Musik - Tanz - Theater
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(Bacilly), Recueil des plus beaux vers
Bacilly, B. de. Recueil des plus beaux vers, qui ont esté mis en chant, avec le nom des autheurs tant des airs que des paroles. 2 Tle. in 1 Bd. Paris, de Sercy, 1661. 12mo (15,5:12,5 cm). Mit Kupfertitel. 14 Bll., 286 S.; 1 Bl., S. 287-536. Roter Maroquinband aus der 2. Hälfte d. 19. Jh., signiert (Hardy) Mennil mit reicher Rückenvergoldung, dreifachen Deckelfileten, Steh- u. Innenkantenvergoldung sowie Goldschnitt.
Cioranescu, 17me siècle 9236 (nur Teil 1); Goldsmith B 20; Wolfheim II, 1012; Eitner I, 295. - Erste Ausgabe, selten. Unter den Komponisten der seinerzeit allgemein gesungenen Lieder sind Lambert, Boesset, Mollier, Mouliné, Camus und Lully, unter den Verfassern der Liedtexte finden sich Scarron, Benserade, Quinault, Voiture, Madelaine de Scudéry und Corneille ("Air pour la Reine", S. 89). Bénigne de Bacilly (ca. 1625 in der Normandie geboren, 1690 in Paris gestorben) war ein bekannter Gesangslehrer. - Mit Wappenexlibris von René Escande de Messières, dessen Bibliothek 1971 in Paris versteigert wurde (Blogie II, 408).
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Graziani, Il Cromvele. 1673
Graziani, G. Il Cromvele Tragedia Bologna, Per li Manolessi, 1673. 4to (19,5:15 cm). Mit gestochenem Front und 5 doppelblattgr. Kupfertafeln. 8 Bll., 160 S. Kalbldr. d. Zt. mit Rückenvergoldung, teilw. berieben.
BL, 17th cent. Italian Books 413; vgl. Brunet II, 1719. - Zweite Ausgabe, erstmals 1671 erschienen, mit denselben schönen Illustrationen eines anonymen Künstlers in der Art von Stefano Della Bella. Die Erstausgabe war König Ludwig XIV. gewidmet, an dessen Hof Graziani (1604-1675) 1648 als Dichter wirkte, aber auch für diplomatische Missionen eingesetzt wurde; die Uraufführung des "Cromwell" fand in Modena am 6. Mai 1671 statt. In Grazianis Stück stehen, teils noch lebende, historische Persönlichkeiten auf der Bühne, aber auch erfundene, wie die Hauptfigur, der erfundene Cromwell-Sohn Edmondo. Die Illustrationen zeigen die allegorischen Figuren der Tragedia und der Epopeia als Frontispiz, die doppelblattgrossen Tafeln zeigen alle reich ausgeschmückte Bühnenräume. - Vereinzelt gering fleckig. Wenige minimale Randeinrisse, Vorsatz u. Vortitel mit kleinen Randläsuren. Alle Tafeln im unteren Rand etwas angeschnitten. Gestochenes Exlibris John Hay First Marquess of Tweeddale.
Second edition, with engraved frontispiece and 5 double-page engraved plates. Il Cromvele dramatizes the tyranny of Oliver Cromwell and the martyrdom of Charles I. - Slight spotting in places. few small marginal tears, some more to fly-leaf and half-title, lower margin of all plates trimmed. Bookplate John Hay First Marquess of Tweeddale. Contemporary calf, rubbed.
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Knorr v. Rosenroth, Neuer Helicon
(Knorr v. Rosenroth, C.). Neuer Helicon mit seinen neun Musen. Das ist: Geistliche Sitten-Lieder, Von Erkänntnüs der wahren Glückseligkeit und der Unglückseligkeit falscher Güter... Theils neu gemacht, theils übersetzt, theils aus andern... geändert... Samt einem Anhang Von etlichen geistlichen Gedichten desselben... Wie auch ein geistliches Lust-Spiel. Nürnberg, J. J. Felßeckers Erben, 1699. Schmal-8vo (17:7,5 cm). Mit doppelblattgr. eingefalt. Kupfertitel. 4 Bll., 262 S. Ldr. d. Zt. mit Goldschnitt.
VD 17 12:121914F; Goed. III, 189; Dünnhaupt 2380, 19.3; Eitner V, 396. - Zweite oder dritte Ausgabe, erstmals 1684 bei Felßecker erschienen. Enthält 81 geistliche Lieder, davon 75 mit Noten für Singstimme und bezifferten Bass. "Knorrs Lieder waren vor allem unter den Pietisten verbreitet und wurden z. T. in deren Gesangbüchern abgedruckt. Unter dem als Hrsg. zeichnenden 'guten Freund' vermutet Kemp Knorrs Mitarbeiter Johann Jacob Schütz" (Dünnhaupt). "Ob Knorr auch der Komponist der 75 Melodien ist, erscheint zweifelhaft" (MGG VII, 1280f.). - Vereinzelt gering fleckig. Kupfertitel knapprandig u. mit Bildverlust im unteren Rand.
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Nunes da Silva, Arte minima
Nunes da Silva, M. Arte minima, que con semibreve prolaçam tratta em tempo breve, os modos da maxima, & longa sciencia da musica. Lissabon, M. Manescal für A. Pereira u. A. Manescal, 1704. 4to (20:15 cm). Mit 1 Kupfertafel, einigen Textholzschnitten u. zahlr. Notenbeispielen. 6 Bll., 44, 52, 136 S. Alter Ldr., restauriert, Rücken erneuert; in mod. Leinendecke u. -schuber.
Innocencio VI, 72; MGG IX, 1764. - Zweite Ausgabe, erstmals 1685 erschienen. "Nunes da Silva began with a section on polyphony ... and one of 44 pages on counterpoint (= S. 17-44) ... Plainchant is treated in the 52 pags of the third part. The work concludes with a 136-page alphabetically indexed 'Trattado das Explanaçoens' embracing the following topics: 'The excellences of music and how it should be used', 'Who invented and developed music', 'Musical definitions and distinctions' (etc.)" (New Grove XIII, 450). - Eng gebunden. Vereinzelt fleckig oder mit kleinen, tlw. ergänzten Randläsuren, Vorstücke u. Tafel mit großen ergänzten Randläsuren.
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Rossini, Die Italienerin in Algier + Beibände
Rossini, G. - Königsstädtisches Theater. - (Anelli, A. ). Arien und Gesänge aus der komischen Oper: Die Italienerin in Algier. In zwei Aufzügen. Musik von Rossini. Berlin (1825). (14,5:9 cm). 40 S. - Angebunden: (J. Ferreti). Arien und Gesänge aus der komischen Zauber-Oper: Aschenbrödel in zwei Aufzügen, von J. Rossini.Berlin (1827). 46 S., 1 Bl. - E. Scribe u. G. Delavigne. Arien und Gesänge aus der komischen Oper: Der Schnee. In vier Aufzügen. Nach dem Französischen von J. F. Castelli. Musik von Auber. 36 S. Roter Maroquinband d. Zt. mit Rvg. u. goldgepr. Deckelbordüre, leicht fleckig oder beschabt, Buchblock nach dem Vorsatz gebrochen.
Alle Aufführungen fanden am 1824 eröffneten Königsstädtischen Theater in Berlin statt, nach den Besetzungslisten Titel verso jeweils unter Beteiligung der legendären Henriette Sontag (vgl. MGG XII, 916ff.). - Gebräunt; Titel von (I) mit altem Stempel.
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Schlegel, Anleitung die Flöte zu spielen
Schlegel, F. A. Gründliche Anleitung die Flöte zu spielen, nach Quanzens Anweisung. Graz, Ferstl u. (Wien), Weingand, 1788. (23,5:14,5 cm). Mit Kupfertitel von J. V. Kauperz u. 8 Tafels. mit gest. Noten. 166 S., 1 Bl. Pp. d. Zt., stärker berieben u. bestoßen, Rücken mit kl. Fehlstelle
VD 18 10720480; RISM B VI, S. 764; MGG XI, 1813; Eitner IX, 27; Gregory-B. 247. - Erste Ausgabe von Franz Anton Schlegels (1786-1789) "mit viel Geschick gemachte(n) Kurzfassung" (Hubmann, in: Oesterreichisches Musiklexikon online) des berühmten Lehrwerkes von Johann Joachim Quantz. - Schwach gebräunt u. stockfleckig. Besitzeintrag auf Spiegel. Unbeschnitten.
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