Auction 202-204

Lot 135 *#
Liesegang, Autobiographie

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Auction schedule:

27-April-2021 / Lot 101-208 / session starting 11.00 AM

Liesegang, R. E. Und doch! (Autobiographische Aufzeichnungen). Eigenhändiges Manuskript. (Bad Homburg) 1945. Fol. (29,5:21 cm). 116 meist einseitig mit blauer Tinte beschriebene Bll. sowie 43 ergänzende Zettel kleineren Formats. Lose.

Vgl. NDB XIV, 538. - Der Fotochemiker Raphael Liesegang (1869-1947), Entdecker der Liesegangschen Ringe und bekannter Kolloidforscher, prägte mit seiner Schrift "Das electrische Fernsehen" (1891) den Begriff "Fernsehen". Der vielseitig begabte Liesegang war der Sohn des Geschäftsführers der Firma "Ed. Liesegang" in Düsseldorf, die aus einem Fotoatelier hervorgegangen war. Raphael Liesegang bildetete sich überwiegend autodidaktisch. Nachdem er einige Zeit an einer Schule für Fotografie und am Freseniusinstitut in Wiesbaden verbracht hatte, studierte er Chemie in Freiburg, besuchte jedoch kaum Vorlesungen oder Seminare. Ab 1892 war er in der väterlichen Firma tätig und übernahm schließlich die Fotopapier- und Entwicklerabteilung, die er stark ausbaute, die jedoch auf seinen Wunsch 1907 an die Firma Bayer verkauft wurde. Raphael Liesegang arbeitete ab 1909 am Senckenberg-Museum in Frankfurt und veröffentlichte zahlreiche wissenschaftiche Beiträge zur Kolloidchemie, außerdem war er als wissenschaftlicher Berater in der Pharma- und Fotoindustrie tätig.
Die durchgängig in der dritten Person verfassten Aufzeichnungen ermöglichen interessante Einblicke sowohl in Raphael Liesegangs Persönlichkeit als auch in seine wissenschaftliche Tätigkeit, sie dürften auch zahlreiche unbekannte biograpischen Details sowohl zu ihm als auch seiner Familie enthalten.
Eine moderne Transkription liegt bei, eine Fotokopie aus der Kolloid-Zeischrift, Bd. 49 (1929), S. 226-229 mit Liesegangs Aufsatz "Autobiographisches".  - Das Manuskript überwiegend gebräunt u. stellenw. im Rand etwas fleckig.

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Das ist ein sehr kurzer Test!

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