene Ausgabe dieses Wörterbuchs des führenden Pädagogen und Hochschullehrers calvinistischer Prägung im Frankreich des 16. Jahrhunderts. 1523 gehörte Johannes Calvin im Collège de la Marche zu seinen Schülern und Mathurin Cordier machte diesen mit dem Buchdrucker Robert Estienne bekannt. - Etwas fleckig u. gebräunt, teilw. braunrandig, untere Außenecke der letzten 8 Bll. mit Fraßspuren ohne Textberührung. Letztes Bl. verso angeschmutzt u. mit alten, teilw. gestrichenen Anmerkungen.
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Cyprianus, Opera. Köln 1522
Cyprianus, C. Opera... ex recognitione D. Erasmi Roterodami. (Bd. 1 von 2). Köln, J. Soter, 1522. (16:11 cm). 28 Bll., 599 S., 24 Bll. Blindgeprägter Kalbldr. d. Zt. über Holzdeckeln, berieben, teilw. bestoßen, Rücken am Kopf abgestoßen, Schließen entfernt.
VD 16, C 6510; IA 149.035; van der Haeghen II, 23. - Gering fleckig, mehrere alte Anmerkungen u. Unterstreichungen. Vorderer Vorsatz, Spiegel u. zwei weiße Bll. mit zeitgenössischem Eintrag zum vorliegenden Werk in deutscher Sprache. Titel mit alten Besitzvermerken, unten drei Tintenflecken. Vorsatz mit altem hs. Vermerk "Duplum Biblioth(ecae) Regiae Monac(ensis)".
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Désiré, Les batailles. 1560
Désiré, A. Les batailles et victoires du Chevalier Celeste, contre le Chevalier Terrestre, l'un tirant a la maison de Dieu, & l'autre a la maison du Prince du monde chef de l'Eglise maligne. Paris, J. Ruelle, 1560. 16mo (11,5:8 cm). Mit mehreren kleinen Textholzschnitten u. Holzschnittvignette am Schluss. 175 num., 1 nn. Bll. Brauner Kalbldr. (sign. Koehler) mit Rücken- u. Innenkantenvergoldung u. Goldschnitt; etwas berieben, Ecken bestoßen, Rücken aus älterem Material.
IA 151.689; Brunet II, 628. - Etwa fünfte Ausgabe dieses kuriosen Epos in gereimten Versen von Artus Désiré, der seinen "Himmlischen Ritter" zum Sprachrohr seiner Polemik gegen die Protestanten macht. - Gering gebräunt u. fleckig, letzte 2 Bll. mit leichter Tintenspur. Lederexlibris der Sammlung Sylvain Brunschwig.
Perhaps the fifth edition of this curious epic in rhymed verse against the Protestant. Mit many smaller woodcuts. - Slight browning and spotting. Polished calf by Koehler, rebacked with older spine laid down, some rubbing, corners bumped. Bookplate Sylvain Brunschwig.
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Dionysius Carthusianus, In epistolas
Dionysius Carthusianus. In epistolas canon. commentaria non minus atque ea, quae iam pridem in Paulum dedimus laudata. Eiusdem in Apocalypsim Iohannis e scripturis sacris fundata lucubratio. (Köln, P. Quentel), 1530. (16:11 cm). Mit Wappenholzschnitt auf dem Titel von A. Woensam u. Holzschnittbordüre auf Bl. 193. 8 nn., 366 (recte 344) num. Bll. Blindgeprägter Ldr. d. Zt., berieben, alte Restaurierungen, Rücken erneuert.
VD 16, ZV 4588; IA 154.013 (abweichender Druck); Merlo 1062, 475. - Einer von zwei im Titel gering abweichenden Drucken. Mit dem Wappen des Herzogs von Geldern auf dem Titel. - Etwas gebräunt u. fingerfleckig, einige alte Anmerkungen u. Unterstreichungen, Titel mit Anmerkung, Blatt 268-269 mit restaurierten Läsuren im unteren weißen Rand. Exlibris.
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Dionysius Carthusianus, Super omnes S. Dionysii
Dionysius Carthusianus. Super omnes S. Dionysij Areopagitae libros commentaria. Köln, P. Quentel, 1536. Fol. (31:21 cm). Mit Holzschnitt-Titelbordüre, 1 Wappenholzschnitt und zahlr. Holzschnitt-Initialen von Anton Woensam. 12 nn., CCCCXIX (recte 421) num., Bl. 420, 53 num., 1 nn. Bll. Etwas späterer blindgeprägter Schweinsldr. d. Zt. über Holzdeckeln, Vorderdeckel mit geprägtem Wappensupralibros Wolkenstein-Rodenegg, entsprechendes Monogramm "C.F.Z.W.V.R" und Datierung 1599; etwas berieben, Ecken bestoßen, Vordergelenk mit kleinen Einrissen, Innengelenke verstärkt, Gelenke oben bzw. unten mit kleinem Lwd.-Streifen verstärkt, hinterer Innendeckel mit Wurmspuren, Schließbänder fehlen, späteres Ldr.-Rückenschild.
VD 16, D 1849; IA 154.070; Adams D 620;. Merlo, Woensam 412, 461, 524. - Schöne Ausgabe der Kommentare des niederländischen Scholastikers und Mystikers zu den areopagistischen Schriften. - Gering fleckig u. gebräunt, erste u. letzte Bll. mit Feuchtigkeitsrändern u. Wurmspuren im Rand, Titelbordüre im Bild betroffen, vereinzelt kleinere Randeinrisse. Aus dem Besitz von Christoph v. Wolkenstein-Rodenegg (vgl. Wurzbach LVIII, 56) mit seinem großen Holzschnitt-Wappenexlibris von 1594 im Innendeckel. Weitere Exlibris John Roland Abbey u. Bibliotheca Lindesiana (Lord Crawford, Sotheby's 5. Mai 1947, Los 206). Titel mit Besitzvermerkk Zacharias Franckenzeitler.
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Du Monin, Nouvelles oeuvres. 1582
Du Monin, J. E. Nouvelles oeuvres. Contenant discours, hymnes, odes, amours, contramours, eglogues, elegies, anagrames & epigrames. Paris, J. Parant, (1582). (14:8,5 cm). Mit Holzschnittporträt u. 1 Textholzschnitt. 8 Bll., 278 S., 3 Bll. Prgt. d. Zt. mit goldgeprägter Deckelvignette u. Rückenvergoldung; fleckig u. knittrig, Innengelenke eingerissen.
IA 157.304; Brunet II, 879; Cioranescu, 16e siècle 8837. - Erste Ausgabe, selten. "Du Monin a joui d'une certaine célébrité dans son temps, mais ses poésies sont aujourd'hui presque inintelligibles" (Brunet). Das Porträt zeigt den lorbeerbekränzten Poeten im Oval. - Teilw. etwas fleckig u. gebräunt, Wurmspur im unteren weißen Rand, vereinzelte Feuchtigkeitsspuren, 2 Bll. der Vorstücke angeschmutzt.
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Du Préau, De vitis, sectis
Du Préau, G. De vitis, sectis, et dogmatibus omnium haereticorum, qui ab orbe condito, ad nostra usque tempora, et veterum et recentium authorum monimentis proditi sunt, elenchus alphabeticus. Köln, G. Calenius u. J. Quentel Erben, 1581. 4to (22:17,5 cm). 46 Bll., 519 S. Prgt. d. Zt. mit Schließbändern; fleckig u. berieben, neue Vorsätze.
VD 16, D 2990; IA 157.697. - Zweite Ausgabe des Ketzerlexikons, erstmals 1569 in Köln erschienen. Gabriel du Préau behandelt hier neben den älteren Häretikern u. a. auch Calvinisten, Flagellanten, Hussiten, Juden, Lutheraner, Mathematiker, Melanchthonianer, Mennoniten, Mohammedaner, Oecolampadier, Zwinglianer. - Etwas gebräunt u. stockfleckig, vereinzelt schwache Feuchtigkeitsränder. Erste 4 Bll. mit Knickspur im rechten Rand, erste 2 Bll. mit Randläsuren. Titel mit Besitzvermerk.
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Eck, Der drit Thail Predigen
Eck, J. Der drit Thail Christenlicher Predigen An den Hohen Festen und Hochzeytlichen tagen, der Hayligen, durch das ganntz Jar. (Augsburg, Weissenhorn für) G. Krapf u. J. Focker in Ingolstadt, 1531. Fol. (31,5:21 cm). Mit breiter, figürl. Holzschnitt-Titelbordüre u. 45 Textholzschnitten, teilw. nach Hans Sebald Beham u. M. Ostendorfer. 8 nn., CCCV num. Bll. Blindgepr. Schweinsldr. d. Zt. über Holzdeckeln; berieben u. fleckig, etwas beschabt u. wurmstichig, Rücken mit kl. Loch, Schließen entfernt.
VD 16, E 284; Metzler 68 III (1). - Erste Ausgabe. Druckvariante mit dem Titelschluss "zů Eystet vñ Lüttich." Dritter Teil der "Christenliche Außlegung der Evangelienn", in dem sich Eck durch Gebrauch der deutschen Sprache und reichen Bilderschmuck an den erfolgreichen publizistischen Neuerungen der Reformatoren orientierte. Mit den schönen Holzschn. nach Beham u.a. Der erste u. zweite Teil war 1530 bei Apian in Ingolstadt erschienen, ein vierter u. fünfter folgte bis 1539. - Gering gebräunt, etwas fleckig, durchgängig, zum Zentrum hin abnehmend wurmstichig. Bll 292-296 mit kl. Ausbruch am Fußsteg. Gelegentliche Anstreichungen u. Marginalien in Bleistift oder Tinte.
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Eck, Homiliarum
Eck, J. Homiliarum sive sermonum doctissimi viri Iohannis Eckij adversum quoscunque nostri temporis haereticos, super Evangelia de tempore ab Adventu usque ad Pascha. Bd. 1 (von 4). (Köln, E. Cervicornus für G. Hittorp), 1537. (17,5:11 cm). Mit 26 Textholzschnitten von A. Woensam u.a. 8 Bll., 679 S. Blindgeprägter Kalbldr. d. Zt., berieben, einzelne Wurmlöcher, Kanten mit vereinzelten Bezugsdefekte, Bezug vom oberen Rückenfeld entfernt, Schließen fehlen.
VD 16, E 295; Merlo 1000, 215ff. - Erste Ausgabe. Darin enthalten auch die "Passio domini nostri Jesu Christi" des J. Eck (VD 16, E 405) mit 10 Holzschnitten zur Passion. - Gering gebräunt u. fleckig, erste Bll. mit geringen Feuchtigkeitsspuren im Rand, vereinzelte Anmerkungen. Titel mit Besitzvermerk, unten Rasurstelle.
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Eder, Evangelische Inquisition. 1580
Eder, G. Evangelische Inquisition wahrer und falscher Religion. Wider das gemain unchristliche Claggeschrey, daß schier niemands mehr wissen könne, wie oder was er glauben solle. Ingolstadt, D. Sartorius, 1580. 4to (20:16 cm). 20 nn., 227 num., 1 w. Bll. Alter Prgt., fleckig, Rücken restauriert, neuere Vorsätze.
VD 16, E 535; IA 159.065; Stalla 1412. - Dritte Ausgabe, einer von zwei Drucken, erstmals 1573 in Dillingen erschienene scharfe antilutherische Streitschrift. "Seine 'Evangelische Inquisition' erregte als Frontalangriff gegen die theologischen Grundlagen des Luthertums Aufsehen in ganz Europa. Die Widmung an die Erzherzoge Ferdinand und Karl von Österreich, die Stellung des Verfassers als Reichshofrat, der harte Grobianismus des Tones, besonders in den 6 letzten Tafeln des in 47 Tafeln vorgeführten Ketzertanzes gegen die „Hofchristen“, „Neutralisten“, „Wetterhähne“ und „Lavierer“ wie der Vermerk auf dem Titelblatt 'Mit Röm. Kay. May. Freyheit/und|Geistlicher Oberkeit bewilligung' entfachten den Zorn Maximilians II. und der Hofkreise unter Führung des Reichsvizekanzlers Johann B. Weber. In scharfen Worten drückte der 'rätselhafte' Kaiser dem Verfasser seine Mißbilligung aus, forderte die Ablieferung aller Exemplare an die Regierung und untersagte ihm für die Zukunft jede Schriftstellerei in Religionssachen. Die Entspannung kam erst mit der Lageänderung am Kaiserhof nach dem Tode Maximilians" (NDB IV, 311 f.). - Etwas gebräunt u. fleckig bzw. fingerfleckig, einige bräunende Feuchtigkeitsränder. Titel mit Besitzvermerk u. Stempel der Solothurner Kapuziner.
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