Manuscripts - Friendship Albums - Documents - Baptismal Certificates
(sold)
Ältester gedruckter Taufbrief
Gedruckter Taufbrief 1691
Taufbriefe. - Vorgedruckter Taufbrief, in brauner Tinte der Name des Täuflings Maria Mahlerin und die Datierung 1691 eingesetzt; eingefasst von 4 breiten figürlichen Holzschnittbordüren, die obere zeigt links die Opferung Isaaks sowie rechts Moses und die eherne Schlange, die untere die Geburt Christi. Blattgröße ca. 12,5:17 cm.
Laut Vorbesitzer der älteste bekannte Taufpatenbrief, der gedruckt ist. Tauf- oder Patenbriefe wurden am Tag der Taufe von den Paten für den Täufling übergeben, in sie eingefaltet war meist ein Geldgeschenk. - Gebräunt u. fleckig, im weißen Unterrand Tintenverwischung. Teils Randläsuren, insbesondere rechts Randausriss. Einige kl. Fehlstellen und Löchlein, vor allem an den alten Faltstellen. - Provenienz: Aus der ehemaligen Sammlung Stopp, Mainz.
Read more...
(closed)
Taufbriefe Deutschland. Ca. 50 Bll.
Taufbriefe. - Deutschland. - Sammlung von ca. 50 meist vorgedruckten (Vorlagen teilw. mehrfach vorhanden) und mit handschriftlichen Einsätzen versehenen deutschen Taufzetteln und Taufbriefen sowie wenigen aquarellierten oder handschriftlichen. Unter den Verlags- u. Handlungsorten Augsburg, Hamburg, Leipzig, Nürnberg u. Regensburg, die Datierungen reichen von Anfang 18. Jh. bis 1869. Meist mit volkstümlichen, teils kol. Illustrationen in Kupferstich, Lithographie und Holzschnitt. Unterschiedliche, meist kleine Formate.
Schöne Sammlung, die einen Überblick über die verschiedenen Formen dieser volkstümlichen religiösen Kleinkunst im 18. bis in das 19. Jahrhundert gibt. Vorliegen einige annähernd quadratische Taufzettel mit Darstellung im Rund, davon 1 Bl. außen in Blütenform beschnitten; 2 bzw. 4 unkol. u. unausgefüllte kl. Taufzettel auf noch nicht (vollständig) auseinandergeschnittenem Bogen. Die größte Zahl der Briefe jedoch auf hochformatigen Bögen sowie 2 bei Hofmann in Waldenburg gedruckte Taufbriefbögen in Rautenform. Unter den Illustrationen überwiegen Taufszenen und Darstellungen der Geburt Jesu, zahlreiche Briefe haben auch nur Bordüren oder Randleisten, wenige sind ohne jegliche Illustrationen. Ferner 5 aquarellierte Taufbriefe, darunter 2 mit fast identisch gestalteten farbigen Blumenbordüren und ein großer Faltschnitt, 2 in Tinte geschriebene Taufbriefe aus der 1. Hälfte des 18. Jh. sowie ein Hirschberg 1747 datiertes und mit Siegel versehenes Taufzeugnis für Johann Christoph Weißig (in den Oberecken 2 Stempel: bekrönter Adler bzw. bekröntes Monogramm). Meist mit alten Faltstellen für die Übergabe bzw. den Versand der Briefe. - Etwas gebräunt u. fleckig sowie mit unterschiedlichen Gebrauchs- u. Altersspuren, hier u. da kl. Einrisse oder Löchlein vor allem in den Faltstellen, wenige Bll. stärker beschädigt u. rep., einzelne Bll. aufgelegt, eingefasst oder an den Oberecken montiert. - Provenienz: Ehemalige Sammlung Stopp, Mainz.
Read more...
(closed)
Aquarellierter Taufbrief . Auenstein / 7 Bll.
Taufbriefe. - Deutschland. - Taufbrief mit breiter aquarellierter Blumenbordüre mit 4 Vögeln geschmückt, mittig in quadratischer Einfassung und in den Ecken kalligraphierter Text in schwarzer Tinte; hs. eingesetzt Zueignung des Taufpaten "Jakob Hochstraßer Schreiner zu Auenstein meinem lieben Tauf Paten Werner Hochstraßer... getauft 1832". Blattgröße ca. 32:32 cm.
Ehemals gefaltet, auf dem rückseitigen Mittelfeld hs. adressiert. Bei dem Ausstellungsort handelt sich entweder um Auenstein bei Heilbronn oder aber um Auenstein im Aargau. - Etwas gebräunt, fleckig u. mit kl. Läsuren in den Faltstellen bzw. durch Tintenfraß, vier kl. Löcher hinterlegt. - Dazu: 1. Hs. Taufbrief für Catharina von Bergen von 1820. Geschrieben in blauschwarzer Tinte, die beiden Eingangszeilen zweifarbig kalligraphiert. Blattgr. 31:31,5 cm. - Etwas fleckig, mit kl. rep. Faltstellenläsuren. - 2. 5 Taufzettel mit altkol. Illustrationen in Kupf. u. Holzschnitt, davon 4 verso mit Drucktext. Recto (1) bzw. verso (4) mit hs. Einsatz, alle dat. 1. Hälfte 19. Jh. Blattgr. je ca. 16:16 (4) u. 19,5:16 cm. - Etwas fleckig u. mit kl. Läsuren vor allem in den Faltstellen u. Rändern. 2 Bll. recto mit Siegellackresten.- Zus. 7 Bll. - Provenienz: Ehemalige Sammlung Stopp, Mainz.
Read more...
(closed)
Taufbrief in Farbholzschnitt / 16 Bll.
Taufbriefe. - Deutschland. - Darstellung der Taufe Jesu. Farbholzschnitt von H. Knöfler bei Fr. Pustet, Regensburg u.a., um 1865. 15:10 cm, Blattgröße 26:17 cm.
Vgl. Thieme/B. XXI, 16. - Höchste Vollendung eines Farbholzschnittes, gedruckt von 5 verschiedenen Holzblöcken in höchster Präzision. Knöflers "in den Wiener illustr. Familienblättern veröffentl. Farbenholzschnitte... waren die ersten dieser Art, die mittels Schnellpresse gedruckt wurden" (Th./B.). Als Taufschein für Franz Ser. Johann Wiedersperger verwendet: Unterhalb der Name des Täuflings, geboren am 11. und getauft am 27. Mai 1883, und des Taufpaten in schwarzer Tinte und Gold kalligraphiert. - Dazu: 1. 5 Taufbriefe (4 in Tinte ausgefüllte Vordrucke, 1 ausschließlich handschriftlich) für Taufen in Baruth, Gera, Rottenburg/Schwarzwald, Spandau und Wien, datiert 1818-1907; ferner 2 Taufbriefe in Form von geprägten, in Tinte beschrifteten kl. Umschlägen von 1855 sowie 7 kl. gedruckte Einlegezettel, Burgstein 1858-67. Unterschiedlich gebräunt u. fleckig, teils beschädigt. 1 Bl. mit abgedecktem Siegel u. 2 Stempeln, 1 weiteres mit Siegelrest. - 2. Aufnahmebescheinigung in den Verein der heil. Kindheit. Chromolith., unterhalb in Tinte ausgefüllt u. dat. 1897. - Zus. 16 Bll. in unterschiedl. Kleinformaten. - Provenienz: Ehemalige Sammlung Stopp, Mainz.
Read more...
(sold)
Aquarellierte Taufbriefe. Elsass. 8 Bll.
Taufbriefe. - Elsass. Sammlung von 8 in schwarzer (7) u. roter Tinte kalligraphierten und farbig aquarellierten Taufbriefen, davon 5 mit Herzen als Schriftträger. Bischoltz, Kleeberg, Mulhouse u. Uhrweiler, 1777-1810. Ausgeschmückt mit Blüten und/oder Vögeln. Unterschiedliche Blattgrößen von ca. 16,5:21 bis 34:21 cm.
Mit den üblichen alten Faltstellen. Etwas gebräunt, fleckig u. mit kl. Läsuren. Der Taufbrief von 1777 mit längerem Einriss u. mittig einzelnen Löchlein. 2 Bll. etwas stärker gebräunt, mit kl. Fehlstellen in der Faltung auf Papier aufgezogen u. an den Rändern auf Papiermaske montiert. - Provenienz: Ehemalige Sammlung Stopp, Mainz.
Read more...
(sold)
Taufbriefe. Elsass. 43 Bll.
Taufbriefe. - Elsass. Sammlung von 43 vorgedruckten Taufbriefen und Taufandenken. Mit meist kol. Randillustationen, vereinzelt auch mit Gold- oder Prägedruck, vor allem in Lithographie, jeweils wenige auch in Kupferstich und Holzschnitt. Fast ausschließlich 19. Jh. Unterschiedliche Kleinformate.
Interessante Sammlung von Taufbriefen überwiegend elsässischer Herkunft. Die einseitig bedruckten Bögen (teilw. doppelt oder mehrfach vorhanden) u.a. mit den Herstellernamen J. Boehrer in Altkirch, Gangel in Metz, Th.-Fréd. Deckherr in Montbéliard (2), R. Brossmann-Jung in Soultz, Fasoli & Ohlman bzw. Oberthür in Staßburg, Fr. Brossmann (5), Hirthes (7, davon 2 mit Stechervermerk J. G. Rugendas; alle mit Druckdatum 1759) sowie F. C. Wentzel (4) bzw. dessen Nachfolger Burckardt (2) in Weissenburg. Mit reich ausgeschmückten ornamentalen u. floralen Bordüren mit kl. Darstellungen der Taufe, Auge Gottes, Putti, Vögeln etc. Bis auf 4 Ausnahmen alle handschriftlich ausgefüllt u. überwiegend mit alten Faltstellen. - Unterschiedlich gebräunt, fleckig u. etwas abgegriffen, wenige Bll. stärker beschädigt oder angeschnitten. Mit teils rep. Einrissen u. Löchlein. 1 Bl. insgesamt, 3 an den Oberecken aufgelegt. - Provenienz: Ehemalige Sammlung Stopp, Mainz.
Read more...
(sold)
Taufbriefe. 2 Bll. aquarellierte Faltschnitte
Taufbriefe. - Faltschnitte. - Taufbriefe ausgestellt für Johann Heinrich Durm, getauft am 16. Sept. 1804 in Oberbetschdorf, bzw. Magadalena Heizin, getauft am 23. April 1818 in Ottenheim. 2 Bll. kunstvoll gestaltete Faltschnitte in Quadrat- bzw. Kreisform. Kalligraphierter Text in schwarzer Tinte in 4 Herzen und einem Mittelfeld bzw. im Rund, jeweils mit farbig aquarellierten Bordüren und Herzen ausgeschmückt, das 2. Bl. auch mit Blüten und Nadelstichmuster. Blattgröße 34:34 bzw. ø 34 cm.
Das 1. Bl. insgesamt etwas gebräunt, das 2. teilw. mit leichten Bräunungsstrefen. Beide mit kl. hinterlegten Einrissen, bei dem 2. Bl. ferner kl. Abschnitt der äußeren Bordüre ergänzt. - Provenienz: Ehemalige Sammlung Stopp, Mainz.
Read more...
(closed)
Aquarellierter Taufbrief. Österreich / 5 Bll.
Taufbriefe. - Österreich. - Kalligraphierter und farbig aquarellierter Taufbrief, ausgestellt in Gallenkirch 1821. Eingefasst von schmaler, mehrfarbiger Zierleiste mit weiteren Schriftfeldern in den Ecken sowie einem Rahmen aus Blüten und Vögeln. Ca. 21:33,5 cm; auf einem gefalteten Doppelbogen, der hintere mittig hs. adressiert. - Etwas gebräunt u. fleckig, die alten Faltstellen stärker beschädigt u. hinterlegt, links jeweils Ausriss ergänzt u. auf dem Vorderbl. dort Randleiste nachgezeichnet. - Dazu: Taufschein in Kupferstich von A. Leitner, Wien; ausgefüllt in brauner Tinte u. datiert 1809. Seitl. u. oben eingerahmt mit Heiligendarstellungen. 28:38,5 cm. Mit abgedecktem Siegel. Alte Faltstellen.
Beiliegen: 3 (1 doppelt) in Wien gedruckte Taufscheine, mittig jeweils mit gest. Vignette mit Taufszene (1 kol.), hs. ausgefüllt u. datiert 1856-89. Blattgr. 30,5:25 (2) u. 38:26,5 cm. Etwas gebräunt u. fleckig, 1 Bl. stärker, 1 weiteres mit rep. kl. Randeinrissen u. 1 längeren rep. Faltstelleneinriss. - Zus. 5 Bll. - Provenienz: Ehemalige Sammlung Stopp, Mainz.
Read more...
(sold)
Aquarellierte Taufbriefe. Pfalz. 5 Bll.
Taufbriefe. - Pfalz. - Sammlung von 5 aquarellierten und in verschiedenfarbigen Tinten kalligraphierten Taufbriefen, ausgestellt u.a. in Landau, Neustadt und Nothweiler, 1806-35. Reich ausgeschmückt mit floralen Motiven, teilw. auch Vögeln, Engeln etc., 1 Bl. auch mit Nadelstichmuster. Unterschiedliche Blattgrößen von ca. 21:17,5 bis 30,5:34 cm.
Mit den üblichen alten Faltstellen. Etwas gebräunt bzw. fleckig u. mit kl. Läsuren, bei 1 Bl. Faltstellen stärker beschädigt u. hinterlegt (teils mit schmalen Fehlstreifen), 1 anderes links mit langem ergänztem Randausriss (1 Initiale mit winzigem Verlust) u. rechts Wasserfleck; 3 Bll. an der Oberkante unter Passepartout montiert. - Provenienz: Ehemalige Sammlung Stopp, Mainz.
Read more...
(closed)
Having Pinprick and Watercolour
3 geprickelte Taufbriefe / 13 Bll.
Taufbriefe. - Prickeltechnik. - 3 Taufbriefe farbig aquarelliert, in verschiedenfarbigen Tinten kalligraphiert und geprickelt. Um 1820 (1) bzw. datiert 1830 (2). Blattgröße ca. 20,5:20,5 u. 20,5:17,5 (2) cm.
Etwas gebräunt u. mit kl. Läsuren. - Beiliegen: 10 weitere farbig aquarellierte u. kalligraphierte Taufbriefe. 2. Hälfte 18. bis 1. Hälfte 19. Jh. Verschiedene Kleinformate. Mit den üblichen Faltstellen. Teilw. gebräunt u. mit unterschiedl. Gebrauchsspuren. - Zus. 13 Bll. - Provenienz: Ehemalige Sammlung Stopp, Mainz.
Read more...
(sold)
Taufbriefe Schweiz / Über 50.Bll.
Taufbriefe. - Schweiz. - Sammlung von über 50 Taufbriefen meist in der Schweiz ausgestellt oder gedruckt. Mit Datierungen von Anfang bis Ende des 19. Jh. Unterschiedl. Techniken, meist Typendruck mit Illustrationen in Holzschnitt, Lith. u. Kupferstich (darunter 3 mit Aquatinta); ferner 2 aquarellierte, 2 handschriftliche u. 1 genadelter Brief. Überwiegend mit handschriftlichen Einsätzen (ca. 15 Vordrucke nicht ausgefüllt). Unterschiedliche kleine Formate.
Meist reich verziert, u. a. mit teils kolorierten Blumenbordüren oder -buketts, Girlanden, Putti, Taufszenen etc.,12 Briefe mit Stanzspitze u. 9 mit Goldbordüren in Prägedruck. Die gedruckten Vorlagen stammen u.a. von Hasler in Basel, Ph. E. Mark bzw. Ganz & Mark in Zürich sowie C. Studer in Winterthur, viele tragen aber wie üblich keine Herstellernamen. Unter den Ausstellungsorten finden sich Birrhard, Höchstetten, Meisterschwanden, Truttikon, Veltheim, Zürich und Zweisimmen. Meist alt eingefaltet. - Mit unterschiedlichen Lager- u. Gebrauchsspuren, teilw. gebräunt, fleckig oder mit Läsuren. - Provenienz: Ehemalige Sammlung Stopp, Mainz.
Read more...
(sold)
Aquarellierter Taufbrief. Nebanitz / 7 auf 6 Bll.
Taufbriefe. - Tschechien. - In Gold kalligraphierter Text eingefasst von Blumenbordüre mit Taufszene und 3 weiteren Darstellungen in farbigem Aquarell. Taufbrief auf Pergament. Unten in schwarzer Tinte hinzugefügt der Name des Taufpaten und Ausstellungsort Nebanitz (Nebanice/Eger) 1856. Blattgröße ca. 29:22 cm.
Reizvolle volkstümliche Darstellung in kräftigen Farben. - Ehemals gefaltet, vor allem dadurch kl. Farbabreibungen. - Dazu: 1. Taufbrief für H. Moritz Harrer von 1841. Geschrieben in brauner Tinte auf einem Doppelbogen, das 1. Bl. oben mit lith. Ansicht von Schönberg (wohl Mährisch Schönberg). Blattgr. 25:19,5 cm. - Alte Faltstellen. Etwas gebräunt, angestaubt u. mit kl. Läsuren. - 2. Zwei auf Seide gedruckte Patenbriefe, davon 1 mit Druck- u. Verlagsvermerk von Kobrtsch-Gschihay in Eger, der 2. mit gedrucktem Namen der Taufpatin u. Ausstellungsort Eger 1809. Ca. 32:19,5 bzw. 21,5 cm. - Nebeneinander punktuell in den Rändern auf Karton montiert. Mit Gebrauchsspuren u. kl. Läsuren. - 3. Pathen-Denkmal. 2 Exemplare eines bei Gottl. Haase Söhne in Prag gedruckten Taufbriefes mit Vignette oben mittig u. ornamentaler Bordüre; Ort (Wiesenthal bzw. Römerstadt), Dat.(1854) u. Name des Taufpaten jeweils hs. eingetragen. Blattgr. 29:18 u. 33:21,5 cm. - Ehemals gefaltet. 1 Bl. etwas wasserfl. u. mit Wurmspuren, das andere bis an die Bordüre beschnitten. - 1 Beilage. - Zus. 7 auf 6 Bll. - Provenienz: Ehemalige Sammlung Stopp, Mainz.
Read more...
(closed)
Eltz, Skizzenbuch Tillysbug u.a.
Tillysburg. - Eltz, H. v. Skizzenbuch mit 12 Or.-Aquarellen, 5 Wappenaquarellen, 6 Buntstiftzeichnungen, 5 Bleistift- u. 1 Federzeichnung. Tillysburg (u.a.) 1933-1934. (11:16 cm). 30 Bll. Or.-Kart., angestaubt u. berieben.
Die Blätter teilw. verso (Wappen auch recto) mit Kugelschreiber, Tinte oder Bleistift bezeichnet. Enthält meist jagdliche Darstellungen, der überwiegend berittene Jäger mit rotem Jagdrock und Dreispitz im Stil d. 18. Jahrh. Daneben einige Darstellungen aus Tillysburg und Umgebung, darunter "Das Begräbnis des Meiers und Jägers Franz Ebner in Tillysburg, im Herbst 1933", Ansicht von Tillysburg "von der nordöstlichen Rotholzecke". Heinrich Graf. v. Eltz verkaufte Schloss Tillysburg 1988. Weiterhin eine histor. Darstellung: "Dragoner vor brennendem, russischem Dorf". Unter den Wappendarstellungen: Arz v. Wasegg, Wratislaw, Kálnoky. - Zwei Bll. lose; Innendeckel mit fotogr. Abzug einer Exlibris-Zeichnung von H. v. Eltz, Besitzvermerk von Paula Fürstenberg und Zusatz "In Erinnerungen von Heinrich Eltz".
Read more...
(sold)
Görkau, Urkunde für Christoph Bergeldt / 2 Bll.
Tschechien. - Jirkov (Görkau). - Abstammungs- und Taufurkunde für den am 19. Oktober 1638 geborenen Christoph Bergeldt, unterzeichnet von dem Stadtschreiber Andreas Ernst Bayer. Deutsche Urkunde auf Pergament. Görkau, 1. Mai 1653. Quer-fol. Blattgr. 32:54,5 cm u. 6 cm Plica. Kanzleischrift in schwarzer Tinte mit kalligraphischen Eingangszeilen und breiter ornamentaler Bordüre, jeweils mit Gold- u. Silberhöhung. - Alte Faltspuren. Siegel entfernt, die beiden linken Einschnitte zur Befestigung des Siegels eingerissen, das untere auch mit kl. Ausriss.
Dazu: Abstammungs- und Taufurkunde für den 1684 in Tuhan getauften Matheus Schlencker, unterzeichnet von Pfarrer Balthasar Ignatius Purtler. Deutsche Urkunde auf Papier. Hirschberg, 18. Januar 1716. Blattgr. 33:41 cm. Regelmäßige Kursive in schwarzer u. brauner Tinte mit kalligrapischen Eingangszeilen sowie oben u. links breiter Bordüre aus floralen Elementen u. Vögeln. Etwas gebräunt u. mit Abklatsch. Alte Faltspuren, diese mittig mit 2 Löchlein. Mit Siegelwachsrest. - Zus. 2 Bll. - Provenienz: Ehemalige Sammlung Stopp, Mainz.
Read more...
(sold)
With Miniatures on Astronomy
Mahmud ibn-Adham, Miftah al-lugha
Türkei. - Mahmud ibn-Adham. Miftah al-lugha (türkisch: Schlüssel zur Sprache). Türkische Handschrift auf Papier. O.O. 1828 AH (= 1618/19). Blattgr. 20,3:12 cm. Schriftspiegel ca. 14,5:8,5 cm. 13 Zeilen in schwarzer und roter Tinte geschrieben. Mit 8 (1 doppelblattgr.) späteren Miniatur-Malereien auf 9 Textsseiten montiert. 113 (inkl. 3 w.) nn. Bll. Ldr. d. Zt., etwas bestoßen, Gelenke eingerissen, Deckel alt mit Papier kaschiert.
Osmanische Handschrift über die Persische Sprache. Der Text entstand 869 AH (=1490/91). Kern bildet ein persisch-türkisches Glossar, hier die Blätter mit Daumenregister versehen. Datierung auf dem letzten Blatt. - Später wurden 8 Miniaturen hinzugefügt und auf einzelne Textseiten montiert. Diese mit Bildern zur Astronomie: Astronom mit Schüler, Teleskopen u. Geräten; Zwei Astronomen mit großem Sextant; 9 Astronomen mit Geräten (nach der Miniatur aus dem Observatorium des Taqi ad Din in Istanbul um 1577); zwei Kreisdarstellungen: die Erde auf einer Schildkröte, eingefasst von einer Schlange, umgeben von Schriftzeichen sowie 4 Astronomen am Boden sitzend; doppelblattgr. Sternkarte in 2 Hemisphären mit Sternzeichen; Armillarsphäre; schematische Darstellung von Sonnen- und Mondfinsternis. Die Darstellungen mit Aquarellfarben u. Gold auf gouachiertem Grund sind wohl im 18. oder 19. Jahrhundert entstanden. - Schwach gebräunt, stellenweise fingerfleckig, im Bund teilweise wasserfleckig, Text mit wenigen Tintenverwischungen, einige Lagen gelockert, einer der Streifen des Daumenregisters lose beiliegend; erstes leeres Bl. mit Stempel in Form einer osmanischen Axtklinge, die Mehrzahl der Miniaturen auf dem Trägerpapier an einer Ecke mit ovalem Stempel mit Tughra, derselbe und ein weiterer Stempel auch auf dem letzten Blatt.
Ottoman manuscript on Persian language written in black an red ink. The Persian-Turkish glossary with thumb index. Tipped in later are 8 miniatures on astronomy, including a double-page celestial map, astronomers with various astronomical devices, diagram of solar and lunar eclipse etc. The miniatures, problably from the late 18th or early 19th cent., mounted over text pages covering 12 lines of text on 9 pages. - Minor browning, some fingerstaining, occasional dampmarking to inner margin, few lines or words blurred, some gatherings loosened, one strip of the thumb index loose; islamic stamp in the shape of an ottoman axe to 1st blank leaf, small oval stamps to 1 corner next to each miniature, the same and another stamp to last page.
Read more...
(sold)
Aquarellierter Gesellenbrief Waldheim
Waldheim/Sachsen. - Gesellenbrief für den Musicus Instrumentalis Benjamin August Gotthelf Fischer. Deutsche Urkunde auf Papier, Waldheim, 30. Dezember 1801. Blattgröße ca. 47:55,5 cm. Mit kalligraphierten Eingangszeilen; oben aquarellierte Vorhangkartusche mit kl. Wappen, seitl. je 1 farbig aquarelliertes Blumenbukett sowie unterhalb kl. Vignette aus verschiedenen Musikinstrumenten und Notenblatt. Mit 5 Lacksiegeln u. 1 papiergedeckten Siegel.
Nach fünfjähriger Lehrzeit ausgestellt von seinem Vater Christian August Gotthelf Fischer, wie später auch sein Sohn "Stadt-Musicus" von Waldheim. Unterzeichnet u.a. von den Musikern Carl Friedrich Joachim, J. G. Küttner, C. J. Rennert und Wilhelm Eberle. - Mit Lager- u. Gebrauchsspuren. Etwas gebräunt u. leicht fleckig, mit einigen Rand- u. Faltstelleneinrissen, die mittige Längsfalte in der Unterhälfte geplatzt sowie in der linken Unterecke kl. Fehlstelle hinterlegt. Alt auf Lwd. aufgezogen u. an 3 Seiten farbig eingefasst.
Read more...
(sold)
Aquarellierter Gesellenbrief Waltershausen
Waltershausen/Thüringen. - Gesellenbrief für den Metzgergesellen Johann Gottfried Kestner. Deutsche Urkunde auf Papier, Waltershausen, den 11. April 1822. Auf einem gefalteten Doppelblatt; ca. 34:47,5 cm. Mit kalligraphierten Eingangszeilen und seitlichen Zierleisten, oben farbig aquarellierte Ranke mit dem Stadtwappen und den Metzgerwerkzeugen im Rund.
Dekorative Urkunde, ausgestellt von Johann David Kestner und Johann Heinrich Kuhn. - Mit alten Faltstellen. Gebräunt, rechts Tintenverwischungen; kl. Faltstelleneinrisse. Ohne das anhängende Siegel (lediglich Siegelbandrest vorhanden).
Read more...
(sold)
Wießner, 3 Skizzenbücher
Wießner, Conrad. (1796 Nürnberg - 1865 Wallhalben). Drei Skizzenbücher mit ca. 120 Zeichnungen in verschiedenen Techniken (Bleistift, Feder, Tusche). 1811-1862. Qu.-fol., Qu.-4to u. Fol. Ldr. (2) u. Pp. (1) d. Zt., alle berieben.
Drei Skizzenbücher des Nürnberger Malers, Zeichners, Stechers und Lithographen Wießner. W. studierte in Nürnberg an der Kunstschule, danach an der Königlichen Akademie der Künste in München. Er unternahm Studienreisen nach Wien, Steiermark, Tirol und in die Schweiz. 1818 war er Mitbegründer des Albrecht-Dürer-Vereins in Nürnberg, 1822 wurde er Mitglied des Vereins von Künstlern und Kunstfreunden in Nürnberg. 1843 ging er nach Oberstein, wo er Mitbegründer einer Gewerbeschule wurde. Danach unterrichtete er in der Höheren Lehranstalt in Birkenfeld. W. beschäftigte sich hauptsächlich mit der Landschaftsmalerei. Seine Bilder dienten als Vorlagen für Lithographien und Stahlstiche, die er mit seinem Sohn Friedrich Wilhelm Paul Wießner ausführte und in eigenem Verlag herausgab. Die vorliegenden Zeichnungen liegen in verschiedenen Ausführungen vor, teilw. sehr skizzenhaft und teilw. detailliert. Zahlreiche bezeichnet, einige signiert und datiert, einige sind direkt in das Buch gezeichnet, andere auf verschiedenen Papieren und einmontiert. Der erste Band enthält 65 Zeichnungen, meist von Landschaften und Orten aus Oberfranken und der Fränkischen Schweiz, vielfach Jugendarbeiten Wießners, datiert zwsichen 1811 und 1814, einige nach Stichen anderer Künstler. Der zweite Band, etwas kleiner im Format, enthält ca. 30 Zeichnugen. Neben wenigen Ansichten (u.a. eine Ansicht von Landshut) mehrere Detailstudien, Soldaten u.a. Der dritte Band enthält ca. 24 Zeichnungen (mehrere lose) aus der Gegend um Oberstein und Birkenfeld. - Teilw. etwas fleckig bzw. fingerfleckig u. angestaubt. Vereinzelte Randläsuren. Beiliegen wenige hs. Blätter des 20. Jh. mit genealogischen Informationen. Innendeckel jeweils mit kleinem Namensstempel (Dr. Wiessner, wohl der Enkel von Conrad W.).
Read more...
(sold)
Würzburg, Vorlesungsmitschriften
Würzburg. - (Denner, P.). Vorlesungsnachschriften zu Aristoteles (2), Euclid und J. de Sacrobosco. Lateinische Handschrift auf Papier. 5 Teile in 1 Bd. (Würzburg), 1605. Blattgr. 19,5:16 cm, Schriftspiegel ca. 17:11 cm. Mit schwarzbrauner Tinte in lateinischer Kursive geschrieben. Teilweise mit in roter oder grüner Tinte kalligraphisch ausgeführten Titeln oder Überschriften sowie mit einigen (1 ganzseit.) schematischen Zeichnungen im Text. 1 nn., 213 (recte 194) num.; 2 (l.w.), 12; 11; 46 nn. Bll. Blindgeprägter Schweinsldr. d. Zt. auf Holzdeckeln mit 1 (von 2) Schließen, Voderdeckel mit Monogrammm "M. P. D. M" und 1605 datiert; Etwas fleckig, Rücken mit Papieretikett.
Saubere Vorlesungsnachschriften des Paulus Denner (ca. 1583-1636) aus Mittelstreu in Unterfranken. Denner immatrikulierte sich in Würzburg am 20. 3. 1602 (vgl. Matrikel Würzburg 1/1, S. 59 als "Dennes"), den Magister erhielt er im Jahr 1605. Später war er als Pfarrer in Volkach und Gaibach tätig. Enthält: 1. Aristoteles. Tractatos in libros tres. De anima. Bl. 1-123 (49 u. 118 doppelt foliiert). Am Schluß datiert: 5. März 1605. Mit 2 (1 ganzseit.) Federzeichnungen. - 2. Ders. Metaphysica. Disputatio prooemialis (sic). Bl. 124-213 (160-179 u. 210 ausgelassen). Am Schluß datiert: 28. Juni (1605). - 3. Tractatus in Euclidis elementa traditus a K. P. Simone Lieb, ma(themati)ce professore. De mathematicarum sci(enti)arum nomine na(tur)a et divisione. Mit einigen schematischen Federzeichnungen. 12 Bll. - 4. In sphaeram Joannis de sacrobosco. Mit 1 schemat. Federzeichnung. 11 Bll. - 5. Praefatio in Philosophiam artis. 46 Bll. Am Schluß datiert: 21. Juni 1605. - Vorgebunden: Einblattdruck von G. Fleischmann aus dem Jahr 1605 für die Universität Würzburg mit Auflistung der Magister und Baccalaurei dieses Jahres, gerahmt von großem Holzschnitt, unter den Magistern auch Denner. Simon Lieb ist als Professor für Mathematik und Ethik 1604 in Würzburg nachweisbar (Wegele, Geschichte der Universität Wirzburg I, S. 299). - Der für Denner gefertigte Einband aus der Werkstatt des Caspar Kraft in Wittenberg mit den Plattenstempeln Justitia (EBDB p003377) und Lucretia (EBDB p003481) und 2 Rollenstempeln. Das Monogramm ist mit M(agister) P(aulus) D(enner) M(ittelstreyensis) zu entschlüsseln. - Insgesamt gering fleckig, die hs. Foliierung teilweise an- oder abgeschnitten, erster Titel mit hs. Besitzvermerk u. klösterlichem Stempel; Vorsätze mit geringen Wurmspuren. Der Einblattdruck mit Einrissen u. großem Ausriss mit Text- u. Bildverlust.
Read more...
