Medicine - Pharmacy
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Aichammer, Venerischer Schau-Spiegel
Aichammer, G. W. Speculum Venereum, oder Venerischer Schau-Spiegel, in welchem alle neu-angehende Feldscherer sowohl der Franzosen Ursachen, Symptomata, Kennzeichen, wie auch den Methodum zu curiren, sambt der innerlichen Operation des Mercurii ersehen, und erfahren können. Salzburg, J. J. Mayr Erben, 1734. (16:11 cm). 8 Bll., 110 S., 1 Bl. Errata. Ldr. d. Zt. mit Rsch., Rvg. oxydiert, Rücken unten mit kleiner Bezugsfehlstelle.
Einzige Ausgabe, sehr selten, wir konnten im deutschsprachigen Raum nur ein Exemplar in der ÖNB nachweisen. - Meist etwas gebräunt oder stockfleckig.
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Amatus Lusitanus, Zenturien 5-7 EA
Amatus Lusitanus (d.i. J. Rodriguez de Castello Branco). Curationum Medicinalium, Centuriae duae, Quinta videlicet ac Sexta, In quarum ultima continentur... disputatur & agitur de curandis capitis vulneribus: Cum Indice omnium curationum... 2 Tle. in 1 Bd. Venedig, Valgrisiana, 1560. (16:11 cm). 8 Bll., 380 S., 2 Bll. - Angebunden: Ders. Curationum Medicinalium, Centuria Septima, Tessalonice curationes habitas continens... Venedig, Valgrisiana, 1561. 176 S., 4 Bll. Flex. Prgt. d. Zt. mit hs. Rtitel u. gepunztem Schnitt; gering angestaubt, vereinzelt leicht fleckig, Rücken mit Bibliothekssignatur auf Papierschild, Deckel mit hs. "L". Ohne die Bindebänder.
I. IA 104.563; Adams A 917; Durling 210. - II. IA 104.566; Adams A 919; nicht bei Durling. - Erste Ausgaben. Teil 5-7 des im 16. und 17. Jh. ständig erweiterten und oft aufgelegten Hauptwerks des João Rodrigues (aus Castelo Branco, genannt Amatus Lusitanus; 1511-1568). Jede Centuria umfasst 100 Fallstudien: "Many of the cases (curationes) are accompanied by learned explanations, clarifying various opinions on... the subject. Between 1549 and 1561 he wrote seven centuriae, which established his reputation as a thorough researcher in various fields, including anatomy, internal medicine, dermatology, and mental illness. The centuriae are also a mine of information on 16th century medical history, social life, and individual biography" (Encyclopedia Judaica II, 796). - Insgesamt gering gebräunt und annähernd fleckenfrei, I. bis S. 70 mit Unterstreichungen u. Marginalien von alter Hand.
First editions. Vol. 5-7 of João Rodrigues' (from Castello Branco, a.k.a. Amatus Lusitanus; 1511-1568) main work, which was continuously expanded and reissued throughout the 16th and 17th century. Every Centuria contains 100 medical case studies. - Overall mild browning and nearly spotless, some underlinings and marginalia to the beginning (up to p. 70). Bound in contemp. limp vellum with ms. lettered spine and gauffered edges; a little dusty and minor spotting in places, missing both ties.
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Apothecker Ordnung Augsburg
Apothekerordnung. - Augsburg. - Eines Ersamen Raths der Statt Augspurg Apothecker Ordnung. Ernewert im Jar 1594. Augsburg, V. Schönig, 1597. 4to (19,5:15,5 cm). 26 Bll. Mod. Pp.
VD 16, ZV 876. - Selten. Regelt in 28 Abschnitten die Tätigkeit der Apotheker in Augsburg. - Stellenw. etwas wasserrandig, Titel stärker; Titel mit altem Stempel der Stadt Augsburg.
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Arnaud (de Ronsil), Abhandlung über die Hermaphroditen
Arnaud (de Ronsil), G. Anatomisch-chirurgische Abhandlung über die Hermaphroditen. Aus dem Französischen übersetzt. 4to (22:17,5 cm). Mit 6 kolorierten gefalt. Kupfertafeln. 2 Bll., 116 S. Roter Hmaroquinbd. d. 19. Jh. mit goldgepr. Rtitel u. Kopfgoldschnitt, etwas beschabt, Ecken bestoßen.
VD 18 14386585; vgl. Blake 19; Wellcome II, 58. - Erste deutsche Ausgabe der zuerst 1750 in London auf Englisch erschienenen Abhandlung. Enthält u.a. die Geschichte des in Fachkreisen berühmten Hermaphroditen Michel Anne Drouart, der in den 1750er und 60er Jahren als lebendes Forschungsobjekt herumgereicht wurde und dessen hermaphrodite Merkmale auf Tafel VI zu sehen sind. - Leicht gebräunt u. etwas fleckig. Schlussbl. vor S. 113 verbunden.
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Paris. Akademie der Chirurgie
Augenheilkunde. - Abhandlungen der Königlichen Parisischen Akademie der Chirurgie. Aus dem Französischen übersetzt von J. E. Zeiher. Bd. 1-2 (von 5) in 1 Bd. Altenburg, Richter, 1754-1755. 4to (23:20 cm). Mit gest. Titelvignette u. 42 gefalt. Kupfertafeln. 1 Bl., 24, 748 (recte 738) S., 1 Bl.; 4 Bll., LXXXXII, 548 S., 1 Bl. Hldr. d. Zt. mit Rsch. u. Rvg.; etwas beschabt u. bestoßen, Kapitale mit Fehlstellen, Gelenke u. Vorsätze mit wenigen Wurmspuren.
Lesky 2; Kirchner 3535; vgl. Garrison-M. 5829, nicht bei Blake 2f. u. a. - Sammelband mit Tl. 1 u. 2 der ersten deutschen Ausgabe der "Mémoires de l'Academie Royale de Chirurgie". Tl. 2, S. 301-303 der bedeutende, mit 2 Tafeln illustrierte Bericht von Jacques Daviel "Von einer neuen Methode den Staar durch Ausziehung des Krystalls zu heilen". "Mit dem Jahre 1750 beginnt aber eigentlich erst die hervorragende operative Thätigkeit D.'s, speciell seine Extractionsversuche des grauen Staars, durch die er sich für alle Zeiten einen unvergänglichen Namen in der Geschichte der Medicin, ja ganz gewiss sogar in der Geschichte der Menschheit überhaupt, erwerben sollte" (Hirsch-H. II, 191 f.; s. ausführl. Hirschberg § 348). - Leicht gebräunt, vereinzelt gering fleckig, Tafel G mit Wurmspur im Rand. Titel mit rotem Besitzstempel "Ph. Graf Kolovrat".
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Bartholin, Domus anatomica Hafniensis
Bartholin, T. Domus anatomica Hafniensis brevissime descripta. Kopenhagen, H. Gøde für P. Haubold, 1662. (16:10 cm). Mit gest. Front. 62 S., 1 Bl. Hprgt. d. Zt. mit Bronzefirnispapierbezug, etwas berieben, Rücken etwas wurmstichig, Innengelenke mit Wurmspuren.
Bruun, Bibl. Danica V, 291; vgl. Thesaurus libr. Danicorum II, 352, Krivatsy 796 u. Wellcome II, 108 (Cista medica). - Erste Ausgabe, selten. Beschreibung des 1645 eröffneten und 1728 abgebrannten ersten anatomischen Theaters der Universität Kopenhagen. Das Frontispiz mit Außen- u. Innenansicht. Ab S. 49 ein "Catalogus rerum naturalium ... in Musaeo Th. Bartholini". Gedruckt vom Universitätsbuchdrucker H. Gøde; derselbe Druck erschien auch als Anhang zu Bartholins "Cista medica Hafniensis", diese für Haubold gedruckt von M. Godiche. - Gebräunt; Front. mit kleinem Fleck im weißen Rand.
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(sold)
Bergen, Monographie der China
Bergen, H. v. Versuch einer Monographie der China. Hamburg, Hartwig & Müller, 1826. Fol. (32:25 cm). Mit 8 altkol. u. gefalt. Kupfertafeln u. 10 Tabellen auf 7 gefalt. Bll. XI, 348 S. Hldr. d. Zt. mit goldgepr. Rtitel u. Rvg.; etwas berieben, Rücken u. Gelenke restauriert.
Wellcome II, 147 (inkpl.); Nissen, BBI 144; Pritzel 655. - Einzige Ausgabe. Umfassende Untersuchung der Natur-, Drogen- und Handelsgeschichte der Fieberrinden, mit Literaturverzeichnis auf allein 72 S. Aufwendiger Druck auf Kosten des Verfassers, laut Titel "Droguerie-Makler" in Hamburg. Mit detaillierten, schön kolorierten Tafeln der verschiedenen Rinden sowie einer Tafel "zur Geographie der Cinchonen". Mit den oft fehlenden Tabellen, die beim Exemplar der Wellcome Library nicht vorhanden sind. - Leicht gebräunt u. stellenw. gering stockfleckig. Tabellen etwas stärker gebräunt u. stellenw. mit kl. Einrissen, mit Archivband geklebt.
Only edition. With 8 folding plates in beautiful contemp. colouring and 10 tables on 7 folding leaves. - Slightly browned, some foxing in places. Somewhat stronger browning and few marginal tears repaired with archive tape to tables. Bound in contemp. half-calf, spine gilt; a bit rubbed, spine and joints carefully restored.
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(sold)
(Cammerlander), Eyn newe Badenfart
(Cammerlander, J.). Eyn newe Badenfart. Von allerhand auszerwelten Wasser und Schweyß Bädern. Straßburg, J. Cammerlander, (um 1538). 4to (19:15,5 cm). Mit Titelholzschnitt, 3 (statt 4) blattgr. Textholzschnitten u. 1 Holzschnitt-Druckermarke. 3 (statt 4) nn., XXVIII num. Bll. Schöner Prgt. im Stil d. Zt. mit etwas Blindprägung.
VD 16, C 602; Benzing, Cammerlander 6; Muller 352, 62; Durling 3335. - Erste und sehr seltene Ausgabe dieser frühen balneologischen Schrift. Der hübsche Titelholzschnitt mit entsprechender Badeszene. Die 4 Textholzschnitte mit 2 wiederh. Motiven: eine Aderlassfigur u. ein mit astrologischen Figuren geschmückter männlicher Körper, dieser hier nur einmal statt zweimal enthalten. - Behutsam gereinigtes Exemplar, teilw. etwas fleckig, vereinzelt mit hs. Marginalien, fehlt das letzte Bl. der Vorstücke mit 1 Holzschnitt.
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(closed)
Cardilucius, Wasser-Kunst
Cardilucius, J. H. Artzneyische Wasser- und Signatur-Kunst, Oder Beschreibung der fürnehmsten teutschen Saur- und Gesundheit-Brunnen..., warmer Schwefelbäder und Saltz-Quellen... Nebenst angehengtem Signatur-Spiegel... Gestellt zu einen Vierdten Tomo, der Stadt- und Land-Apothecken. Nürnberg, Endter, 1680. (17:12 cm). Mit gest. Frontispiz u. 2 gefalt. Tabellen. 11 Bll., 1265 (recte 1255) S., 8 Bll. Prgt. d. Zt. mit hs. Rtitel; etwas angestaubt, leicht aufstehend, Rücken oben mit Rest eines Siegels.
VD 17 3:301152W; Hirsch-H. I, 841; Ferchl 84; Wellcome II, 300; vgl. Ferguson I, 144. - Erste Ausgabe, 10 Jahre nach Tl. 1-3 erschienen. Die vier Tle. der "Apotheke" kommen wegen des völlig unterschiedl. u. selbständigen Inhalts fast nie zusammen vor. Der balneologische Teil enthält neben Allgemeinem auch Beschreibungen der verschiedenen dt. Heilquellen u. Badeorte. Der "Signatur-Spiegel" mit astrologischem Charakter. Am Schluss Traktat "darinn neben vorher gelehrter Hermetischer Art den menschl. Leib zu artzneyen... die allgemein gebräuliche methodische Weise". - Etwas gebräunt, stellenw. leicht stockfleckig. Gutes Expl.
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(sold)
Carrichter, Kräuter und Artzneybuch / 3 Bde.
Carrichter, B. Kräuter und Artzneybuch erster (-dritter) Theil. Nürnberg, S. Halbmayer, 1625. (16:10,5 cm). Prgt. d. Zt. mit Streicheisenlinien, gebräunt u. fleckig, Vorsätze beschrieben u. mit Wurmspuren, vorderer Spiegel vom Innendeckel gelöst.
VD 17 23:295349Y, 23:295356G, 29:719864C; Hirsch-H. I, 841; Krivatsy 2184 (nur Tl. 3). - Erste alle drei Teile (Kräuterbuch, Practica u. Speißkammer) zusammenfassende Ausgabe; hier Tl. 1 in der Variante mit 271 (nicht 255) S. Carrichter war Leibarzt der Kaiser Ferdinand I. u. Maximilian II. Sein Kräuterbuch, mehrmals im 16. Jh. aufgelegt, ist astrologisch beeinflusst und nach Tierkreiszeichen geordnet. Der 3. Teil (die Speißkammer) ist "ein für die damalige Zeit recht brauchbares diätetisches Lehrbuch für Gesunde und Kranke, zuweilen mit köstlichem Humor" (H.-H.). - Etwas gebräunt; hier u. da mit kleinem Wasserfleck im Rand; Tl. 3 etwa ab S. 317 mit kleinem Wurmgang, dadurch tlw. Verlust eines Buchstabens; erste Bll. von Tl. 1 mit kleinen Wurmspuren im Rand, Titel mit Besitzvermerk von 1629. - Dazu: 1. P. Casolani. De lingua quà maximum est morborum acutorum signum, opus, in re medica, novi argumenti. Köln, M. Smitz, 1626. 8 Bll., 148 (recte 150) S., 1 w. Bl. Alter Manuskriptprgt. - VD 17 23:244433F; Krivatsy 2294. - Erste Ausgabe. - Gebräunt, erste Lage stark, u. tlw. stockfleckig. - 2. D. Sennert. De arthritide tractatus. Cui acceßit Tragopodagra Luciani. 2 Tle. in 1 Bd. Wittenberg, Z. Schürer Erben, 1631. 4to. 109 (recte 108) S., 2 Bll. (l.w.), S. 109-132. Alter flex. Manuskriptprgt. - VD 17 39:145257R; vgl. Krivatsy 10948. - Tlw. stockfleckig oder stark gebräunt. - Zusammen 3 Bde.
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(sold)
Celsus, De re medica
Celsus, A. C. De re medica, octo libri eruditissimi. - Q. Serenus Sammonicus. Praecepta medica. - Q. Remmius Palaemon. De ponderibus et mensuris. 3 Werke in 1 Bd. Solingen, J. Soter, 1538. (17:11 cm). 8 nn., 337 (recte 339) num., 9 nn.; 30 num., 2 nn. Bll. Blindgepr. Prgt. d. Zt. über Holzdeckeln mit 2 Messingschließen; gebräunt, berieben u. bestoßen, Rücken mit wenigen kl. Wurmlöchern, Rückdeckel mit ergänzter Bezugsfehlstelle, Buchblock angebrochen.
VD 16, C 1891; Durling 912; nicht bei Adams. - Etwas gebräunt, Lage B stärker betroffen. Teilw. etwas wasserfleckig im Rand, stellenw. mit Marginalien von alter Hand, vereinzelt mit kl. Randeinrissen, vereinzelt wenige Tintenflecken im Text, letzte Bll. u. hinterer Spiegel mit kl. Wurmspur. Vorderes freies Vorsatzpapier mit Besitzvermerken Otto Jagenberg u. J. D. Villforth sowie mit alter hs. Notiz verso.
Slightly browned, quire B more strongly affected, some marginal waterstaining, old ms. marginalia in places, few small marginal tears and ink spots, small wormtrail to last leaves and inner back cover. Old notes of ownership and ms. text to front endpapers. Bound in contemp. blind-stamped vellum over wooden boards with 2 clasps and catches; browned, rubbed and a bit worn, few small wormholes to spine, small rep. loss of material to back cover, bookblock cracked.
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(sold)
Fabricius ab Aquapendente, Wund-Artznei
Fabricius ab Aquapendente, H. Wund-Artznei. In II. Theile abgetheilet. Mit sonderbahren Anmerckungen, neuen chirurgischen Handgriffen, und kurtzgefaßten Erfindungen, sambt einen Anhang, vom Mißbrauch des Schrepffens. In die teutsche Sprach übersetzet, durch Joh. Scultetum. 2 Tle. in 1 Bd. Nürnberg, J. D. Tauber, 1672. 4to (21:18 cm). Mit gest. Porträt, Kupfertitel u. 9 gefalt. Kupfertafeln. 14 Bll., 432 S., 8; 12 Bll., 426, 17 S., 10 Bll. Prgt. d. Zt. mit span. Kanten u. hs. Rtitel; leicht angestaubt u. fleckig.
VD 17 23:687974B; Krivatsy 3820. - Erste deutsche Ausgabe seiner Opera chirurgica. Die Übersetzung stammt von Joh. Schultes (Scultetus), dem Neffen des berühmten gleichnamigen Chirurgen und Schüler Fabricius'. Teil I beschreibt die krankhaften Geschwülste, Fisteln, heissen und kalten Brand, die Hernien, Bauch- und Thoraxwunden sowie ausführlich Frakturen und Luxationen etc., Teil II die chirurgischen Operationen in der alten Ordnung. Die Kupfer zeigen Instrumente, zwei der Tafeln Metallkorsetts. - Etwas gebräunt u. stockfleckig, der Schluss von Tl. 1 sowie der Titel zu Tl. 2 mit größeren Randläsuren u. Buchstabenverlust, Porträt u. Tafeln überwiegend mit Falzeinriss, vereinzelt bis weit in die Darstellung hinein, Tafel D mit geringem Bildverlust durch Fehlstelle, Porträt mit Fehlstelle außerhalb der Darstellung, Kupfertitel verso mit gelöschtem Stempel, fliegendes Vorsatz mit Besitzvermerk "J. W. Stahl".
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(closed)
Mit Kapitel über Wein
Ferri, De ligni sancti exhibitione
Ferri, A. De ligni sancti multiplici medicina, & vini exhibitione, libri quatuor. Hieronymi Fracastorii Syphilis, sive morbus Gallicus. Lyon, J. Frellon (II), 1547. 16mo (12,5:8,5 cm). 168 S., 28 Bll. Fachmännisch gerichteter flex. Prgt. d. Zt.; leicht fleckig, obere Kante etwas berieben, hinteres Innengelenk angebrochen.
Baudrier V, 208; Schoene 13397; Bagnasco 820; Wellcome I, 2244; Proksch, Lit. I, 80 (Fracastoro) & vgl. III, 546 (Ferri); Baumgartner-Fulton 9; vgl. Simon, Bibl. Bacchica 244; nicht bei Durling. - Seltene Ausgabe. Ferris Werk über das Guajakholz als Heilmittel, vor allem gegen Syphilis, war erstmals 1537 in Rom erschienen, Fracastoros 'Syphilis' erstmals 1530 in Verona, vorliegend dessen neunter Abdruck. "(Ferri) trieb den Aberglauben an das Lignum sanctum, wie er das Guajakholz ausschliesslich nennt, auf die äusserste Spitze, er heilte damit nicht nur jede Syphilis, sondern auch alle anderen inneren und äusserlichen Krankheiten und brachte das Mittel auch unter die verschiedensten Arzneiformen, so verschreibt er es unter anderen z. B. in Pflastern gegen Hernien, und im vierten Buch ist weitläufig die Bereitung eines Guajak-Weines angegeben" (Proksch, Gesch. II, 106f.). - Leicht gebräunt; Titel mit hs. und gestrichenem Besitzvermerk, verso mit hs. Monogramm, vorderes Vorsatz alt beschrieben.
Rare edition. Ferri's work on the use of Guaiacum against syphilis and other diseases. In Fracastoros poem on syphilis guiacum is also mentioned. - Mild browning, old ownership inscriptions to title-page, ms. monogram verso. Neatly repaired flex. vellum.
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(sold)
Public Health
Frank, System einer vollständigen medicinischen Polizey. 8 Bde.
Frank, J. P. System einer vollständigen medicinischen Polizey. 15 in 8 Bdn. Frankenthal, Gegel, 1791-1814. (18:11 cm). Uniforme Hldr. d. Zt. mit etwas Rvg. u. 2 farb. Rsch.; teilweise leicht berieben, vereinzelt minimal bestoßen, Vorsätze hauptsächlich in den Ecken leimschattig, Rsch. von Bd. 12/13 mit kl. Randläsur, Rvg. stark oxidiert.
Blake 159; Hirsch- H. 600. - Selten vollständige Ausgabe. "Um die öffentliche Gesundheitspflege, von ihm 'medicinische Polizei' genannt, hat Frank sich unvergängliche Verdienste erworben. Während dieselbe bisher stets mit der gerichtlichen Medicin vereinigt gewesen und abgehandelt war, suchte er zuerst sie als selbstständige Disziplin davon zu trennen und ihre Grenzen festzustellen" (Hirsch-H.). - Alle Bde. leicht gebräunt, fliegende Vorsätze mit Besitzvermerk "Kofler".
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(sold)
Freitag, Bericht von der Melancholia hypochondriaca
Freitag (Freytag), J. Kurtzer Bericht von der Melancholia hypochondriaca. Nebenst zwölff Curiosen Fragen, und einer Analogia der grossen Welt mit der kleinen. Darbey deß Wunder-steins der Weißheit und Reichthumbs nicht vergessen wird. Frankfurt, Rötel für Zunner, 1643 (= 1644). (16,5:10 cm). Mit Kupfertitel. 19 Bll., 513 S. Prgt. d. Zt. über Holzdeckeln mit 2 Schließen, Vorderdeckel mit Initialen "D. G. A. G." u. Jahreszahl 1644, diese tlw. abgerieben; fleckig, Rücken lädiert.
VD 17 23:239409A; Krivatsy 4340; Wellcome III, 66; Brüning 1683. - Erste Augabe. Seltenes Werk des Regensburger Arztes Johannes Freitag (1587-1654). Enthält bis S. 312 die Beschreibung der Melancholia, ihrer Ursachen und Heilmittel, wobei das Aurum potabile eine bedeutende Rolle spielt. Bis S. 394 dann die Analogia Macro- & Microcosmi, auf den letzten 100 S. ein Traktat vom Stein der Weisen. Kupfertitel 1644 datiert. - Stärker gebräunt. - Kupfertitel im oberen Rand mit Besitzvermerk des Klosters Göttweig, die Initialen entsprechend die des Abts David Gregor Corner (reg. 1631-1648).
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(sold)
Gallette, Betrachtungen über die Zähne
Gallette, J. F. Anatomische, physiologische und chirurgische Betrachtungen über die Zähne. Mainz, Kupferberg für den Verfasser, 1813. (19:11,5 cm). 6 Bll., XVI, 240 S., 1 Bl. (Errata). Hldr. d. Zt. mit goldgepr. Rsch. u. Rvg.; gering berieben u. bestoßen, hinteres Gelenk unten mit kurzem Einriss.
Hirsch-H. II, 673; Waller I, 10628; Crowley 327. – Einzige Ausgabe, verfasst von dem Mainzer Stadtzahnarzt und hessischen Hofrat Johann Franz Gallette (1737-1838). Am Schluss mit einem 268 Titel umfassenden Literaturverzeichnis zur Zahnheilkunde. - Etwas stockfleckig. Titel u. letztes Blatt im Außensteg von der Schnittfärbung gefärbt.
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(closed)
Hahnemann, Organon der Heilkunst
Homöopathie. - Hahnemann, S. Organon der Heilkunst. Zweite vermehrte Auflage. Dresden, Arnold, 1819. (21:12,5 cm). Mit gest. Porträt. 1 Bl., 374 S., 1 Bl. Hldr. d. Zt. mit Rsch. u. etwas Rvg., berieben u. bestoßen, oberes Kapital mit kleiner Fehlstelle, Vorsätze etwas leimschattig.
Waller 3961; Tischner S. 348; Schmidt, Hahnemann 4; Mueller, Hahnemann 123; vgl. PMM 265 u. Garrison-M. 1966. - Seltene zweite Ausgabe von Hahnemanns Hauptwerk, dem "Katechismus der Homöopathie". Die erste Ausgabe mit dem endgültigen Titel. - Das Schlussbl. mit dem Druckvermerk mit kleinem Wasserfleck. Vorsatz mit Namenszug Victor Locher.
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(closed)
Humboldt, Muskel- u. Nervenfaser. 2 Bde.
Humboldt, A. v. Versuche über die gereizte Muskel- und Nervenfaser nebst Vermuthungen über den chemischen Process des Lebens in der Thier- und Pflanzenwelt. 2 Bde. Posen, Decker, u. Berlin, Rottmann, 1797. (21:14 cm). Mit 8 gefalt. Kupfertafeln. 3 (statt 4) Bll., 495 S.; 1 (statt 2) Bll., 468 S. Spätere Lwd., teilw. verblasst, etwas berieben u. etwas bestoßen.
Goed. VI, 261, 5; Ronalds 250; Wellcome III, 314; Fiedler-Leitner 1.3; Löwenberg 45. - Erste Ausgabe. Humboldts erstes größeres Werk, mit dem er zum Begründer der Nervenphysiologie wurde. "Durch die exaktesten Versuche erforschte H. den Einfluß von Licht, Wärme, Magnetismus und Elektrizität auf das Nervensystem und versuchte nachzuweisen, daß die Nerventätigkeit auf dem Galvanismus oder einer ihm analogen Kraft, die aber mit der sog. Lebenskraft nicht identisch sei, beruhe" (Hirsch-H. III, 337). - Teilw. leicht gebräunt, gering stockfleckig, es fehlen die Vortitel. Vorsatz mit Besitzvermerk u. Titel verso mit Stempel eines Dr. Schwarz, Berlin (Vorsatz datiert 1863).
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(closed)
Ledermüller, Beobachtungen derer Saamenthiergens
(Ledermüller, M. F.). Physicalische Beobachtungen derer Saamenthiergens durch die allerbesten Vergrößerungs-Gläser und bequemlichsten Microscope betrachtet und Gegeneinanderhaltung derer Buffonischen und Leeuwenhoeckischen Experimenten. Nürnberg, Monath, 1756. 4to (21:17,5 cm). Mit 8 gefalt. Kupfertafeln mit 20 Figuren. 28 S. Hprgt. d. Zt., Rücken erneuert.
VD 18 10549579; Blake 261; Wellcome III, 472; Nissen, BBI 2411; Hirsch-H. III, 714. - Erste Ausgabe. "Beobachtungen an Spermatozoen, in denen er deren Existenz gegen Buffon verteidigt; von Moses Mendelssohn in den 'Briefen die Neueste Lit. betreffend' mit einem Rezensions-Essay gewürdigt" (NDB XIV, 43). Ledermüller gelang es durch sein neu entwickeltes Sonnenmikroskop, die Spermatozoen in ihrer Bewegung sichtbar zu machen. Wenn Buffon dagegen keine gesehen habe, so verteidigt er seine Beobachtungen, dann müsse das von ihm benützte Sperma entweder "zu alt oder zu glutinos... gewesen sein". Das Sonnenmikroskop funktioniert als Projektionsmikroskop und erzeugt sein Bild auf der Wand eines abgedunkelten Raumes. - Gering gebräunt.
First edition. With 8 folding engr. plates. Documentation of the first visualisation of human spermatozoa in motion by use of the solar microscope he developed. - Minor browning. Bound in contemporary half-vellum, spine renewed.
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(closed)
Der galante und der einfältige Patient
Longolius, Galanter Patiente + Beibände
Longolius, J. D. Galanter Patiente, oder philosophischer Unterricht, wie sich ein Krancker, so wohl gegen sich selbst, als gegen andere, nett und galant auf-führen soll. Bautzen, Hübner, 1727. (17:11,5 cm). 71 S. - Angebunden: (J. P. Hartmann; pseud.:) Sklerander. Der Einfältige Patiente, nach seinen führnehmsten Eigenschafften untersuchet. Görlitz, Laurentius, 1733. 87 S. - Vorgebunden: E. C. Fabricii. Scrinium quincuplex iatricum oder Wohlangefüllter fünffacher Artzeney-Schranck. Frankfurt u. Leipzig, Cröker, 1725. 6 Bll., 282 S., 17 Bll. - G. S. Bäumler. Mitleidiger Artzt uberhaupt gegen alle arme Krancke, ins Besondere gegen die von Medicis abgelegene Land-Leute. Straßburg, Dulßecker, 1731. 4 Bll., 416 S., 12 Bll. - J. J. Woyt. Physicalische und medicinische Abhandlung von sein Selbst-Erkänntniß, Das ist: Von der Empfängnüß, Bild(ung), Nahrung und Gebuhrt derer Menschen. Dresden, J. J. Winckler Wwe., 1723. 4 Bll., 456 S., 8 Bll. Hprgt. d. Zt., etwas gebräunt u. berieben.
Interessanter Sammelband mit zwei seltenen Schriften zum Arzt-Patienten-Verhältnis. - I. Blake 276; nicht bei Wellcome. - Erste Ausgabe. - II. Blake 420; nicht bei Wellcome. - Erste Ausgabe, sehr selten. - III. Nicht bei Blake u. Wellcome. - Einzige Ausgabe, selten. - IV. Vgl. Blake 26 u. Wellcome II, 84. - Erste Ausgabe. - V. Blake 495; nicht bei Wellcome. - Erstmals 1702 erschienen. - Insgesamt etwas gebräunt; Schlussbl. von (II) mit kleinen Wurmspuren im Bundsteg; Titel von (V) mit kleinem Ausriss.
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Aus dem Kloster Göttweig
Pansa, Bericht von der Colica + Beibände / 2 Bde.
Pansa, M. Kurtzer Bericht von der Colica oder Darmgrimmen, darinnen von dieser Kranckheit eigenschafft, Sitz, Zeichen und Ursachen ... und endlch wie des Darmgrimmens unterschiedliche arten zuvertreiben erkleret. 2 Tle. in 1 Bd. Leipzig, H. Grosse, (1618). (16:10 cm). 148 S., 6 Bll., 104 S. - Angebunden: Ders. Ein hochnützlicher Tractatus von(n) Viererley weitberümten Antidotis, als 1. Von dem köstlichen Theriaca Andromachi: 2. Vom Mithridat: 3. Vom Gülden Ey: 4. Von einer newen Essentia. Wie sie allesampt recht zubereiten, worzu sie eigentlich dienen, und wie sie ... zugebrauchen. Halle, P. Schmidt für H. Grosse in Leipzig, 1619. Mit gest. Porträt. 15 Bll., 336 S. - Ders. Consilium antipodagricum III. specialissimum. Das ist: Der dritte Theil der Gichtbücher (von 3), darinnen insonderheit zwantzig Epistel von den Gichtsüchtigen Leuten gesandt, so wol auch zwantzig Rahtschlege, oder Antwortschreiben jhnen mitgetheilet. Schleusingen, H. Steinmann für T. Schürer Erben in Leipzig, 1623. (12,5:9 cm). 16 Bll., 639 S. Prgt. d. Zt. über Holzdeckeln mit Initialen "D. G. A. G." u. Jahreszahl 1644 auf dem Vorderdeckel; mit 1 (von 2) Schließen, Rücken mit kleiner Fehlstelle.
Drei Werke des Breslauer Stadtarztes Martin Pana (1580-1626) in erster Ausgabe, alle selten, die beiden letzten nicht in Wolfenbüttel. I. 23:242170K; Krivatsy 8527. - Der zweite Teil handelt von der "Melancholeykranckheit". - II. VD 17 39:139837Z. - III. VD 17 39:141837T. - Insgesamt stärker gebräunt; Titel von (I) mit verlaufenem Eintrag. - Dazu: Medicina Salernitana: id est, conservandae bonae valetudinis praecepta. Per J. Curionem recognita. Nova editio melior. Frankfurt, M. Kempfer für V. Steinmeyer, 1628. 12mo. 16 Bll., 478 S., 1 Bl. Schweinsldr. d. Zt. über Holzdeckeln mit 2 Schließen, Vorderdeckel mit den Initialen "DGAG" und der Jahreszahl 1647; etwas berieben, hinterer Spiegel mit Wurmspuren. - VD 17 12:181929V; Krivatsy 9483. - Gebräunt, Titel mit tlw. entferntem Besitzvermerk. - Zusammen 2 Bde. - Beide Bände aus dem Kloster Göttweig, mit den Initialen des Abts David Gregor Corner (reg. 1631-1648).
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(sold)
Paracelsus, Dreyzehen Bücher
Paracelsus, T. B. v. Hohenheim. Dreyzehen Bücher,... Paragraphorum &c. Inn welchen gemelt wirt, volkomne und warhaffte Cur vieler unnd schwerer Kranckheyten... Jetzt zum ersten mal mit allem fleiß in truck geben und außgehn lassen. Basel, P. Perna, 1571. 4to (19,5:16 cm). Mit Titelholzschnitt. 48 Bll. Mod. Hprgt.
VD 16, P 514; Sudhoff 130; Wellcome I, 4784. - Seltene erste Ausgabe. Für die Textgenese der Huser'schen Werkausgabe von Bedeutung, "als sich vielfach kleinere und grössere Abschnitte eingefügt finden, die Huser im Haupttexte nicht hat, welche sich aber zum grösseren Theile in einem anderen Collegienhefte finden, welches Huser an anderer Stelle... mittheilt" (Sudhoff). - Leicht gebräunt, kaum fleckig, letztes Bl. stärker, gelegentliche Tintenunterstreichungen.
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(sold)
Franziska von Hohenheim
Paulmier, Podagra
Paulmier, F. Gründlicher Unterricht vom Podagra und dessen Heilung. Aus dem Frz. übers. (v. J. H. Pfingsten). Dresden, Walther, 1780. (17,5:11 cm). 405 S., 7 Bll. Marmorierter Pp. d. Zt. mit 3 farbigen Rückenschildern u. reicher Rückenvergoldung; Ecken gering bestoßen.
VD 18 10661344; Blake 341; nicht bei Hirsch-H. u.a. - Erste deutsche Ausgabe. Seltenes Werk über die Gichtbehandlung. - Gering gebräunt. - Exemplar aus der berühmten Bibliothek der Franziska Reichsgräfin von Hohenheim, Herzogin von Württemberg (1748-1811), in den dekorativen Einbänden mit ihrem goldgepr. Monogramm "FH" im oberen Rückenschild und dem Bibl.-Stempel "Baechingen a/Brenz. GS" mit hs. Nummer auf dem Titel.
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(sold)
Würzburger Pestschrift
Kurtzer Unterricht, Pestschrift 1583
Pest. - Kurtzer unterricht, wie sich in disen eingefallenen gefehrlichen Sterbens leüfften zuhalten, und wie denselben zuvorkommen: Auß beuelch des hochwürdigen Fürsten unsers gnedigen Herrn von Wyrzburg &c. Durch seiner F. G. Physicos und Leybärtzte gestelt und begriffen. Würzburg, H. Baumann, 1563. 4to (19,5:15,5 cm). Mit Wappenholzschnitt auf dem Titel. 12 Bll. Mod. Hprgt.; Vorsätze im Bund mit Archivband verstärkt.
Vgl. Hohenemser 736; nicht bei VD 16, Durling u. Wellcome. - Sehr seltene und frühe Variante der Würzburger Pestschrift. Wie die meisten Drucke dieser Gattung behandelt vorliegendes Exemplar aus dem Pestjahr 1563 die typischen Fragen nach Ursache, Therapie und Prophylaxe und könnte "als Vor- oder Frühform von medizinischer Aufklärungsliteratur" (Kat. HAB, Der schwarze Tod 42) betrachtet werden. - Einheitlich gering gebräunt, anfangs etwas wasserfleckig im Kopfsteg, das letzte Bl. verso mit Federprobe. Titel mit hs. Geschenkvermerk "Iohan posthius medic. D. dedit Andrea Merglero suo." des Arztes und humanistischen poeta laureatus Johannes Posthius (1537-97, NDB XX, 656-658) an seinen Bekannten und ebenfalls poeta laureatus (Flood) Andreas Mergilet.
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(sold)
Pestausbruch in der Oberpfalz
Veringer, Ein kurtz Regiment ... vor Pestilentz bewahren
Pest. - Veringer (Beringer), M. D. Ein kurtz nützlichs Regiment, wie sich ein yegklicher vor der Pestilentz bewaren, und der selben entpfliehen, auch ... seines Leibs gesundthait, erhalten soll, dartzu den Krancken mit diser Sucht der Pestilentz beladen, fast dienstlich. Augsburg, H. Steiner, 1533. 4to (20:15 cm). Mit großem Titelholzschnitt mit dreiteiliger Bordüre. 16 Bll. Mod. Umschlag.
VD 16, V 783; Wellcome I, 6555. - Einzige Ausgabe, selten. USTC verzeichnet nur 4 Standorte. Das "Pestregiment" des Markus Deas Beringer (Stadtarzt in Neumarkt/Oberpfalz) erschien anlässlich eines erneuten Ausbruchs der Seuche in der Oberpfalz. - Breitrandig. Gering gebräunt, kleine Wurmspur im Außensteg, letzte Bll. mit schwachem Braunfleck.
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(closed)
Eustachius/Petrioli, Anatomicae Tabulae. 1741
Petrioli, G. Praeclarisssimi viri B. Eustachii piceni Anatomicae Originales Tabulae. Rom, J. Zempel, 1741. Fol. (35:24 cm). Mit gest. Titelvignette u. 47 gest. Tafeln auf 41 Bll. Titel u. 1 Bl. Mod. Prgt. unter Verwendung eines Manuskriptblatts; fleckig, Vorsätze erneuert.
Wellcome II, 536; vgl. Garrison-M. 391 (zur EA. der Taf. v. 1714) u. Choulant-Frank 202 (andere Ausg.). - Petrioli, Anatom, und Chirurg des Königs Victor Amadeus von Sizilien, bekam die schon 1552 vollendeten Tafeln von Kardinal Caraffa geschenkt. Dies veranlasste ihn, mehrere Schriften daüber zu publizieren. Die Zeichnungen zu den Tafeln stammen wahrscheinlich von Eustachius selbst und seinem Gehilfen Pini. In der vorliegenden Ausgabe tragen zahlreiche Tafeln den Geschenkvermerk "Orig. di B. Eust. don. dall'Emo Carafa a G.P." o. ä. - Leicht gebräunt u. etwas braun- oder stockfleckig, mit wenigen kl. Wurmlöchern im Bundsteg u. teilw. in der Darstellung, meist ohne Bildberührung. Stellenw. mit kl. rest. Randeinriss, Tafeln durchgängig mit hs. röm. Zahl im Rand, Titel mit Namenszug. - Ohne die 27 S. Text (Wellcome), nur die Tafeln.
Title-page, 1 leaf and 41 plates. - Slightly browned, some spotting and foxing, few small wormholes to gutter and image in places, occasional small restored marginal tear, ms. Roman numbers to margins of plates, old note of ownership to title-page. Lacking 27 pp. of text (Wellcome). Bound in mod. vellum using old manuscript leaf; stained, endpapers renewed.
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(sold)
Der Zahnarzt des "Alten Fritz"
Pfaff, Abhandlung von den Zähnen
Pfaff, P. Abhandlung von den Zähnen des menschlichen Körpers und deren Krankheiten. Berlin, Haude u. Spener, 1756. (17:11 cm). Mit gefalt. gest. Porträt u. 7 gefalt. Kupfertafeln. 16 Bll., 184 S. Pp. d. Zt., berieben u. bestoßen, Oberkante der Deckel u. Kopfschnitt leicht rasiert.
Garrison-M. 3673; Blake 347; Crowley 172; Hirsch-H. IV, 582. - Erste Ausgabe des ersten zahnmedizinischen Werks in deutscher Sprache. "Pfaff was the first to describe the casting of models for false teeth. This book ranks in importance with the work of Fauchard and Hunter" (GM). "Zweifellos der bedeutendste deutsche Zahnarzt im 18. Jhdt. Er war Zahnarzt des großen Königs Friedrich von Preußen. Sein Buch von den Zähnen enthält eine Reihe von wesentlichen Neuerungen" (Sudhoff, Gesch. d. Zahnheilkunde 196). - Schwach gebräunt, Titel mit Resten eines entfernten Stempels u. vollständig auf stärkerem Papier aufgezogen.
First edition. With engr. portrait and 7 engr. plates. Rare and highly important work on dentistry. - Slightly browned, title with traces of a removed stamp and completely mounted on stronger paper. Contemporary boards; rubbed and bumped, top edge of covers and head of spine slightly shaved.
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(closed)
Pharmacopoeia Augustana, 1684
Pharmakopöen. - Augsburg. - Pharmacopoeia Augustana renovata et aucta. Augsburg, Schönig, 1684. Fol. (33:21 cm). Mit gest. Frontispiz von E. Heinzelmann. 8 Bll., 337 S., 7 Bll., 45 (statt 47) S. Prgt. d. Zt.; angestaubt u. fleckig.
VD 17 1:061469L; Schelenz 417; Krivatsy 8924; nicht bei Wellcome. - Eine in Augsburg erschienene Folio-Ausgabe der Augustana, mit beigedruckter Taxa. - Teilw. stockfleckig, Titel angeschmutzt u. mit rasiertem Bibliotheksstempel sowie hs. Besitzvermerk datiert 1959, dazu entsprechendes Exlibris auf vorderem Spiegel. S. 3-6 der Taxa fehlen, diese Seiten alt hs. ergänzt. Ohne die 3 gefalt. Tabellen. Ohne das Erratabl.
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(closed)
Pharmacopoea Helvetica. 1771
Pharmakopöen. - Pharmacopoea Helvetica, in duas partes divisa ... Praefatus est Albertus Haller. 2 Tle. in 1 Bd. Basel, J. R. Imhof, 1771. Fol. (33,5:22 cm). Mit gest. Front. 13 S., 1 Bl., 28, 212; 384, 54 S. Pp. d. Zt. mit Rsch., berieben u. bestoßen, vorderes Innengelenk mit Wurmspuren.
Blake 350; Neu 3201; Lundsgaard 659. - Erste Ausgabe. - Stellenw. stockfleckig, Front. u. Titel im Innenrand mit kleinen Wurmspuren.
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(sold)
Pharmacopoea Wirtenbergica. 1754
Pharmakopöen. - Württemberg. - Pharmacopoea Wirtenbergica, in duas partes divisa, quarum prior materiam medicam, posterior composita et praeparata exhibet. Editio tertia. 3 Tle. in 1 Bd. Stuttgart, Erhard, 1754. Fol. (36:24 cm). Mit gest. Front. 12 Bll., 144 S.; 232 S., 21 Bll.; 44 S. Mod. Pp.; Vorsätze im Bund mit Archivband verstärkt.
Blake 350; Aller 7417; vgl. Adlung-Urdang 323. - Dritte Ausgabe. "Danach gehört die Württembergische Pharmakopöe zu den umfangreichsten Arzneibüchern. Ein wesentlicher Vorzug besteht darin, daß auch den einfachen Rohstoffen gute Beschreibungen gewidmet sind" (A.-U.). - Breitrandiges und unbeschnittenes Exemplar, gering gebräunt, Titel etwas stärker, teilweise stockfleckig u. mit Feuchtigkeitsflecken in den Rändern, vereinzelt auch mit geringer Textberührung, anfangs leicht sporfleckig, Front. mit kleineren Randläsuren mit minimaler Bildberührung, Titel mit hs. Besitzvermerk.
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(sold)
Ramelow, Beschreibung des Nieren-Steins
Ramelow (Ramelovius), M. Ortus & occasus calculi renum, oder Beschreibung des Nieren-Steins, das ist, ein kurtzes, dennoch nach den warhaften Gründen der Philosophiä und Medicin gesetztes Bedencken von dem warhafften Wesen, Natur und Eigenschaft, Ursprung...Bewahrung und Curation oder Heilung desselben. Leipzig u. Rudolfstadt, D. u. C. Fleischer, 1679. (16:10 cm). 12 Bll., 757 S., 1 Bl. Prgt. d. Zt. mit goldgepr. Wappensupralibros der Freiherren von Hackelberg und Landau u. hs. Rtitel; etwas berieben, leicht angestaubt u. gering fleckig.
VD 17 12:181626F (Ramelov); Jöcher III, 1890. - Frühe umfassende Monographie über den Nierenstein. Matthias Ramelow, den med. Bibliographien weitgehend unbekannt (ledigl. Blake u. Wellcome erwähnen eine Dissertation), war laut Jöcher in Kassel tätig und wirkte als Fürstl. Braunschweig.-Lüneburgischer Leibarzt. Von ihm gibt es noch eine balneologische Beschreibung Bad Wildungens. War auch unter dem Pseudonym Theophilius Mercurius als Kalenderschreiber tätig. - Gebräunt, teilw. stockfleckig. Innendeckel mit Wappenexlibris Hackelberg, hs. datiert 1700 u. 1716.
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(sold)
Aus dem Stift Göttweig
Riolan, Artis medicinalis
Riolan, J. Artis medicinalis, theoricae & practicae seiunctim hactenus multoties excusae, systema. Ab Emmanuele Stupano ... emendatum. 2 Tle. in 1 Bd. Basel, L. König, 1629. (16,5:11 cm). 334 S., 5 (l.w.) Bll.; 283 S., 9 (l.w.) Bll. Blindgepr. Schweinsldr. d. Zt. über Holzdeckeln mit 2 Schließen u. gepunztem Schnitt, Vorderdeckel mit Initialen "G. F. A. G." u. Jahreszahl 1630, etwas berieben.
VD 17 12:100082B (nicht in Wolfenbüttel); Krivatsy 9646. - Der zweite Teil mit eigenem Titel: Morborum curandorum ratio generalis particularis. - Leicht gebräunt. - Titel mit Besitzvermerk des Stifts Göttweig, die Initialen entsprechend die des Abtes Georg Falb (reg. 1612-1631).
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(sold)
Schaarschmidt, Physiologie
Schaarschmidt, S. Physiologie, das ist, Betrachtung der Veränderungen des menschlichen Körpers in dem gesunden Zustande... vermehrt von Anton Nicolai. 2 Tle. in 1 Bd. Berlin, Schütze Wwe., (1751). (17:12,5 cm). 5 Bll., 922 S.; 3 Bll., 518 S., 36 Bll. Hprgt. d. Zt. mit goldgepr. Rtitel; die Deckel etwas berieben, eine Ecke gering bestoßen, Rücken am Fuß leicht angestaubt, Vergoldung fast vollständig oxidiert.
VD 18 15570134; Lesky 580; Hirsch-H. V, 47. - Selten. Einzige Ausgabe. Der Verfasser lehrte u.a. als Professor für Pathologie u. Physiologie am Collegium medico-chirurgicum des Charité-Lazaretts in Berlin. - Etwas gebräunt u. teilw. wasserfleckig, vereinzelt leicht stockfleckig, fliegendes Vorsatz vorne mit hs. Besitzvermerk.
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(sold)
Franziska von Hohenheim
Scheidemandel, Bäder Teutschland's.
Scheidemandel, F. C. G. Anleitung zum vernünftigen Gebrauch aller Gesundbrunnen und Bäder Teutschland's, deren Bestandtheile bekannt sind. Gotha, Ettinger, 1792. (16,5:10 cm). XLVI, 460 S., 2 Bll. Marmorierter Pp. d. Zt. mit 3 farbigen Rückenschildern u. reicher Rückenvergoldung; Ecken u. Kanten minimal bestoßen.
Hirsch-H. V, 60; Ferchl 476. - Erste Ausgabe. Frühes allgemeines Handbuch mit besonders eingehender Beschreibung der Mineralwässer. Der Autor war Badearzt in Brückenau u. Fuldaischer Leibarzt. - Gering gebräunt, vereinzelt minimal stockfleckig. - Exemplar aus der berühmten Bibliothek der Franziska Reichsgräfin von Hohenheim, Herzogin von Württemberg (1748-1811), in den dekorativen Einbänden mit ihrem goldgepr. Monogramm "FH" im oberen Rückenschild und dem Bibl.-Stempel "Baechingen a/Brenz. GS" mit hs. Nummer auf dem Titel.
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Schenck v. Grafenberg, Observationes de capite / 2 Bde.
Schenck v. Grafenberg, J. Observationes medicae de capite humano: Hoc est, exempla capitis morborum, causarum, signorum (etc.). Basel, A. Froben, 1584. (16:10,5 cm). 24 Bll., 448 S., 10 Bll. - Angebunden: J. Fernel. Consiliorum medicinalium liber. Ex eius adversariis quadringentarum consultationum selectus. Nunc denuo ... editus, & a quam plurimis mendis ... repurgatus. Frankfurt, J. Wechel, 1585. 143 S. Alter flex. Prgt., etwas angestaubt, ohne die Schließbänder.
I. VD 16, S 2594; Durling 4107; Wellcome I, 5824. - Erste Ausgabe. "Schenck was the greatest compiler of his day. His 'Observationes' form the easiest source-book for the pathological observations of Sylvius, Vesalius, and Columbus, and represent a lifetime of medical reading and experience" (Garrison-M. 2272 zur siebenbändigen Sammelausgabe seiner "Observationes", die ab 1594 in Freiburg erschien u. deren erster Band das vorliegende Werk bildet). - II. VD 16, ZV 5793 (nur in München). - Insgesamt leicht gebräunt. - Dazu: L. Fuchs. De curandi ratione libri octo. Nunc postremum recogniti, multisq(ue) locis aucti, partim recens adiecti. Lyon 1552. Mit Druckermarke u. 2 Textholzschn. 616 S., 12 Bll. (l.w.). Flex. Prgt. d. Zt., fleckig. - Stübler 34 D (= BM, French Books 189); vgl. Durling 1691ff. - Seltene Ausgabe, die Stübler nur im British Museum nachweist. Die Textholzschnitte auf S. 483f. mit Darstellung von 9 Instrumenten. - Etwas stockfleckig. - Zusammen 2 Bde.
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Scultetus, Wund-Artzney
Scultetus (Schultes), J. Wund-Artzneyisches Zeug-Hauß, in zween Theil abgetheilt. Welches auß dem Lateinischen... in die Teutsche Sprach übersetzet hat D. Amadeus Megerlin. 2 Tle. in 1 Bd. Frankfurt u. Ulm, D. Gerlin, 1679. 4to (21:17 cm). Mit 56 Kupfertafeln. 4 Bll., 263; 238 S., 28 Bll., 1 w. Bl. Prgt. d. Zt. mit hs. Rtitel; kaum berieben, etwas angestaubt.
VD 17 3:625204Q; Hirsch-H. V, 146 - Spätere Ausgabe der deutschen Übersetzung, die 1666 erstmals erschienen war. - Etwas gebräunt u. teilw. stockfleckig. Einzelne Unterstreichungen in roter Tinte. Die Tafeln 5/6 sowie 19/20 zusammengefügt und mit kl. hinterlegten Randläsuren mit teilw. Verlust der Einfassungslinie, neu angefalzt. Wappenstempel auf Titel u. dem letzten Bll. der Widmung.
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Soemmering, Abbildungen einiger Misgeburten
Soemmering (Soemmerring), S. T. v. Abbildungen und Beschreibungen einiger Misgeburten, die sich ehemals auf dem anatomischen Theater zu Cassel befanden. Mainz, Universitätsbuchhandlung, 1791. Fol. (36:22,5 cm). Mit gest. Titelvignette und 12 Kupfertafeln von Berndt nach A. Range. 38 S. Späterer Lwd., Rücken verblasst.
Garrison-M. 4306; Waller 9043; ADB XXXIV, 612. - Erste Ausgabe. Seltenes Werk des bedeutenden Anatomen, Anthropologen, Paläontologen und Erfinders Samuel Thomas von Soemmerring (1755-1830). "Als Forscher zeichnete sich S. durch scharfe Auffassung und klaren Verstand aus... und wenn seine Stellung in der Gelehrtenwelt mit einem Worte bezeichnet werden soll, so ist S. der größte deutsche Anatom in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts". In den 'Abbildungen und Beschreibungen einiger Mißgeburten' vertritt "S. eine natürliche Auffassung dieser Gebilde - gegenüber der bisher gebräuchlichen übernatürlichen" (ADB). - Titel u. erste Textbll. fleckig, 2 gest. Exlibris u. hs. Schenkungsvermerk auf Innendeckel u. Vorsatz. Fehlt das Bl. 'Verbesserungen und Zusätze'.
Rare first edition. With engr. title-vignette and 12 engr. plates. Work on malformations by the important anatomist, anthropologist and palaeontologist Samuel Thomas von Soemmerring. - Staining to title and first leaves of text. Lacking the leaf listing corrections. Later cloth, spine faded.
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Vigo, Opera in chirurgia (Secunda pars). 1521.
Vigo, G. de. (Opera domini Joannis de Vigo in chyrurgia. Additur chyrurgia Mariani sancti Barolitani...). S(e)c(un)da pars practice in p(ro)fessione chirurgica... totius chirurgie documenta q(ua) in copiosa. Tl. 2 (von 2). Lyon, J. Myt für F. Giunta, 1521. (20,5:15 cm). Mit 2 (wdh.) Holzschnitt-Titelvignetten in floraler Bordüre mit figürlichen Elementen, attraktiver Holzschnitt-Druckermarke, 3 kl. Textholzschnitten sowie zahlreichen figürlichen Holzschnitt-Initialen. 1 nn., 57 num., 3 nn. Bll. Späterer blindgepr. Hldr. mit Einbandmakulatur unter Verwendung eines älteren Notenblatts; gering berieben u. bestoßen, stellenweise etwas fleckig.
Adams V 762; Bibliotheca Palatina, lat. 2280 a; Hirsch-H. V, 758. - Frühe Ausgabe der "Practica compendiosa" und zugleich Tl. 2 der ersten Gesamtausgabe der "Opera", hier erstmals um das "Compendiu(m) in chyrurgia" (EA 1516) des Vigo-Schülers Mariano Santo, mit eigenem Titelblatt aber fortlaufender Foliierung, erweitert. Die Holzschnitt-Titelvignette mit Lehrer und Schüler während einer Patientenvisite. - Buchblock angebrochen, gleichmäßig gering gebräunt, vereinzelt mit Unterstreichungen, wenige Bll. am Schluss mit kl. Feuchtigkeitsflecken im Bundsteg, durchgehend mit kl. Wurmspur im Fußsteg, dadurch geringer Buchstabenverlust im letzten Drittel sowie minimale Berührung der Titelbordüre, Vorsatz vorne mit hs. Bibliothekssignatur.
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Zeis, Plastische Chirurgie
Zeis, E. Handbuch der plastischen Chirurgie. Nebst einer Vorrede von J. F. Dieffenbach. Berlin, Reimer, 1838. (20,5:13,5 cm). Mit 2 gefalt. kol. Farbstichtafeln u. einigen Textholzschnitten. XXXII, 576 S. Pp. d. Zt. mit Rsch., berieben u. farbfleckig, Rücken u. Ecken nachgefärbt.
Garrison-M. 5743.4; Waller 10466; Hirsch-H. V, 1031; nicht bei Wellcome. - Erste Ausgabe. "In this work Zeis introduced the term 'plastic surgery'. The first half of the work covers the general principles of plastic surgery, and the first history of the subject. The second half describes the special operative techniques required for the individual parts of the body" (GM). - Etwas gebräunt u. stellenw. stockfleckig, erste u. letzte Bll. stärker; letzte Bll. etwas wasserfleckig im Rand.
First edition. With 2 fold. colour-printed stipple engravings, finished by hand, and some woodcuts in the text. - Some browning and foxing, heavier to first leaves. Contemp. boards, rubbed and stained.
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Medizinische Werke des 18. Jh. 26 Bde.
Konvolut von medizinischen Werken des 18. Jahrhunderts, alle in deutscher Sprache. 22 Werke in 26 Bdn. Verschiedene Druckorte. Überwiegend 8vo. Meist Einbände d. Zt., mit unterschiedlichen Gebrauchsspuren.
Enthält auch einführende Werke. U.a.: M. G. Purmann. Der rechte und wahrhafftige Feldscher. Frankfurt u.a. 1715. - P. Barbette. Medicinische, chirurgische und anatomische Schrifften. 2 Tle. in 1 Bd. Leipzig u.a. 1718. - J. G. H. Kramer. Medicina castrensis. Bewährte Artzney wider die im Feld und Guarnisons grassirende Kranckheiten. 2 in 1 Bd. Wien u.a. (1739?)-1745. - Z. Platner. Gründliche Einleitung in die Chirurgie. 2 in 1 Bd. Leipzig 1748-49. Mit Tafeln. - F. Hoffmann. Vollständige Anweisung zu einer medicinischen Praxi. Ulm 1752. - J. T. Eller. Vollständige Chirurgie. Berlin 1763. Mit gest. Porträt. - J. C. A. Meyer. Beschreibung des ganzen menschlichen Körpers. 8 in 4 Bdn. Berlin 1783-94. - C. J. de Moneta. Heil-Cur des Bisses toller Hunde etc. Frankfurt u.a. 1791. - Tlw. gebräunt oder stockfleckig, vereinzelt wasserrandig; hier u. da Wurmspuren, Ausschnitte etc.; tlw. mit Stempeln. oRR./Waf.
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