Music - Dance
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One of the Most Important Histories of the Dance
Cahusac, La danse ancienne et moderne
Cahusac, L. de. La danse ancienne et moderne ou traité historique de la danse. 3 Tle. in 1 Bd. Den Haag, Neualme, 1754. 12mo (15:9 cm). Ldr. d. Zt. mit Rvg., berieben u. bestoßen, Gelenke angebrochen, Rücken u. Ecken erneuert.
RISM B VI/1, 196; Magriel 29; Derra de Moroda 515 (nur Reprint). - Erste Ausgabe. "One of the most important histories of the dance, quoted by Noverre and many danse histories" (D. de M.). - Stellenweise etwas gebräunt u. stockfleckig.
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Galilei, Dialogo della musica
Galilei, V. Dialogo della musica antica et della moderna. Florenz, G. Marescotti, 1581. Flo. (33:22 cm). Mit Holzschn.-Titelbordüre, Druckermarke, zahlr. (5 blattgr.) Holzschnitten, Diagrammen u. Noten im Text sowie 2 Textkupfern. 2 Bll., 149 S., 5 Bll. Späterer Ldr., etwas beschabt, Rücken unter Verwendung alten Materials erneuert.
EDIT 16, CNCE 20220; Adams G 139; RISM B VI, 344; MGG IV, 1267; Eitner IV, 128; Fétis III, 384; Gregory-Bartlett I, 103; Wolffheim I, 655; Hirsch I, 201; Cinti 6; nicht bei Mortimer. - Erste Ausgabe. Galileis Musiktheorie setzt sich kritisch mit der Kontrapunktlehre seines Lehrmeisters Zarlino auseinander und geht auf eigene praktische wie theoretische Studien (u.a. griechischer Musikmansukripte im Vatikan) zurück. "Der 'Dialogo' wird mit Recht als das Manifest der monodischen Strömungen angesehen. Der Autor wollte mit dieser Schrift aber nicht nur die Entwicklung der Monodie fördern, sondern zugleich auch das zeitgenössische Wissen auf fünf Hauptgebieten revidieren: dem Problem der Stimmung, der Theorie der Modi, den Regeln des Kontrapunkt, der Geschichte der Musik, der instrumentalen Aufführungspraxis...1582 wandte Galilei die Prinzipien, die er im 'Dialogo' aufgestellt hatte, auf seine Komposition der ersten Beispiele in dem neuen monodischen Stil an. Bei diesen handelte es sich um Vertonungen der Klagelieder Jeremiae, der Responsorien der Karwoche und der Klage des Ugolino aus Dantes Inferno" (MGG, ausführlich). Die Titelbordüre von dem nur leicht veränderten Block zu Albertis "Architettura", Florenz, Torrentino, 1550 gedruckt, "one of the most attractive of the period" (Mortimer). Die beiden Textkupfer (S. 71 u. 78) zeigen 12- u. 18-Ton-Systeme, frühes Beispiel für den aufkommenden Notenstich. Unter den blattgr. Holzschnitten Darstellungen zweier antiker Zupfinstrumente mit 40 bzw. 35 Saiten. - Stellenw. etwas stockfleckig; Titel gebräunt u. etwas stärker fleckig; S. 142 mit schwärzlichem kl. Fleck im Text; vereinzelt mit kleinem Wurmgang mit leichter Textberührung; S. 13/14 u. 95/96 mit Löchlein im weißen Rand; S. 65-68 mit restauriertem Randeinriss; S. 115/16 mit Randeinriss bis in gedruckte Marginalie. Schlussbl. mit großen hinterlegten Randläsuren. Fehlt das zu S. 120 gehörige Falttäfelchen zur antiken Stimmung.
First edition. "Galilei's 'Dialogo' attacked the prevailing basis of musical theory... (it) foreshadowed the subordination of mathematics to experience and the discovery of unexpected laws through close observation that was to distinguish science in the seventeenth century from its predecessors" (DSB V, 249). With fine woodcut title-border, printer's device, many woodcut figures, diagrams and notes and 2 text engravings with antique scales, an early exmple for engraved music. - Some foxing and staining here and there; browning and staining to title; slight marginal worming to few leaves; small marginal lesions to few leaves; tear to 1 leaf affecting printed marginalia; marginal lesions and tear-off without loss to last leaf, partly laid down. Lacking the folding diagram to p. 120 depicting antique tempering systems.
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Gerber, Lexicon der Tonkünstler. 2 Bde.
Gerber, E. L. Historisch-Biographisches Lexicon der Tonkünstler, welches Nachrichten von dem Leben und Werken musikalischer Schriftsteller, berühmter Componisten, Sänger, Meister auf Instrumenten, Dilettanten, Orgel und Instrumentenmacher enthält. 2 Bde. Leipzig, Breitkopf, 1790-1792. (22,5:14,5 cm). XIV S., 1 Bl., 992 Sp.; 1 Bl., 860 Sp. Hldr. d. Zt. mit 2 goldgepr. Rsch. u. etwas Rvg.; bestoßen, teilw. beschabt, Rsch. teilw. abgeblättert, Gelenke geplatzt, Rücken auf Buchblock geleimt, oberes Kapital von Bd. 1 ausgebrochen.
VD 18 11045817; Eitner IV, 204; Wolffheim I, 226; Gregory-Bartlett 108. - Erste Ausgabe. Gerbers "Lexica über Tonkünstler sind das bedeutendste Vermächtnis, was er der Nachwelt hinterlassen hat und bilden noch heute in betreff der deutschen Meister des 18. Jhs. die beste und sicherste Quelle" (Eitner). - Gleichmäßig gering gebräunt, stellenweise stockfleckig. Titel mit altem Stempel. Ohne den Anhang.
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Très rare ouvrage sur la danse
Guillaume, Caracteres de la danse allemand + Beibd.
Guillaume, (S.). Caracteres de la danse allemande figurés en taille douce... (Recueil de contredanses et menuets nouveaux et choisis). 2 Tle. Paris, beim Autor, Valade und Dufour, (1770). (17:11 cm). Mit teilkol. gest. Kupfertitel u. 12 teilkol. Kupfertafeln. 31 S. Hldr. d. Zt. mit goldgepr. Rsch. u. Rückenfileten, etwas berieben u. bestoßen, Rücken erneuert.
Vgl. Lipperheide Ua 26 u. Derra de Moroda 1197 (unter anderem Titel, inhaltlich gleich, 4to, mit 12 Kupfertafeln u. 1 gest. Notenbl.). - Außerordentlich selten. Bei der Datierung (1760) des Zwischentitels von Tl. 2 handelt es sich offenbar um einen Fehldruck, da die Approbation 1769 datiert wurde. Wahrscheinlich etwas später koloriert. Die in einem Vergleichsex. enthaltenen Notenblätter sind nicht beigegeben worden. Provenienz: Sotheby 1979 und Hartung & Hartung 1990, 62/1130. - Angebunden: 1. (C.) Goldoni. Le bourru bienfaisant. Comédie. Brüssel 1772. 102 S. - 2. (J. M. B. ?) Monvel. Blaise et Babet. Comédie. Paris 1784. 56 S. - 3. (P. L. Buirette de Belloy). Zelmire, tragédie. Paris 1762. IX, 54 S. - Insgesamt schwach gebräunt u. vereinzelt schwach stockfleckig.
Exceptionally rare. With col. engr. title and 12 col. engr. plates. Bound together with 3 theatrical works. - Overall slightly browned and with occasional faint foxing. Contemporary half-calf with gilt label to spine, spine gilt, somewhat rubbed and bumped, rebacked.
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Quantz, Anweisung die Flöte traversiere zu spielen
Quantz, J. J. Versuch einer Anweisung die Flöte traversiere zu spielen; mit verschiedenen, zur Beförderung des guten Geschmacks in der praktischen Musik dienlichen Anmerkungen begleitet, und mit Exempeln erläutert. Berlin, J. F. Voß, 1752. 4to (27:21,5 cm). Mit 2 gest. Textvign. von G. F. Schmidt u. 24 Notenkupfern auf 12 beidseitig bedruckten Tafeln. 7 Bll., 334 S., 11 Bll. Alter Pp., stark bestoßen, Rücken später mit Gewebeband überklebt, Buchblock angebrochen.
RISM B VI, 676; MGG X, 1802; Eitner VIII, 10; Fétis VII, 150; Gregory-Bartlett I, 221; Wolffheim I, 946; Hirsch I, 477. - Erste Ausgabe, gleichzeitig auch französisch erschienen. Das musiktheoretische Hauptwerk Quantz', die "umfassendste Instr.-Schule des 18. Jh. Sie ist viel mehr als ein Lehrbuch des Fl.-Spiels. Nur 40 von 334 S. behandeln Probleme der Querfl. und ihres Spiels, der Rest beschäftigt sich mit allgemeinen Fragen des mus. Geschmacks, der mus. Bildung und der Auff.-Praxis. Quantz' Anschauungen entsprechen der Musikästh. des galanten Stils" (MGG). Eine der beiden hübschen Vignetten, die in den späteren Auflagen wegfielen, zeigt ein Flötenkonzert unter dem Motto "Executio anima compositionis". - Unbeschnitten. Gebräunt u. stockfleckig; Tafeln tlw. im Innenrand zusammengeklebt mit Verdeckung von schmalen Streifen bedruckter Fläche u. stellenw. mit Wurmspuren im Bundsteg, 2 kopfstehend eingebunden.
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Leeke, Richard Wagner + Holland, Minnesänger. 3 Bde.
Wagner, R. - Leeke, F. Richard Wagner. Ein Bildercyklus (und Neue Folge). Begleitender Text von Franz Muncker. 2 Bände. München, Hanfstaengl, (1894-1895). Gr.- fol. (49,5:37 cm). Mit 30 Tafeln in Kupferätzung nach Gemälden von Ferdinand Leeke. 2 Bll., 3 S.; 2 Bll. 8 S. Illustr. Or.-Lwd.; leicht berieben od. fleckig, Bd. 2 mit minimalen Kratzspuren. - Dazu: H. Holland. Deutsche Minnesänger in Bild und Wort. Wien, Kaeser, (1876-1877). Gr.-fol. (51:40 cm). Mit 12 Kupfertafeln nach E. v. Luttich. VIII, 68 S., 1 Bl. Lose in Or.-Lwd-Flügelmappe mit goldgepr. Deckeltitel in gold-, farb-, u. blindgepr. Reliefbordüre; vereinzelt minimal fleckig oder berieben.
I. Thieme-B. XXII, 543. - Erste Ausgabe, selten. Um 1889 wurde Leeke von Siegfried Wagner beauftragt, eine Serie von Bildern zu malen, die Szenen aus zehn Wagner-Opern darstellen sollten. Er prägte bis weit ins 20. Jahrhundert hinein die Wagner-Ikonographie. - Gering gebräunt u. stellenweise stockfleckig, Vortitel mit hs. Besitzvermerk. - II. König, Int. Germanistenlexikon II, 792; ÖBL V, 379. - Mit Biographien u. Porträts von Heinrich von Veldeke, Kaiser Heinrich VI, Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach, Walther von der Vogelweide u.a. - Leicht stockfleckig, Titelbl. mit kl. Randläsuren. - Zusammen 3 Bde.
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